Dela zitiert

Wenn Mumm ihn trug, kam er sich jedes Mal wie ein Klassenverräter vor. Er verabscheute die Vorstellung, dass man ihn für einen jener Leute hielt, die dämliche verzierte Rüstungen trugen. Er verspürte sozusagen das vergoldete schlechte Gewissen
– Terry Pratchett, Die Nachtwächter

In seinem Kopf steckte ein doppeltes Selbst, doch zwischen den beiden Persönlichkeiten gab es keinen Konflikt, sondern einen Wettstreit. Bei Carcer saß auf beiden Schultern ein Dämon, und sie feuerten sich gegenseitig an
– Terry Pratchett, Die Nachtwächter

Die hier Beerdigten ruhten in freudiger Erwartung von… nicht viel
– Terry Pratchett, Die Nachtwächter

Man muss zuerst schießen…«
»Und später Fragen stellen?«, vermutete Vetinari.
Mumm zögerte kurz an der Tür. »Es gibt nichts, das ich ihn fragen möchte.
– Terry Pratchett, Die Nachtwächter

Immerhin war sie Sybil. Nett zu durchnässten Geschöpfen. Doch selbst ein besonders weiches Herz mochte sich erhärten, wenn ein grober, verzweifelter Mann mit einer frischen Narbe und Kleidung hereinplatzte und behauptete, der zukünftige Gemahl zu sein. Eine junge Frau konnte so etwas falsch verstehen, und das wollte er vermeiden, solange sie ein Schwert in der Hand hielt
– Terry Pratchett, Die Nachtwächter

Zwei Arten von Personen lachen über das Gesetz: diejenigen, die es brechen, und die anderen, die es schaffen.
– Terry Pratchett, Die Nachtwächter

Ich bin ein Gauner. Und weißt du was? Es ist noch einfacher, ein Gauner zu sein, wenn niemand weiß, dass man ein Gauner ist, haha. Aber wenn man ein Polizist sein will, müssen die Leute daran glauben, dass man ein Polizist ist. Dumme Sache, was?
– Terry Pratchett, Die Nachtwächter

Es bedeutete, dass er sich an die Obrigkeit wandte, Befehle von ihr entgegennahm und ihr gehorchte. Mumm hingegen hielt es für besser, die Befehle der Obrigkeit entgegenzunehmen, sie dann durch ein feines Netz der Vernunft zu filtern und eine großzügige Portion kreativen Missverständnisses beizugeben, vielleicht auch noch beginnende Taubheit
– Terry Pratchett, Die Nachtwächter

Bravo«, antwortete eine Stimme hinter ihm. »Vom Erwachen zum Sarkasmus in nur fünf Sekunden!
– Terry Pratchett, Die Nachtwächter

»Ihr… sorgt dafür, dass die guten Dinge passieren?«
»Nein, nicht die guten Dinge, sondern die richtigen«,
– Terry Pratchett, Die Nachtwächter

Hallo, Leute, nennt mich Christopher, meine Tür steht immer offen. Wenn wir alle an einem Strang ziehen, kommen wir bestimmt bestens zurecht und sind eine glückliche Familie.« Sie hatten zu viele Familien gesehen, um auf einen solchen Unsinn hereinzufallen
– Terry Pratchett, Die Nachtwächter

Die Besteuerung ist nur eine raffinierte Methode, mit Drohungen Geld zu verlangen.«
– Terry Pratchett, Die Nachtwächter

»Ja, aber meine Mutter meint, es gäbe nichts dagegen einzuwenden, wenn sie die Unruhestifter und Irren fortbringen, aber es sei nicht richtig, wenn sie ganz normale Leute wegschaffen.«
Bin das wirklich ich?, dachte Mumm. Hatte ich tatsächlich das politische Bewusstsein einer Kopflaus?
»Und außerdem ist er verrückt. Schnappüber sollte ihn ersetzen.«
… und den Selbsterhaltungstrieb eines Lemmings.
– Terry Pratchett, Die Nachtwächter

Na schön, aber es ist allgemein bekannt, dass die Unaussprechlichen die Leute foltern«, murrte Sam.
»Tatsächlich?«, entgegnete Mumm. »Warum unternimmt dann niemand etwas dagegen?«
»Weil sie Leute foltern.«
Ah, wenigstens habe ich die Grundlagen der sozialen Dynamik verstanden, dachte Mumm
– Terry Pratchett, Die Nachtwächter

Oberfeldwebel?«, fragte Gefreiter Mumm.
»Ja?«
»Hast du wirklich die Augen eines Massenmörders?«
»In der Tasche meiner anderen Jacke, ja.
– Terry Pratchett, Die Nachtwächter

Nein, ich meine, euch Ärzten ist es doch nicht gestattet, jemandem zu schaden, oder?«
»Das ist nur bei ganz normaler Inkompetenz zugelassen.
– Terry Pratchett, Die Nachtwächter

Du bist ein interessanter Mann, Oberfeldwebel. Machst dir Feinde wie ein echter Könner.
– Terry Pratchett, Die Nachtwächter

Vielleicht erkannte der tierische Instinkt jener Mistkerle in Schwung jemanden, der die Gemeinheit auf dem langen Weg erreicht hatte und im Namen der Vernunft Scheußlichkeiten erfand, von denen der Wahnsinn nur träumen konnte
– Terry Pratchett, Die Nachtwächter

Es war ein recht junger Mann, aber sein Gesichtsausdruck war vertraut und erinnerte an eine Ratte, die hinter der nächsten Ecke Käse erwartete und die auch hinter der letzten Ecke Käse erwartet hatte und hinter der davor. Zwar war die Welt bisher voller Ecken ohne Käse gewesen, trotzdem hielt diese spezielle Ratte hartnäckig an der Hoffnung fest, dass hinter der nächsten Ecke ganz bestimmt Käse auf sie wartete
– Terry Pratchett, Die Nachtwächter

Man konnte ihm sein Leben anvertrauen, wenn auch keinen Dollar
– Terry Pratchett, Die Nachtwächter

Ihm fehlte das mentale Vokabular, wie ein Verräter zu denken, denn nur Verräter dachten so
– Terry Pratchett, Die Nachtwächter

Feldwebel Windelbert Klopf verlagerte das Gewicht voller Unbehagen von einem Bein auf das andere. Er wusste nicht, ob er mit einer Sache durchgekommen war oder ob er noch tiefer in einer anderen steckte
– Terry Pratchett, Die Nachtwächter

Dann griff er zu seiner üblichen Taktik: Wenn du dich von Wölfen verfolgt glaubst, stoße jemanden vom Schlitten
– Terry Pratchett, Die Nachtwächter

Die meisten von ihnen hatten bereits gelernt, dass die Welt eine Auster war, die mit Gold geöffnet werden konnte, wenn ein Messer nicht genügte
– Terry Pratchett, Die Nachtwächter

Mütter sind Mütter, Gefreiter. Sie sehen nicht gern Männer, die allein zurechtkommen. Sie fürchten, es könnte abfärben.
– Terry Pratchett, Die Nachtwächter

Das sei der Beweis dafür, dass ich kein krimineller Typ bin. Er ist davon überzeugt, dass meine Umgebung Schuld hat.«
»Meinst du die vielen Leichen, die überall dort herumliegen, wo du gewesen bist?«, fragte Mumm
– Terry Pratchett, Die Nachtwächter

Ich bitte dich, Carcer«, sagte Mumm. »Das passt nicht zu dir. Du hast nie in deinem Leben einen Laib Brot gestohlen. Den Bäcker ermorden und die ganze Bäckerei klauen – das ist eher dein Stil.
– Terry Pratchett, Die Nachtwächter

Wir, die wir uns dem Tode nahe fühlen, lachen über alles
– Terry Pratchett, Die Nachtwächter

Ich verstehe«, sagte er. »Guter Polizist, böser Polizist, wie?«
»Wenn du möchtest«, entgegnete Mumm. »Aber wir sind mit dem Personal ein wenig knapp. Also wenn ich dir eine Zigarette gebe – bist du dann so freundlich, dir selbst die Zähne einzuschlagen?
– Terry Pratchett, Die Nachtwächter

Ich bin einigen unbestechlichen Männern begegnet«, sagte Madame Meserole. »Sie neigen dazu, einen schrecklichen Tod zu sterben. Weißt du, die Welt gleicht sich aus. Ein korrupter Mann in einer guten Welt oder ein guter Mann in einer korrupten Welt – am Resultat der Gleichung ändert sich nichts. Wer sich nicht für eine Seite entscheidet, wird von der Welt schlecht behandelt.
– Terry Pratchett, Die Nachtwächter

Du lächelst, Oberfeldwebel.«
»Und?«
»Du lächelst und stehst einfach nur da, Oberfeldwebel«, sagte Sam. »Ich weiß, dass mich Dresche erwartet, denn du hast kein Schwert und lächelst.
– Terry Pratchett, Die Nachtwächter

