#Delateratur

Februar 2020

  • 3/5 The lost empire of Atlantis – Gavin Menzies (Hörbuch): Garnicht mal schlecht. Unterhaltsam gesprochen, und für das Thema verhältnismäßig wenig schwurbelig, eher ein Einblick in die Minoer, wenn auch oft spekulativ. Aber hat Spaß gemacht.
  • 5/5 The eyes of the Sphinx – Erich van Däniken (Hörbuch): Voll gut zum einpennen. Arg angenehm gesprochen. Inhaltlich zweifelhaft aber dadurch nicht weniger interessant. Außerdem sind solche Sachen für mich die perfekte Entspannungsliteratur. Hat Spaß gemacht
  • 3/5 Sumerki – Dmitry Glukhovsky: Hm. Nett, und eigentlich auch spannend, aber stilistisch bisweilen arg enttäuschend und für meinen Geschmack deutlich zu wirr und zu krude. Schade drum, die Idee ist echt hübsch
  • 5/5 The Gospel according to Artyom – Dmitry Glukhovsky: Ein Prolog zu Metro 2033. Und ein guter, zumal er nochmal ein paar Ungereimtheiten aus dem Roman aus der Welt schafft. Ich mag die Charakterzeichnung, die Dynamik. Hat was!
  • 4/5 Davor und Danach: Story – Dmitry Glukhovsky: Eine kurze Geschichte aus dem Hinterland, noch vor bzw. direkt während des Ausbrechen des Krieges. Die Geschichte ist echt hübsch, aber arg kurz. Hintendran ist noch ein Interview mit dem Autor, gar nicht mal verkehrt, aber im großen und ganzen dann halt doch ne Mogelpackung was die Menge angeht.
  • 5/5 The Prologue to the Postnuclear Dystopia – Dmitry Glukhovsky: Tatsächlich nur ein zweiseitiger Prolog zur Metroreihe, aber nichtsdestotrotz ziemlich toll. Und der Vollständigkeit halber will mans gelesen haben. Den ganzen Text findet ihr übrigens hier in den Kommentaren.
  • 5/5 Der Posten – Dmitry Glukhovsky: 10 Teile. Jeder davon großartig. Okay, der Hauptcharakter ist ein unsympathisches Arschloch, aber ich liebe Stil und Idee. Könnte eins der Top Bücher 2020 sein.
  • 3/5 Round Ireland with a fridge – Tony Hawks: (Hörbuch) Hübscher Reisebericht über die Auswüchse einer sehr wahnsinnigen Suff-Wette. Es kommt nicht an „A piano in the Pyraneese“ ran, aber trotzdem find ich die Beschreibungen sehr liebevoll und amüsant. Vor allem wenn man einrechnet, dass zur Zeit des Erscheinens der Nordirland Konflikt grade auf einem seiner Höhepunkte war.
  • 3/5 Vom Aushalten ausbleibender Umarmungen – Dirk Bernemann: Und  dann liest du nach Jahren mal wieder Dirk Bernemann. Und bist ein bisschen traurig dass er nur noch alt und weinerlich statt jung und wütend ist. Und dann stellst du fest dass du MIT ihm alt und weinerlich geworden bist.
    Und das zwickt dann wieder wie damals.
  • 3/5 Ghost Walk – Brian Keene: Der Beginn der Levi Stolzfuss Serie von Keene setzt nach den Ereignissen von Satyr an. Satyr war ja das bisher schlechteste Buch von Keene und auch dieses hier zieht sich doch arg. Kann man machen, aber kein Highlight. Nichtsdestotrotz hab ich sehr viel Spaß am Hauptcharakter. Und besonders mag ich Keenes Parallelwelttheorie, nach der in einer anderen Version der Welt von Ghost Walk grade Ob aus The Rising sein Unwesen treiben könnte.