Wenn er was intus hatte, ließ sich kaum mehr feststellen, gegen was er kämpfte. Dann neigte er dazu, den nächstbesten Mann anzugreifen, nur weil er dem Universum nicht das Knie in die Eier stoßen konnte
– Terry Pratchett, Die Nachtwächter

Der Ehrenwerte Ronald Rust, Geschenk der Götter für den Feind, für jeden beliebigen Feind, und eine lebende Aufforderung zur Fahnenflucht
– Terry Pratchett, Die Nachtwächter

Deshalb standen die Kinder der Revolution vor dem alten Problem: Sie hatten nicht nur die falsche Regierung, sondern auch das falsche Volk
– Terry Pratchett, Die Nachtwächter

Irgendwelche Soldaten?«
»Ich glaube nicht, Oberfeldwebel. Nur Alte und Kinder. Und meine Oma.«
»Vertrauenswürdig?«
»Nicht, wenn sie ein paar Halbe getrunken hat.
– Terry Pratchett, Die Nachtwächter

Wer gewinnen wollte, musste so aussehen, als hätte er das Recht und sogar die Pflicht, dort zu sein, wo er sich aufhielt. Es war auch nützlich, wenn die Körpersprache deutlich zum Ausdruck brachte, dass alle anderen nicht das geringste Recht hatten, irgendwo irgendetwas zu tun.
– Terry Pratchett, Die Nachtwächter

Die Geschichte braucht Schlachter ebenso wie Schafhirten, Oberfeldwebel.
– Terry Pratchett, Die Nachtwächter

Aber, Reg, morgen früh geht die Sonne auf, und was auch immer bis dahin geschehen ist: Ich bin ziemlich sicher, dass wir keine Freiheit gefunden haben, und vermutlich gibt es auch nicht viel Gerechtigkeit, und ich bin fest davon überzeugt, dass von Wahrheit jede Spur fehlt.
– Terry Pratchett, Die Nachtwächter

Als Junge hatte er Bücher über große Feldzüge gelesen, Museen besucht und sich mit patriotischem Stolz Bilder berühmter Kavallerie-Angriffe, heldenhaften Widerstands und glorreicher Siege angesehen. Es war ein Schock für ihn, als er später selbst an solchen Dingen teilnahm und erfahren musste, dass die Maler die Eingeweide weggelassen hatten.
– Terry Pratchett, Die Nachtwächter

Oh, Deserteure. Wir hatten ebenfalls einige. In der Kavallerie! Wie würdest du jemanden nennen, der sein Pferd zurücklässt?« »Einen Infanteristen.
– Terry Pratchett, Die Nachtwächter

Hätten die Leute auf Gabitass geschossen oder Steine nach ihm geworfen, wäre alles viel einfacher gewesen. Stattdessen verhielten sie sich… anständig. Ein solches Verhalten gebührte Staatsfeinden nicht
– Terry Pratchett, Die Nachtwächter

Es war schon schlimm genug, dass er mit diesem Burschen an einem Feldzug teilnehmen musste, fand Lord Albert. Er wollte nicht auch noch gezwungen sein, mit ihm über den nicht besonders guten Wein zu reden.
– Terry Pratchett, Die Nachtwächter

Sie begriffen nicht, wann die Maschine anhielt, wann die Welt für eine Veränderung reif war, wann es Zeit wurde, der Familie mehr Zeit zu widmen, um zu vermeiden, die Zeit bei den Vorfahren zu verbringen
– Terry Pratchett, Die Nachtwächter

Doch diejenigen, die das Feuer im Kamin anzündeten, Staub von den Möbeln wischten und fegten – sie blieben, so wie sie auch zuvor geblieben waren, weil sie nur selten darauf achteten und vielleicht nicht einmal wussten, wer gerade das Amt des Patriziers bekleidete. Sie waren zu nützlich und wussten, wo die Besen aufbewahrt wurden. Menschen kommen und gehen, aber Staub sammelt sich immer an
– Terry Pratchett, Die Nachtwächter

Eben hast du bemerkt, du hättest an Keels Beförderung gedacht«, sagte Doktor Follett offen.
Lord Schnappüber nahm eine Prise Schnupftabak und blinzelte ein- oder zweimal. »Ja«, bestätigte er. »Befördert ihn ins Jenseits, wie es so schön heißt.
– Terry Pratchett, Die Nachtwächter

„»Aber was geschieht denn mit den intelligenten Geschöpfen, wenn sie ihre höchste Entwicklungsstufe erreicht haben?«
»Sie bringen sich gegenseitig um«, erklärte Don.”
– Herbert W. Franke, Der Orchideenkäfig

„Sie drängte sich an ihn, schloss die Augen, küsste und ließ sich küssen, sie sah und hörte, hoffte und fürchtete nichts mehr, weil sie nichts sehen oder hören, hoffen oder fürchten wollte”
– Herbert W. Franke, Der Orchideenkäfig

„Zehn Minuten später lagen sie auf ihren Gummimatratzen im Zelt. Sie zogen ihre Schlafsäcke bis über die Ohren, um nichts zu sehen und nichts zu hören – Produkte einer jahrmillionenalten Entwicklung des Selbstbewusstseins, der Abkehr von der Natur und der Anpassung an eine künstliche Umwelt, und doch noch tierhaft in ihrem Bestreben, sich zu verkriechen.”
– Herbert W. Franke, Der Orchideenkäfig

„Mittelalter. Burgen. Rüstungen. Holzkohlenfeuer und schmiedeeiserne Gitter. Aberglaube. Kulte. Verfolgung und Folter. Hass und Angst. Dumpfes Eingesponnensein in kindliche Vorstellungen. Ungewisse Hoffnungen auf Belohnung im Jenseits. Schmutz. Krankheiten. Pomp und Sklaverei. Gräuel und Reue.
Atomzeit. Baracken, Verkehrsunfälle. Marschierende Kolonnen. Bomben. Machtwahn und Ohnmacht. Leichtsinn. Lüge. Unterdrückung. Wissensdurst. Furcht vor den entfesselten Naturkräften. Anmaßung und Selbstüberschätzung. Festhalten an überholten Überlieferungen. Affekte und Triebhandlungen. Misstrauen und Maßlosigkeit. Geistiges Versagen. Massennot und Massentod.
Friedensstaat. Gartenstädte. Reihenhäuser. Projektionswände. Demonstrationsstühle. Automaten. Schwebeboote. Sicherheit. Wunschlosigkeit. Erfüllung. Wohnkultur. Kunst. Beschaulichkeit. Spiele. Illusionen. Gesundheit und Genuss. Sättigung und Langeweile. Freiheit vor Verantwortung. Rausch, Traum, Schlaf.”
– Herbert W. Franke, Der Orchideenkäfig

„So vertrieb er augenblicklich Übelkeit, Schwindel und Schmerz, gewann aber dafür jene eigene Ruhe, die für die Qual anderer so empfindlich macht.”
– Herbert W. Franke, Der Orchideenkäfig

„»Denken sie nicht?«
»Wozu sollten sie denken? Glück kommt nur durch das Gefühl. Alles andere stört.«”
– Herbert W. Franke, Der Orchideenkäfig

„Der Geist der Moderne scheint die Geister der Vergangenheit in ihre dunklen Grüfte gebannt zu haben.”
– Michael Dissieux, Das Grab des Teufels

Karotte behandelte alle so, als seien es freundliche, hilfsbereite Personen, und irgendetwas hielt sie davon ab, ihm zu beweisen, dass er sich irrte.
– Terry Pratchett, Der Fünfte Elefant

Man setzte eine bestimmte Verhaltensweise fort, weil sich die Vorfahren ebenso verhalten hatten, und die Erklärung lautete: »So ist es immer schon gewesen.« Eine Million Tote können sich nicht irren, oder?
– Terry Pratchett, Der Fünfte Elefant

Natürlich war es recht nützlich für einen Diplomaten, dumm zu wirken, bis er einem schließlich die Socken klaute, aber…
– Terry Pratchett, Der Fünfte Elefant

Sie bestand darauf, ihn für einen Mann mit vielen Talenten zu halten. Er wusste, dass es verborgene Tiefen in ihm gab, doch sie enthielten nichts, was er an die Oberfläche bringen wollte. Gewisse Dinge ließ man besser ruhen
– Terry Pratchett, Der Fünfte Elefant

Völkern, die sich hinter zu vielen Bäumen versteckten, konnte man nichts verkaufen
– Terry Pratchett, Der Fünfte Elefant

Wenn solche Leute die Aufmerksamkeit der Polizei erregten, dann meistens in Form eines mit Kreide gezeichneten Umrisses
– Terry Pratchett, Der Fünfte Elefant

Manche Leute behaupteten, Gnome seien nicht aggressiver als die Angehörigen anderer Völker, was durchaus den Tatsachen entsprach. Allerdings war ihre Aggressivität in einem nur fünfzehn Zentimeter großen Körper komprimiert und recht explosiver Natur.
– Terry Pratchett, Der Fünfte Elefant

Einem Mann, der auf diese Weise lächelte, gehorchte man besser. Das Lächeln schien sich überhaupt nicht zu verändern und weckte in dem Bauern den Wunsch, möglichst weit entfernt davon zu sein
– Terry Pratchett, Der Fünfte Elefant

Bei der Diplomatie geht es oft darum, dümmer zu erscheinen, als man eigentlich ist. Was das angeht, hast du einen guten Anfang gemacht, Euer Gnaden.
– Terry Pratchett, Der Fünfte Elefant

Und wer überlebt hatte, überlebte auch weiterhin, denn Überleben ist eine Sache der Angewohnheit. Ab
– Terry Pratchett, Der Fünfte Elefant

Du bist einmal Alkoholiker gewesen, oder, Sir Samuel?«
»Nein«, widersprach Mumm verdutzt. »Ich war ein Trunkenbold. Um Alkoholiker zu sein, braucht man mehr Geld.
– Terry Pratchett, Der Fünfte Elefant

Mein Mann fühlt sich derzeit nicht sehr wohl«, sagte Serafine in dem speziellen Tonfall von Ehefrauen, den Mumm gut kannte und der zum Ausdruck brachte: »Er glaubt, dass es ihm gerade ganz gut geht, aber warte ab, bis ich mit ihm allein bin.
– Terry Pratchett, Der Fünfte Elefant

Für eine so wichtige Aufgabe brauchte man Personen mit der richtigen Mischung aus Schläue und Gemeinheit
– Terry Pratchett, Der Fünfte Elefant

Die Oper bekam jene Art von Applaus, die verriet, dass die Anwesenden nicht verstanden hatten, worum es ging, sich aber dazu verpflichtet fühlten, alles verstanden zu haben
– Terry Pratchett, Der Fünfte Elefant

Erst vor zehn Jahren wurden Gottesurteile durch Gerichtsverfahren abgelöst, und nur deshalb, weil man herausfand, dass Anwälte viel scheußlicher sein können.
– Terry Pratchett, Der Fünfte Elefant

Wir sitzen alle in einem Boot. Natürlich versuchen wir dann und wann, jemanden ins Wasser zu stoßen, aber nur ein Irrer wie Dee würde ein Loch in den Boden bohren.
– Terry Pratchett, Der Fünfte Elefant

Lady Sybil war sicher, dass du überlebst. Sie meinte, jemand mit einem solchen Blick kehrt zurück.
– Terry Pratchett, Der Fünfte Elefant

Den Luxus des Zweifels konnten sich nur Geschöpfe leisten, die nicht ständig nur eine Mahlzeit vom Hungertod entfernt waren
– Terry Pratchett, Der Fünfte Elefant

In den fernen Regionen von Überwald kämpften Zwerge und Trolle noch immer gegeneinander. In den übrigen Gebieten herrschte jene Art von Frieden, die sich ergibt, wenn beide Seiten mit Aufrüsten beschäftigt sind
– Terry Pratchett, Der Fünfte Elefant

Erneut spürte Mumm die Präsenz vieler Worte, die er nicht gehört hatte. Bei solchen Gelegenheiten verzichtete ein kluger Mann auf Fragen
– Terry Pratchett, Der Fünfte Elefant

„Es gibt keine Heiligen. Es gibt nur Zauber.”
– Chuck Palahniuk, Lullaby

„Leute, die ständig den Fernseher, die Stereoanlage oder das Radio laufen lassen müssen. Leute, die sich vor der Stille fürchten. Meine Nachbarn. Lärmsüchtige. Phobiker des Schweigens.”
– Chuck Palahniuk, Lullaby

„Man kann Menschen, die man liebt, Schlimmeres antun, als sie zu töten. Die übliche Methode ist, die Welt das tun zu lassen und ihr dabei zuzusehen”
– Chuck Palahniuk, Lullaby

„Und natürlich könnte es ohne gewisse Leute auf der Welt besser aussehen. Ja, die Welt könnte einfach vollkommen sein, wenn man hier und da ein bisschen nachhelfen würde. Ein bisschen Hausputz. Ein bisschen unnatürliche Selektion.”
– Chuck Palahniuk, Lullaby

„Nicht dass du allen Menschen den Tod wünschst, aber verlockend wäre es schon,”
– Chuck Palahniuk, Lullaby

„Weil mich das bestenfalls zu einem Voyeur macht. Schlimmstenfalls zu einem Aasgeier.”
– Chuck Palahniuk, Lullaby

„Die Stimme sagt, vielleicht kommen Sie nicht in die Hölle für das, was Sie tun. Vielleicht kommen Sie in die Hölle für das, was Sie nicht tun. Für das, was Sie nicht zu Ende bringen.”
– Chuck Palahniuk, Lullaby

„»Wir gestalten die Welt durch einen dummen Fehler nach dem andern.«”
– Chuck Palahniuk, Lullaby

„»Das ist nur der Versuch meiner Generation, die existierende Kultur zu zerstören, indem wir unsere eigenen ansteckenden Krankheiten verbreiten.«”
– Chuck Palahniuk, Lullaby

„Die Balladen unserer Revolution, zu Hintergrundmusik der Fernsehwerbung geworden”
– Chuck Palahniuk, Lullaby

„Als jemand Helen auf den Fuß tritt, zieht sie ihn zurück und sagt: »Ich stelle fest, egal wie viele Leute ich töte, es sind niemals genug.«”
– Chuck Palahniuk, Lullaby

„Die beste Methode, sein Leben zu vergeuden, ist ständiges Notizenmachen. Die einfachste Methode, dem Leben aus dem Weg zu gehen, ist einfach nur zuzusehen.”
– Chuck Palahniuk, Lullaby

„Ich kann nicht mehr unterscheiden zwischen dem, was ich will, und dem, was ich wollen soll.
Oder zwischen dem, was ich wirklich will, und dem, was man mich wollen macht.”
– Chuck Palahniuk, Lullaby

„»Wenn du keinen freien Willen hast. Nicht wirklich weißt, was du weißt. Nicht wirklich liebst, wen du nur zu lieben glaubst. Was bleibt dir dann noch, wofür du leben kannst?«
Nichts.”
– Chuck Palahniuk, Lullaby

„»Sie und Ihre Kollegen, Billy, Sie machen Gott zu einem Ausstellungsobjekt.”
– China Miéville, Der Krake

„»Man muss immer aufpassen, wenn sie sich auf irgendetwas einigen«, sagte sie. »Ich meine die Propheten. Denn das ist wirklich das Letzte, was man sich von Propheten wünscht”
– China Miéville, Der Krake

„Er ist sauer, weil die Welt so gottlos und sinnentleert ist, verstehen Sie? Er würde gleich morgen zu seinem alten Glauben zurückkehren. Wenn er könnte. Aber jetzt ist er dafür zu klug.«”
– China Miéville, Der Krake

„Aber das waren nur unbedeutende Grausamkeiten, begangen ohne Freude, flüchtig, fast schon pflichtgemäß, und lediglich dazu gedacht, sich die Leute vom Hals zu halten.”
– China Miéville, Der Krake

„Sie kommen aus dem Dunkel. Dies ist die Zeit der Götter. Sie erheben sich.«”
– China Miéville, Der Krake

„Zweierlei vergesst nie. Die Götter schulden uns nichts. Das ist nicht der Grund, warum wir sie anbeten. Wir beten sie an, weil sie Götter sind. Es ist ihr Universum, nicht unseres. Was sie entscheiden, das entscheiden sie, und wir haben kein Recht zu erfahren, warum.«”
– China Miéville, Der Krake

„Die Fettleibigkeit torkelt Richtung Herzinfarkt
Über die Straßen des Hungertods.”
– China Miéville, Der Krake

„Promethei, zu ängstlich oder zu schwach, Feuer zu stehlen, aber doch imstande, weiterzuglühen. Götter sind unter uns, und sie sorgen sich um nichts und ähneln uns in nichts.
So sind wir denn tapfer: Wir verehren sie dennoch.”
– China Miéville, Der Krake

„Die Hölle entfesseln, um den Himmel zu retten, diese Art von Rabulistik.”
– China Miéville, Der Krake

„Macht schuf Recht, und das war kein moralischer Grundsatz, sondern eine schlichte Tatsache.”
– China Miéville, Der Krake

„»Der Tod ist nicht mehr, was er mal war.«”
– China Miéville, Der Krake

„»Ich habe da eine Regel: Ich ziehe jeden, der nicht versucht, mich umzubringen, jedem vor, der es versucht. In dem Punkt bin ich ein bisschen seltsam.”
– China Miéville, Der Krake

„Dieser Enterprise-Kram, die bringen sich ständig um und ersetzen sich durch die Klone toter Menschen. Das ist eine makabre Scheiße. Dieses ganze Schiff ist voll von Fotokopien von Menschen, die gestorben sind.«”
– China Miéville, Der Krake