Januar 2020

  • 5/5 The Rising, Selected Scenes from the end of the world – Brian Keene. Kurzgeschichtensammlung aus dem The Rising Universum. Wenn man den Humor von Keene mag und mit Kurzgeschichten klarkommt, gut investiertes Geld. Spaßig zu lesen und ich mag die Querverbindungen zwischen den Geschichten. Und ich liebe es dass wir Welle 2 und 3 zu sehen kriegen. Rezension zu den Einzelgeschichten hier.
  • 3/5 the A to Z of Skateboarding – Tony Hawks: Tony Hawks ist nicht der Skateboard Profi Tony Hawk. Leider versehen das 80% der Menschheit nicht. Und deshalb hasst er sehr unterhaltsam rum. Auf Menschen und auf Skateboards, versteht sich. Amüsant, aber eben nur ein „old man yells at cloud“ Buch, kein Roman, und damit für mich deutlich überteuert.
  • 4/5 Albträume – Stephen King: Hübsche Kurzgeschichtensammlung. Ja, stellenweise zieht es sich ziemlich und es sind auch ein paar Verrecker dabei, aber insgesamt gefällt mir diese Sammlung deutlich besser als Blut.
  • 4/5 Once upon a time in the West…country – Tony Hawks (Hörbuch): wieder ein sehr schönes Hörbuch von Hawks, diesmal etwas weniger witzig und chaotisch, aber dafür Erwachsener und mit Schweinchen. Ich will auch ein Schweinchen!
  • 5/5 America again – Stephen Colbert (Hörbuch): Großartig. Ich liebe Colbert, und das Hörbuch ist eine perfekte Spiegelung des üblichen aktuellen Wahnsinns. Toll gelesen, wahnsinnig, und wahnsinnig witzig.
  • 2/5 A mountain walked – S.T.Joshi u.a: Gesamturteil: eher meh. Es gibt ein paar echte Perlen die das ganze rausreißen, aber die meisten Geschichten sind entweder schwer zu ertragen oder einfach unspektakulär und zäh. Zur Einzelbesprechung hierlang.
  • 3/5 In A Sunburned Country – Bill Bryson (Hörbuch): Eine unterhaltsame Reise nach Australien, mit all seinen Kuriositäten. Gelesen von Bryson selbst. Ich bin mir nicht Sicher ob es daran liest dass Bryson trocken liest, aber obwohl es ein paar echt hübsChe Momente hat wirkt es auf mich etwas unpersönlicher als die anderen Reiseberichte und dadurch eher blass
  • 5/5 Living History – Robert Garland: Sehr hübscher informativer Audiokurs über relevante Momente der Menschheitsgeschichte. Angenehm humoristisch an den richtigen stellen, aber nie unseriös. Gefällt mir.
  • 5/5 A piano in the Pyraneese – Tony Hawks (Hörbuch): wundervoll humorvoller Auslandsbericht mit großartigen Anekdoten, hübschen Ideen und liebevollen Momenten. Außerdem ziemlich unterhaltsam gelesen. Große Empfehlung!
  • 4/5 What happens next? Conversations from Mars – Adam Savage: sehr kurze aber interessante Übersicht über eine Technik/Hacker/Maker-Konferenz. Echt unterhaltsam, mit echt interessanten Einblicken, allerdings recht kurz und damit oberflächlich – und für meinen Geschmack etwas zu positiv getönt.

  • 4/5 One Summer, America 1927 – Bill Bryson (Hörbuch): Ich hab ne Weile gebraucht um reinzukommen, aber dann hat es wirklich Spaß gemacht. Von Bryson selbst gelesene Bücher sind immer etwas schwierig, und hier fehlt mir im Vergleich zu den anderen Büchern ein bisschen der humorige Touch (auch wenn er nicht gänzlich fehlt). Aber inhaltlich hatte ich sehr viel Spaß, vorallem an den Baseball Kapiteln.
  • 4/5 White Fire – Brian Keene: gutes Buch, wenn es auch Plottechnisch irgendwie arg auf der Stelle tritt und konsequenzenlos bleibt.
    Aber ich MAG den Humor von Keenes spirituellen Wesen xD

  • 5/5 Earth – The Audio Book – Jon Stewart: Extrem unterhaltsames Hörbuch! Toll gesprochen, und auch wenn ab und zu ein infantiler Witz dabei ist ist der Humor im Großen und Ganzen sehr nach meinem Geschmack. Außerdem hat es neben einigen zynischen Bemerkungen doch tatsächlich auch ein paar fast liebevolle Betrachtungsmomente. Hatte mein Herz gewonnen als man die Voyager Golden Records als Mixtape für unser Außerirdisches Loveinterest beschrieb! Große Empfehlung. Spieldauer leider nur 3 Stunden, die englische Version findet man aber auf Youtube.
  • 1/5 Prähuman Band 19: Geheimprojekt X-69 – Carl Denning: Ach ach, ich hab die Serie ja 2019 begonnen und hatte Anfangs auch echt Spaß damit, aber so seit 3, 4 Bänden denk ich mir, ich könnte es echt langsam lassen. Die Einzelnen Bände an sich sind halt ein Allmystery Bullshitbingo, aber wenigstens hat der Bändeübergreifende Handlungsbogen einen weitergezogen. Leider stagniert der aber seit einiger Zeit komplett – und die Chemie zwischen den Charakteren ist halt mittlerweile auch nur noch abgedroschen.

  • 1/5 Dream Motel – Jill Grey: So eine gute Idee und dann so beschissen umgesetzt. Ärgert mich maßlos. Die Idee ist gut genug dass man das Buch nicht weglegen will, aber es ist beschissen genug geschrieben, dass man sich selbst für jede Seite hasst, auf die man seine Zeit verschwendet. Argh!

  • 5/5 Die letzten Ihrer Art – Douglas Adams (Hörbuch): Großartiges Hörbuch, die englische Version auch ganz wundervoll gesprochen. Ein Humorvoller Ansatz für ein ernstzunehmendes Thema, dass uns  auch in Zukunft leider nicht verlassen wird.

 

Abgebrochen 2020