„Er lächelte, ein alarmierender Anblick”
– China Miéville, Der Krake

„Er stierte in die seltsame Nacht jenseits der Wände hinaus, in der Götter ignoriert wurden und Erinnerungen auszogen, um die Zukunft zu jagen.”
– China Miéville, Der Krake

„unsere einzige Chance besteht darin, dämlich vorzugehen, brutal und verdammt gemein.«”
– China Miéville, Der Krake

„»Gönn uns doch diesen letzten Kreuzzug.«”
– China Miéville, Der Krake

„Er fühlte, wie sich etwas bereitmachte, den Himmel neu zu schreiben.”
– China Miéville, Der Krake

„Und mit der Evolution – diesem Schlüssel, diesem Keil, diesem Quell – würden all diese anderen Dinge schwinden, diese düstere, vulgäre, ungewisse, schwache Gottlosigkeit, die absolut nichts Erstrebenswertes hatte, außer, ärgerlicherweise, die ihr zugrunde liegende Wahrheit.”
– China Miéville, Der Krake

„Glaubst du, die Öffentlichkeit unterscheidet sich von den Leuten, die du draußen siehst? Die Öffentlichkeit denkt große, vernünftige Gedanken, während die Leute herumlaufen und Dummes anstellen?“
― Terry Pratchett, The Truth

„Na schön, sterben wir wenigstens für etwas Anständiges … Ruhm oder Tod, oder beides!“
― Terry Pratchett, The Truth

“Im Gebirge des Wahnsinns gibt es kleine Plateaus der Vernunft.”
― Terry Pratchett, The Truth

“Es war eine traditionelle Zwergenaxt: auf der einen Seite eine Spitzhacke, um interessante Mineralien aus dem Boden zu lösen, und auf der anderen eine Axt – weil die Besitzer des Landes mit den interessanten Mineralien manchmal unvernünftig sein können.”
― Terry Pratchett, The Truth

“Ich meine, der durchschnittliche Hund blickt vor allem auf. Menschen sind für ihn nur eine Wand mit zwei Nasenlöchern ganz oben.”
― Terry Pratchett, The Truth

“So sehr er sich auch dagegen sträubte: Immer wieder setzten sich bei ihm gesunder Menschenverstand und Intelligenz durch.”
― Terry Pratchett, The Truth

“Worte wie »Ansichten gewöhnlicher Leute« mochten für sich genommen unschuldig sein, aber wer sie benutzte, meinte häufig, dass jemand ausgepeitscht werden sollte.”
― Terry Pratchett, The Truth

“Von Leuten wie mir hat man immer nur verlangt, dass sie warten, bis es irgendwo zu einem Krieg kommt – um dann ein Beispiel für unglaublich dumme Tapferkeit zu bieten und zu sterben. Unsere Hauptbeschäftigung bestand darin, an Dingen festzuhalten. Vor allem an Ideen.”
― Terry Pratchett, The Truth

“Anschreiben war nicht gut fürs Geschäft. Es verriet ungerechtfertigten Optimismus im Hinblick auf die Zukunft.”
― Terry Pratchett, The Truth

“Ich halte dich für jemanden, der durch eine Tonne Scheiße kriechen würde, nur um einen Groschen zu finden, und ich frage mich, was der Grund dafür sein mag.”
― Terry Pratchett, The Truth

“Wenn jemand »völlig klar« sagte, so gab es einen breiten Riss in seinen Argumenten, und der Betreffende wusste ganz genau, dass keineswegs alles völlig klar war.”
― Terry Pratchett, The Truth

“Die Wahrheit war das, was er sagte und schrieb. Ehrlichkeit hatte nicht unbedingt etwas damit zu tun.”
― Terry Pratchett, The Truth

“Über besorgte Bürger wusste er Bescheid. Wo auch immer sie sich aufhielten: Sie sprachen immer die gleiche private Sprache, in der »traditionelle Werte« und ähnliche Ausdrücke auf »jemanden lynchen« hinausliefen.”
― Terry Pratchett, The Truth

“Wenn sein Körper ein Tempel war, dann eine der Kultstätten, wo man im Keller seltsame Dinge mit Tieren anstellte.”
― Terry Pratchett, The Truth

“Doch für ihn war die Vergangenheit ein fremdes Land mit außerordentlich gut bewachten Grenzen.”
― Terry Pratchett, The Truth

“Es war kein Zorn auf etwas. Es war vielmehr reiner, platonischer Zorn aus den verborgenen Reptilientiefen der Seele, aus einem Quell unendlichen, glühend heißen Grolls.”
― Terry Pratchett, The Truth

“»Mit einem Dollar pro Tag könnten wir wie Könige leben, Arnold.«
»Was, du meinst, jemand würde uns den Kopf abhacken?«”
― Terry Pratchett, The Truth

“Ein Mann mit guten Zähnen und direktem Zugang zur Leistengegend kann ein sehr unangenehmer Gegner sein.”
― Terry Pratchett, The Truth

“Er ging wie ein Hund, der vor langer Zeit gelernt hat, dass die Welt mehr geworfene Stiefel als leckere Knochen bereithält. Er ging wie ein Hund, der jederzeit zum Spurt bereit war.”
― Terry Pratchett, The Truth

“Wenn wir die Ereignisse nicht am Kragen fassen, packen sie uns an der Kehle.”
― Terry Pratchett, The Truth

“»Wir haben immer jenseits der Stadtmauern nach Eroberern Ausschau gehalten«, sagte der Patrizier. »Wir haben immer geglaubt, die Veränderungen kämen von außen, für gewöhnlich von Schwertern begleitet. Und dann sehen wir uns um und stellen fest, dass der Wandel im Kopf einer Person beginnt, die man auf der Straße kaum bemerken würde. Unter gewissen Umständen mag es nützlich sein, den betreffenden Kopf zu entfernen, aber seit einiger Zeit gibt es immer mehr davon.«”
― Terry Pratchett, The Truth

“„Meine Motive sind wie immer völlig transparent.«
Er dachte darüber nach. »Völlig transparent« bedeutete, dass man entweder geradewegs hindurchsehen oder sie überhaupt nicht erkennen konnte.”
― Terry Pratchett, The Truth

“Es bereitete ihm Freude, zu lesen und zu schreiben. Worte gefielen ihm. Worte schrien nicht und verursachten auch keine anderen lauten Geräusche, wie der Rest der Familie.”
― Terry Pratchett, The Truth

“Er mochte die freie Natur, solange sie sich auf der anderen Seite eines Fensters erstreckte.”
― Terry Pratchett, The Truth

“Es heißt, es gebe zwei Kategorien von Leuten auf der Welt. Wenn man den einen ein Glas zeigt, das genau halb voll ist, so sagen sie: Dieses Glas ist halb voll. Die anderen hingegen meinen, das Glas sei halb leer.
Allerdings gehört die Welt jenen, die das Glas ansehen und sagen: »Was ist mit diesem Glas? Entschuldigung! Dies ist mein Glas? Nein, das glaube ich nicht. Mein Glas war voll! Und es war größer!”
― Terry Pratchett, The Truth

“Er hatte nichts zu tun, abgesehen von allem anderen, und es gefiel ihm nicht, untätig zu sein.”
― Terry Pratchett, The Truth

“Er neigte dazu, sture Dummheit mit Besorgnis erregendem Scharfsinn zu vereinen.”
― Terry Pratchett, The Truth

“Andererseits kannte er keinen größeren Haufen von Kriminellen als jene Leute, die sich ihm in den Uniformen von Wächtern präsentierten.”
― Terry Pratchett, The Truth

“Der Unterschied zwischen der leichten und schwierigen Methode besteht darin, dass die schwierige funktioniert.”
― Terry Pratchett, The Truth

“Alles besteht aus Elementen, klar? Erde, Wasser, Luft, Feuer und … Dingsbums. Ist allgemein bekannt.”
― Terry Pratchett, The Truth

“Ich war mein eigener Anwalt und hatte wahrhaftig einen Narren als Klienten.”
― Stephen King, Skeleton Crew

“Sofort überkam mich der allmächtige, rechtschaffene Zorn, den nur ein betrunkener Student empfinden kann.”
― Stephen King, Skeleton Crew

“Das sind Dinge, über die man langsam nachdenken muss«, hätte er den Kindern gesagt, wenn er dafür die richtigen Worte gefunden hätte. »Dinge, über die man lange nachdenken muss, während die Hände ihre Arbeit verrichten und der Kaffee in einer stabilen Porzellankanne neben einem steht.”
― Stephen King, Skeleton Crew

“Der ganze Unterschied liegt zwischen Wollen und Haben, und das glaube ich aus tiefster Seele. Ich glaube, es ist besser tief zu pflügen als breit.”
― Stephen King, Skeleton Crew

“Ja, ich liebe; jedenfalls habe ich geliebt oder zumindest versucht zu lieben, aber die Erinnerungen sind so weit und so tief, und ich kann nicht auf die andere Seite gelangen.”
― Stephen King, Skeleton Crew

“Wenn man sie ein bisschen zusammengedrückt hätte, hätte man die ganze Bande mit einer Schrotpatrone erledigen können, und ich kam bald zur Überzeugung, dass das nicht die schlechteste Idee war.”
― Stephen King, Skeleton Crew

“DU zerbrichst Dir vielleicht den Kopf über langfristige Lösungen; ich versichere Dir, die gibt es nicht. Alle Wunden sind tödlich. Nimm, was Dir gegeben wird. Manchmal wird der Strick etwas gelockert, aber er hat immer ein Ende. Na und. Freu Dich, wenn er gelockert wird, und verschwende keine Zeit darauf, den Sturz zu verfluchen. Ein dankbares Herz weiß, dass wir letztlich alle baumeln.”
― Stephen King, Skeleton Crew

“»Es war ein Blackout«, sagte der Redakteur. »Das erste richtig erstklassige Blackout meines Lebens – aber die signalisieren immer das Ende, und man hat nie sehr viele. So oder so, man hat nie sehr viele.”
― Stephen King, Skeleton Crew

“Selbst der vernünftigste Mensch ist nur durch ein öliges Seil mit seinem Verstand verbunden. Das ist meine feste Überzeugung. Die Stromleitungen der Vernunft sind schlampig ins menschliche Tier eingebaut.”
― Stephen King, Skeleton Crew

“Diese rationale Stimme hatte recht, Angst zu haben. Etwas in uns fühlt sich sehr zum Wahnsinn hingezogen. Jeder, der von einem hohen Gebäude in die Tiefe blickt, verspürt einen leichten morbiden Drang zu springen. Und jeder, der sich einmal eine geladene Pistole an die Schläfe gesetzt hat …”
― Stephen King, Skeleton Crew

“Man lacht, und dann ist man versucht, über die Schulter zu sehen, was einen gehört haben könnte.”
― Stephen King, Skeleton Crew

“Ein merkwürdiger Ausdruck des Unbehagens huschte über das Gesicht des Schriftstellers. Es war der Ausdruck eines Mannes, der sich in einer Löwengrube befindet, wo schon Dutzende besserer Leute in Stücke gerissen worden sind.”
― Stephen King, Skeleton Crew

“„Auf seiner chaotischen Werkbank lag das Chromornament eines alten Wagens. Er begann damit herumzuspielen, und bald weinte er bittere Tränen um die alten Zeiten. Später, kurz nach drei Uhr morgens, erwürgte er seine Frau und brannte das Haus nieder, damit es wie ein Unfall aussah.”
― Stephen King, Skeleton Crew

“Bald wirst du eine Frau haben. Und dann Ableger. Alimente. Du weißt schon. Frauen führen immer zu Alimenten. Autos sind besser. Halt dich an Autos.”
― Stephen King, Skeleton Crew

“Die Insassen waren auf dem Rücksitz gefunden worden. Und auf den Vordersitzen, im Kofferraum und im Handschuhfach.”
― Stephen King, Skeleton Crew

“Manchmal muss ein Mann einfach aushalten, bis es ihn holt.”
― Stephen King, Skeleton Crew

“Inzwischen war er von »verdammt verschroben« auf »so verrückt wie eine Scheißhausratte« vorgerückt.”
― Stephen King, Skeleton Crew

“Beide waren im Innersten Halunken und kamen gut miteinander aus.”
― Stephen King, Skeleton Crew

“Jedes Arschloch kann sterben. Als Wichtigstes muss man lernen, wie man überlebt, wenn Sie wissen, was ich meine.”
― Stephen King, Skeleton Crew

“Meine Mutter sagte, dass ich ihr damit das Herz gebrochen hätte. Was für ein Herz?”
― Stephen King, Skeleton Crew
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Stephen King
“Ich könnte dir sagen, dass Sterben eine Kunst ist
Und ich schnell lerne.”
― Stephen King, Skeleton Crew

“Gutes Aussehen ist in einem reichen Land billig.”
― Stephen King, Skeleton Crew

“Ich bekam ein wenig Angst vor Mädchen. Nicht einmal so sehr vor jenen, bei denen ich impotent war, sondern vor jenen, mit denen ich es machen konnte. Die stimmten mich unbehaglich. Ich fragte mich ständig, wo sie wohl die scharfe Axt versteckt haben mochten und wann sie auf mich herabsausen würde.”
― Stephen King, Skeleton Crew

“Eine Zeit lang war es Liebe, dann war es so etwas wie Liebe, dann war es aus.”
― Stephen King, Skeleton Crew

“Meine Lebensgeschichte in fünf Sätzen. Ich glaube, ich war deprimiert.”
― Stephen King, Skeleton Crew

“Liebst du?
Ich höre ihre Stimme, die das sagt – manchmal höre ich sie noch. In meinen Träumen.
Liebst du?
Ja, antworte ich. Ja – und wahre Liebe wird niemals enden.
Dann wache ich schreiend auf.”
― Stephen King, Skeleton Crew

“Johnson Spangler hatte schon vor langer Zeit gelernt, dass man mit einem Dummkopf am besten zurechtkam, wenn man ihn einfach nicht beachtete.”
― Stephen King, Skeleton Crew

“Sein Leben lang hatte er Funktionsweisen besser begriffen als Prinzipien. Gab es hier einen Unterschied, außer in der Größenordnung?”
― Stephen King, Skeleton Crew

“Aber im Gegensatz zum Familienzimmer war dies ein Ort, den er als sein eigen betrachtete – ein Ort, wo er die Fremde, die er geheiratet und den Fremden, den sie zur Welt gebracht hatte, aussperren konnte”
― Stephen King, Skeleton Crew

“Er hat sie geschlagen, dachte Randy. Das wollte ich machen, richtig?”
― Stephen King, Skeleton Crew

“Rachels Augen strahlten immer, aber man konnte schwer sagen, ob Fröhlichkeit ihnen diesen glänzenden Blick verlieh, oder nur Nervosität.”
― Stephen King, Skeleton Crew

“Randy war ein guter Schüler und Deke ein guter Footballspieler, aber keiner war einen Furz bei Sturm wert, wenn es um Haushalt ging”
― Stephen King, Skeleton Crew

“Der Verstand kann einem der beste Freund sein; er kann einen unterhalten, wenn es nichts zu lesen und nichts zu tun gibt. Aber er kann sich gegen einen wenden, wenn er zu lange ohne Sinneswahrnehmung bleibt. Er kann sich gegen einen wenden, was bedeutet, er wendet sich gegen sich selbst, verwüstet sich selbst, verzehrt sich vielleicht sogar selbst in einem unvorstellbaren Akt von Selbstkannibalismus.”
― Stephen King, Skeleton Crew

“Er legte mir den Arm um den Hals, was für Männer die einzige Möglichkeit ist, Zuneigung zu zeigen – weil die Welt sie ja nur Frauen küssen lässt –, und lachte und stand auf.”
― Stephen King, Skeleton Crew

“Sie hatte Haare, bei denen ein Mann unwillkürlich denkt, wie sie auf einem Kopfkissen aussehen würden.”
― Stephen King, Skeleton Crew

“Ich konnte nicht damit umgehen, deshalb ließ ich es in Ruhe, wie man das als Mann so macht, wenn man weiß, dass die Sonne sowieso aufgehen wird.”
― Stephen King, Skeleton Crew

“Es gibt nämlich keine endgültige Goldmedaille. Es gibt den Nullpunkt und die Ewigkeit, und es gibt die Sterblichkeit, aber es gibt nichts Endgültiges.”
― Stephen King, Skeleton Crew

“Es verschafft einem ein Machtgefühl, den kürzesten Weg zu kennen, selbst wenn man dann den weitesten fährt, weil man weiß, dass daheim die Schwiegermutter sitzt.”
― Stephen King, Skeleton Crew

“Vielleicht ist ein Blutgerinnsel schuld? Man selbst ist ja der Letzte, dem es auffällt, wenn ein Äderchen platzt.”
― Dirk van Versendaal, NYX

“Zwei Meter geteilt durch Handbreit, wie viele Schmerzen macht das?”
― Dirk van Versendaal, NYX

“Bei Träumen weiß man nie. Es lohnt sich, dranzubleiben.”
― Dirk van Versendaal, NYX

“Die Verzweiflungstaten des Liebeswerbens sind ihm nicht fremd.”
― Dirk van Versendaal, NYX

“Da wird schon im zweiten Absatz penetriert wie auf dem Pavianfelsen. Aber er ist liebenswert konventionell.”
― Dirk van Versendaal, NYX

“Die Schmerzen verlassen das Schlachtfeld seines Leibes. Hier und dort führen sie Rückzugsgefechte.”
― Dirk van Versendaal, NYX

“Wir sind der Eisberg. Nicht die Titanic.”
― Dirk van Versendaal, NYX

“Auf dem Festland gehören verhaltensauffällige Leute zum Leben wie Ampeln und Hauskatzen, an Bord eines Schiffes stellt bereits ein einziger Verrückter eine Gefahr dar.”
― Dirk van Versendaal, NYX

“Er hört sich selbst murmeln. Ein Wutgreis ist aus ihm geworden.”
― Dirk van Versendaal, NYX

“Der Mensch gehört aufs Land. Spätestens beim Sterben.”
― Dirk van Versendaal, NYX

“Ich versuche, meine Begrenzungen zu akzeptieren. Manchmal mit Sportsgeist, manchmal mit Bedauern. Hier und da auch mit Wut.”
― Dirk van Versendaal, NYX

“Frauen und Kinder zuerst – ist das ein sinnvolles Leitmotiv?»
Nelson wippt in seinem Stuhl. «Es ist die pure Verschwendung. Volkswirtschaftlich betrachtet. In Kinder wurde wenig investiert, Frauen verdienen im Schnitt weniger Geld und zahlen weniger Steuern.”
― Dirk van Versendaal, NYX

“Ich hatte dunkle Zeiten, aber jeder hat mal dunkle Zeiten. Jeder sollte dunkle Zeiten haben.”
― Dirk van Versendaal, NYX

“Zugegeben, man könnte mich für einen Schisser halten. Aber ist es nicht so, dass die Furchtlosen längst ausgestorben sind, wir Überlebenden aber von den Schlauen abstammen? Von denen, die zögerten, die grübelten, die in sich horchten, bevor sie in die Bärenhöhle marschierten, in den Schützengraben stiegen? Angst ist Gold wert. Ein Hoch auf die Feiglinge und die Schlechtgelaunten.”
― Dirk van Versendaal, NYX

“Nein, nein, die große Liebe als Lösung unserer Probleme ist eine besondere Variante der allgemeinen kapitalistischen Sauerei.”
― Dirk van Versendaal, NYX

“Zwei vertrocknete Tanten, zwei verwitwete Onkel, die sich gegenseitig Durchhalteparolen in die Ohren schmettern und bitterste Wahrheiten zu Bonmots zurechtlügen.”
― Dirk van Versendaal, NYX

“Fühlst du Zorn? Pfuscht Mitleid in dein Tun?”
― Dirk van Versendaal, NYX

“Nennt mich Gott.
Denn das bin ich. Echt jetzt.
Ja, DER Gott.
Schöpfer von Himmel und Erde. Und Vanilleeis. Und Neuseeland. Schon mal in Neuseeland gewesen? Ist toll da. Da haben sie Herr der Ringe gedreht.
Es regt die Leute in Neuseeland unheimlich auf, wenn man ihr Land auf Herr der Ringe reduziert. Ernsthaft. Ich weiß das. Denn ich bin Gott. Ich weiß alles.”
― Sebastian Niedlich, Und Gott sprach: Es werde Jonas: Roman

“…bis ich den Menschen auf den Plan treten ließ und auf die Idee kam, ihm freien Willen und Intelligenz – soweit man das Intelligenz nennen kann – zu geben.
Dummerweise aber entschieden sich die Menschen, abergläubische, leicht zu beeindruckende, sich gegenseitig belügende und ausnutzende Arschlöcher zu werden.”
― Sebastian Niedlich, Und Gott sprach: Es werde Jonas: Roman

“Jonas war ein fauler Sack. Er war nicht der faulste Sack auf der Welt, denn es hätte ihn zu viel Mühe gekostet, auf einen der vorderen Plätze zu kommen, also strengte er sich nicht genug an.”
― Sebastian Niedlich, Und Gott sprach: Es werde Jonas: Roman

“Es handelte von einem niederländischen Tulpenhändler, der sich im Osmanischen Reich in eine Prinzessin verliebte und mit ihr über Indien nach China flüchtete und dabei Rassenschranken, Religionen und Diarrhö zu überwinden lernte. Ja, der Roman war so prätentiös, wie es den Anschein hat.”
― Sebastian Niedlich, Und Gott sprach: Es werde Jonas: Roman

“Moses war derartig neben der Spur, dass er mit seinem Volk vierzig Jahre lang durch die Wüste wanderte. Und glaubt mir, man braucht keine vierzig Jahre vom Nil bis an den Jordan.”
― Sebastian Niedlich, Und Gott sprach: Es werde Jonas: Roman

“»Hier ist eine Meute von Leuten vor meinem Haus, die mich für Jesus halten!«
»Nee, das war gestern.«
»Heute auch.«
»Oh«, sagte Markus.”
― Sebastian Niedlich, Und Gott sprach: Es werde Jonas: Roman

“„Ich habe nicht gesagt, dass die Kirche ohne Fehl ist.«
»Und ich habe nicht gesagt, dass sie alles falsch macht. Aber wer im Glashaus sitzt, sollte lieber im Keller kacken.«”
― Sebastian Niedlich, Und Gott sprach: Es werde Jonas: Roman

“Sein Gesicht nahm einen Ausdruck an, der einer Mischung aus Verzweiflung und plötzlicher Inkontinenz verdächtig nahe kam.”
― Sebastian Niedlich, Und Gott sprach: Es werde Jonas: Roman

“»Wir vom Demoskopischen Institut für Meinungsforschung haben keinerlei Humor, von dem wir wüssten.«”
― Sebastian Niedlich, Und Gott sprach: Es werde Jonas: Roman

“„»Sollte ich das wissen? Muss ich das wissen? Sollte ich es vielleicht nicht wissen, damit ich plausibel abstreiten kann, irgendwas davon gewusst zu haben?«”
― Sebastian Niedlich, Und Gott sprach: Es werde Jonas: Roman

“Nicht, dass Dmitri göttlich wäre, aber mit seiner Statur wäre er durchaus in der Lage gewesen, Flusspferde niederzuringen, um dann mit ihnen nach schlechten Menschen zu werfen.”
― Sebastian Niedlich, Und Gott sprach: Es werde Jonas: Roman

“»Legal, illegal, egal. Vorsicht ist Mutter von Porzellankarton. Man weiß nie, wozu man braucht.«”
― Sebastian Niedlich, Und Gott sprach: Es werde Jonas: Roman

“Kugel im Kopf. Meistens nicht sonderlich gesund.”
― Sebastian Niedlich, Und Gott sprach: Es werde Jonas: Roman

“Gudrun wollte natürlich sagen, dass ihr Glaube sie stark mache. Allerdings ist das erfahrungsgemäß das Argument der Leute, die sonst keine Argumente haben.”
― Sebastian Niedlich, Und Gott sprach: Es werde Jonas: Roman

“»Ja, aber ich bin auch der, der seinen Freund quasi gegen Geld eintauscht.«
»Hast du ein Problem damit?«
»Überraschenderweise weniger, als ich vermutlich sollte.«”
― Sebastian Niedlich, Und Gott sprach: Es werde Jonas: Roman

“»Aber ich will keine Chemie in meinem Kind!«, rief die Mutter.
»Ihr ganzes Kind ist Chemie!«”
― Sebastian Niedlich, Am Ende der Welt gibt es Kaffee und Kuchen: und andere Stories

“Während der Weihnachtsmann oder früher eigentlich eher der Nikolaus die Geschenke zu den braven Kindern brachte, kam Knecht Ruprecht mit einer Rute, also einem peitschenartigen Stock, zu den Kindern, die unartig waren, um ihnen ordentlich den Hintern zu versohlen. Natürlich ist der Gedanke dahinter der, dass sich die Kinder das Jahr über artig benehmen sollen. Offenbar machte aber niemandem die Vorstellung, dass ein wildfremder Mann nachts ins Haus eindringt, um Kinder körperlich zu züchtigen, irgendwelche Sorgen. Vielleicht dachte man, dass es immerhin nicht die Inquisition ist.”
― Sebastian Niedlich, Am Ende der Welt gibt es Kaffee und Kuchen: und andere Stories

“Glaubt mir – aber das tut ihr ja sowieso, denn immerhin bin ich GOTT –, dass Eva nicht lasziv an einem Apfel geleckt hat, um Adam zu verführen. Sie hat vielmehr eine Banane genommen und … nun, ich glaube, den Rest könnt ihr euch denken.”
― Sebastian Niedlich, Am Ende der Welt gibt es Kaffee und Kuchen: und andere Stories

“Eis, Schlitten … Rentiere. Die gibt es zwar so weit nördlich eigentlich nicht, aber was soll’s. Klang zumindest verständlicher, als hätte jemand gesagt, dass der Weihnachtsmann am Nordpol wohnt und eine Kutsche fährt, die von Koalabären gezogen wird.”
― Sebastian Niedlich, Am Ende der Welt gibt es Kaffee und Kuchen: und andere Stories

“»Ich habe Angst«, antwortete sie.
»Vor dem Tod?«
Sie nickte.
»Musst du nicht. Das Leben ist schmerzhafter.«”
― Sebastian Niedlich, Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben: Roman

“Ja, aber Sir, ich zum Beispiel habe gar kein Interesse daran, jemandem Gewalt anzutun. Es sei denn, die Person trägt ein Hawaiihemd.”
― Sebastian Niedlich, Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben: Roman

“Aber, ist er denn nicht auch über jeden Zweifel erhaben?«
»Wir reden hier über den Typen, der der Meinung war, in Gestalt eines brennenden Busches zu sprechen, statt, sagen wir mal, als er selbst. Und warum? Weil er sehen wollte, ob irgendwer dem Typen glaubt, der sagt, dass er sich mit einem verdammten Gestrüpp unterhalten hat.”
― Sebastian Niedlich, Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben: Roman

“Nett, dich beinahe kennengelernt zu haben.”
― Sebastian Niedlich, Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben: Roman

“Sie reichte ihm ihr Bier, das noch fast voll war. »Wenn du magst, kannst du das noch austrinken. Sieht so aus, als brauchtest du es mehr als ich.«
»Wieso das denn?«
»Du glaubst an die große Liebe.”
― Sebastian Niedlich, Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben: Roman

“Er fragte sich, ob auf der Erde wirklich alle, Frauen und Männer, mittlerweile so absolut nichtssagend oder über die Maßen merkwürdig waren, dass es keinen Mittelweg gab.”
― Sebastian Niedlich, Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben: Roman

“»Ich glaube, Sie nehmen mich nicht ernst.«
»Mal abgesehen davon, dass ich dachte, es wäre offensichtlich, ist das durchaus korrekt”
― Sebastian Niedlich, Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben: Roman

“»Ich weiß nicht, ob ich gratulieren oder angewidert sein soll«, sagte er und schaute die beiden konsterniert an.”
― Sebastian Niedlich, Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben: Roman

“»Was mache ich hier eigentlich?«
»Ich dachte, wir hätten etabliert, dass es um Nächstenliebe ging«”
― Sebastian Niedlich, Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben: Roman

“Er vermutete, dass es seinem Ego zu schulden war, immerhin hatten alle Völker irgendwie versucht, ihre Welt mit den Handlungen von Göttern zu erklären, während der echte Chef lieber irgendwo Golf spielte, als sich um ihre Belange zu scheren.”
― Sebastian Niedlich, Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben: Roman

“Dass die anderen Engel einen Rückzieher gemacht haben, kann ich noch verstehen, auch wenn sie in meinen Augen rückgratloses Federvieh sind.”
― Sebastian Niedlich, Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben: Roman

“Der Arzt meines Vaters meinte nur, dass er etwas abnehmen müsse, aber der kommentierte das lediglich mit „Kein Scheiß, Sherlock“, ging nach Hause und belegte sich sein Brot wie gehabt mit der Hälfte des Kühlschrankinhalts.”
― Sebastian Niedlich, Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens

“Psychologisch betrachtet wäre er eventuell ein interessanter Fall gewesen, sozial gesehen war er einfach nur ein Arschloch.”
― Sebastian Niedlich, Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens

“Botengänge. Einige Patienten hatten tiefe psychologische Störungen, andere waren einfach nur alkoholkrank. Dasselbe hätte man über die Ärzte sagen können.”
― Sebastian Niedlich, Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens

“„Ich hab’s nicht so mit den Toten. Lebend sind mir die Menschen lieber.“
„Du kennst nicht genug Menschen, glaube ich.”
― Sebastian Niedlich, Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens

“Aber da gab es diesen imaginären Sandsack, der meinen Hintern auf die Couch gedrückt hielt.”
― Sebastian Niedlich, Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens

“Es ist schwer festzulegen, ab welchem Alter aus kleinen Jungs, die nicht recht wissen, was sie mit kleinen Mädchen anfangen sollen, große Jungs werden, die nicht wissen, was sie mit großen Mädchen anfangen sollen.”
― Sebastian Niedlich, Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens

“Ich hatte mich, wie oft zu dieser Zeit, in meinem Zimmer vergraben und spielte Schach gegen mich selbst, eine Tätigkeit, die eigentlich nur Superschurken oder totalen Losern zustand.”
― Sebastian Niedlich, Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens

“Bis heute hat sich mir nicht erschlossen, was es im Alltag hilft, wenn ich auf einer bestimmten Strecke über eine bestimmte Anzahl Hindernisse hüpfen kann. Wenn ich irgendwo Hindernisse sehe, springe ich nicht darüber, ich gehe um sie herum. Ein praktischer Verwendungszweck für die Fähigkeit, schwere Kugeln von der Schulter zu stoßen, um einen Rasen zu ruinieren, fällt mir partout auch nicht ein.”
― Sebastian Niedlich, Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens

“Als wir am Schwesternzimmer vorbeikamen, saßen dort die Kaffeevernichter in ihren weißen Kostümen und begingen den täglichen Genozid an Kaffeebohnen und ihren Lungenbläschen in Form von besonders qualmigen Zigaretten.”
― Sebastian Niedlich

“Es hat etwas seltsam Beruhigendes zu wissen, dass ich in Kürze sterben werde. Ich muss mir keine Sorgen um Dinge mehr machen, die mir das ganze oder zumindest halbe Leben schon tierisch auf die Nerven gegangen sind. Steuern zum Beispiel.”
― Sebastian Niedlich, Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens

“Die Welt war still geworden.
Sie lauerte …
Die Nacht hatte ihr unheimliches Flüstern verloren.”
― Michael Dissieux, Die schwarze Stadt

“Eine kleine unangenehme Stimme, deren jämmerliches Aufbegehren er unmöglich ignorieren durfte.”
― Michael Dissieux, Die schwarze Stadt

“Eine der allgemeinen Regeln des Glücks lautet: Hüte dich vor angeblich nützlichen Gegenständen, die weniger wiegen als ihr Handbuch. ”
― Terry Pratchett, Jingo

“Ich meine, eine Statue für jemanden zu errichten, der einen Krieg verhindern wollte… Das ist nicht besonders… äh… statuenhaft. Wenn du andererseits fünfhundert deiner Männer mit arroganter Fahrlässigkeit umgebracht hättest, so wären wir bereits damit beschäftigt, die Bronze zu gießen.”
― Terry Pratchett, Jingo

»In der klatschianischen Geschichte gibt es viele Beispiele dafür, daß die Frauen mit ihren Männern in den Krieg zogen«, sagte der Patrizier.
»Was, auf der gleichen Seite?«”
― Terry Pratchett, Jingo

“Für Gott, Vaterland und Apfelkuchen!”
― Terry Pratchett, Jingo

“Gib einem Mann Feuer, und er hat es einen Tag lang warm. Steck ihn in Brand, und er hat es warm für den Rest seines Lebens.‹”
― Terry Pratchett, Jingo

“Man begegnet den Leuten, und sie sind anständig. Sie verfügen über ein einigermaßen funktionierendes Gehirn. Und dann kommen solche Leute in größerer Zahl zusammen, und plötzlich hört man die Stimme des Volkes. Und sie knurrt.”
― Terry Pratchett, Jingo

“In seinen Augen zeigte sich der Glanz eines sehr kleinen Mannes, der plötzlich eine sehr große Waffe in den Händen hält”
― Terry Pratchett, Jingo

“Einige der intelligenteren Zuhörer begriffen, was Mumms Gesichtsausdruck bedeutete – so sah ein Mann aus, der sich mit den Zähnen an der Geduld festhielt.”
― Terry Pratchett, Jingo

“Zu spät nahm sein Eheradar eine gewisse Kühle auf der anderen Seite des Gewürzständers wahr.”
― Terry Pratchett, Jingo

“…und sein Weltbild mochte in etwa so komplex sein wie das eines Entenkükens mit Gehirnerschütterung.”
― Terry Pratchett, Jingo

“Kein Wunder, daß dieser Mann zum Diplomaten geworden war. Man konnte ihm nicht einen Zentimeter weit trauen. Er dachte in Schleifen und wirkte trotzdem sympathisch”
― Terry Pratchett, Jingo

“Ich schätze, am Ende des Tages wird jeder von uns zum Hund eines anderen«, erwiderte er unsicher”
― Terry Pratchett, Jingo

“Man erzählt sich so viele Lügen übers Meer. In Wirklichkeit ist alles nur Igitt mit Hummern drin”
― Terry Pratchett, Jingo

“Es ist keineswegs so, daß wir nicht kämpfen wollen, teilte ihre Körpersprache mit. Doch zufälligerweise haben wir derzeit Besseres zu tun, und wir gehen jetzt, um herauszufinden, was dies ist”
― Terry Pratchett, Johnny and the Dead

“Oh, Familiengeschichte«, sagte er. »Nein, da muß ich passen. Wenn man das braucht, um die eigenen Leute mit Inkompetenz und Unfähigkeit in den Tod zu schicken…”
― Terry Pratchett, Jingo

“Allerdings steht uns die Kunst der Diplomatie offen. Es ist erstaunlich, was man mit den richtigen Worten erreichen kann.«
»Leider stoßen die richtigen Worte auf weitaus mehr Aufmerksamkeit, wenn man einen spitzen Stock in der Hand hält«, meinte Lord Witwenmacher”
― Terry Pratchett, Jingo

“Das Problem bei Söldnern besteht darin, daß sie bezahlt werden müssen, damit sie kämpfen«, sagte der Patrizier. »Und wenn man nicht sehr viel Glück hat, muß man ihnen noch mehr Geld geben, damit sie wieder aufhören.”
― Terry Pratchett, Jingo

“Wenn man den Knall hört, hat es keinen Sinn mehr, sich zu fragen, wie lange die Zündschnur gebrannt hat”
― Terry Pratchett, Jingo

“»Was haben unsere Landsleute dort draußen vor?« fragte Boggis von der Diebesgilde.
»Sie zeichnen sich durch großen Pioniergeist aus… und die Absicht, in einem neuen Land neue Reichtümer zu finden«, erklärte Lord Vetinari.
»Und die Klatschianer?« fragte Lord Witwenmacher.
»Oh, sie sind ein Haufen von prinzipienlosen Opportunisten, die nie zögern, sich irgend etwas zu schnappen«, sagte der Patrizier”
― Terry Pratchett, Jingo

“Die Leute lebten viele Jahre lang friedlich nebeneinander und nickten sich jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit zu. Und dann geschah irgend etwas Banales, mit dem Ergebnis, daß sich jemand eine Mistgabel aus dem Ohr entfernen lassen mußte.”
― Terry Pratchett, Jingo

“Sie wechselten einen sehr kurzen Blick, der trotzdem viele Informationen übermittelte, vor allem die enorme Verlegenheit darüber, einen Vater zu haben.”
― Terry Pratchett, Jingo

“„Der Mensch war schon immer ein besserer Mörder gewesen als jedes andere Lebewesen.”
― Dmitry Glukhovsky, Metro 2033

“„Jene seltsamen, missgestalteten und gefährlichen Geschöpfe, von denen jedes einzelne Darwin zur Verzweiflung gebracht hätte, so wenig entsprach es den Gesetzen der Evolution”
― Dmitry Glukhovsky, Metro 2033

“„alle haben Angst vor irgendwas, aber wovor, weiß keiner.”
― Dmitry Glukhovsky, Metro 2033

“„»Ja, ja. Ein Referendum. Wenn das Volk ›ja‹ sagt, ist alles klar. Sagt es aber ›nein‹, hat es nur schlecht nachgedacht. Und soll sich die Sache bitte schön noch mal überlegen.«”
― Dmitry Glukhovsky, Metro 2033

„Die historische Erfahrung hatte klar gezeigt: Es gab keinen besseren Überträger der kommunistischen Bazille als das Bajonett.”
― Dmitry Glukhovsky, Metro 2033

“„Gib auf, Homo sapiens! Du bist nicht mehr der Herrscher über die Natur! Nein, du musst nicht gleich verrecken, wir wollen nicht so sein. Kriech noch ein wenig herum in deinem Todeskampf und ersticke an deinen Exkrementen.”
― Dmitry Glukhovsky, Metro 2033

“„»Doch will ich euer Alter und die allgemeine Hirnlosigkeit zum Zeitpunkt der Tat berücksichtigen.”
― Dmitry Glukhovsky, Metro 2033

“„Nicht Weisheit und Erfahrung sprachen aus ihm, sondern Alter und Müdigkeit.”
― Dmitry Glukhovsky, Metro 2033

“„Jeder, der Licht braucht, muss es selbst mitbringen. Und genauso verhält es sich mit der Zeit: Wer Zeit braucht, weil er das Chaos fürchtet, bringt seine Zeit mit”
― Dmitry Glukhovsky, Metro 2033

“„Wie auch immer, wir haben nicht gegeizt – wir haben das Paradies und die Hölle zugleich zerstört.”
― Dmitry Glukhovsky, Metro 2033

“»Sprich nie vom Recht des Stärkeren. Du bist zu schwach dafür«,”
― Dmitry Glukhovsky, Metro 2033

“„»Du sagst, es sind Menschen? Nein, mein Freund, es sind Tiere. Ein Rudel Schakale. Sie wollten uns zerreißen. Und hätten es auch getan. Aber eines haben sie nicht bedacht: Sie mögen Schakale sein, ich aber bin ein Wolf”
― Dmitry Glukhovsky, Metro 2033

“„die Anzahl der Plätze im Paradies war begrenzt, nur zur Hölle stand das Tor für alle offen.”
― Dmitry Glukhovsky, Metro 2033

“„Er sah den Menschen nun als eine komplexe Maschine zur Vernichtung von Lebensmitteln und zur Produktion von Scheiße.”
― Dmitry Glukhovsky, Metro 2033

“„Angesichts all dessen, was auf der Erde geschehen ist seit ihrer Erschaffung, hat Gott nur eine Art von Liebe an den Tag gelegt: die Vorliebe für interessante Geschichten. Erst brockt er irgendwem was ein, und dann schaut er, was dabei herauskommt.”
― Dmitry Glukhovsky, Metro 2033

“„»Allein heute Morgen«, bemerkte Sergej Andrejewitsch, »hast du dir mit deinen Reden schon wieder ein paar Jahrhunderte Hölle verdient.«
»Dann hast du wenigstens jemanden, mit dem du dich unterhalten kannst.«”
― Dmitry Glukhovsky, Metro 2033

“„Doch Gebote, die von göttlichen Lippen verkündet werden, überdauern Jahrhunderte. Es braucht gar nicht viel. Man muss nur einen Gott schaffen und ihm beibringen, die richtigen Worte zu sprechen.”
― Dmitry Glukhovsky, Metro 2033

“„Als ich und meine Kollegen begriffen, dass sich das Phänomen Kannibalismus hier bereits etabliert hatte und nichts mehr dagegen zu unternehmen war, beschlossen wir, uns wenigstens um die kulinarische Seite der Angelegenheit zu kümmern. Und da erinnerte sich einer von uns daran, wie in Korea Hunde zubereitet werden: Man steckt sie lebend in einen Sack und schlägt sie mit Prügeln tot.
Das Fleisch gewinnt dadurch an Qualität. Es wird weich und zart. Was für den einen multiple Hämatome sind, ist für den anderen sozusagen ein geklopftes Schnitzel. Also nehmt es uns bitte nicht übel. Ich könnte mir ja durchaus vorstellen, zuerst den Exitus herbeizuführen und dann prügeln zu lassen, aber leider sind innere Blutungen ein absolutes Muss. Rezept ist Rezept.«”
― Dmitry Glukhovsky, Metro 2033

“„Im Westen nannte man sie ›Satan‹. Dieser Name war der einzige lichte Moment der ansonsten blindgeborenen menschlichen Zivilisation.”
― Dmitry Glukhovsky, Metro 2033

“„»Was wollen Sie mir denn tun? Mich foltern? Töten? Bitte, tun Sie mir den Gefallen, ich bin ohnehin alt, und unserem Glauben fehlt es an Märtyrern.”
― Dmitry Glukhovsky, Metro 2033

„»Und wie gefällt dir dein Leben ohne Sinn?«
»Wie, ohne Sinn? Mein Leben hat sehr wohl einen Sinn, den gleichen wie für alle anderen. Diese ganze Sinnsuche haben die meisten Leute doch mit der Pubertät überwunden. Bei dir scheint das offenbar etwas länger zu dauern”
― Dmitry Glukhovsky, Metro 2033

“Außerdem sahen Zwerge in ihrer Größe – beziehungsweise im Mangel daran – kein sonderliches Problem, Unter Zwergen gab es die Redensart: „Alle Bäume werden dicht über dem Boden gefällt.“ Es heißt allerdings, dies sei die revidierte (und zensierte) Version des Sprichworts: „Wenn seine Hände höher sind als dein Kopf, sind seine Lenden auf einer Höhe mit deinen Zähnen.”
― Terry Pratchett, Feet of Clay

“Er hatte darauf hingewiesen, daß er nicht mehr beabsichtigte, der Natur näher zu kommen. Er war ihr bereits so nahe gewesen, wie man nur sein konnte. Und dabei hatte sich herausgestellt, daß ein großer Teil der Natur aus Dreck bestand. Außerdem neigte sie dazu, matschig zu sein.”
― Terry Pratchett, Feet of Clay

“Ja, Herr. Ich habe gründlich darüber nachgedacht und bin zu folgendem Schluß gekommen: Es sind allesamt Arschlöcher, Herr.”
― Terry Pratchett, Feet of Clay

“Er hat viel geschrien. Auf herzzerreißende Weise, wie ich hörte. Und aus irgendeinem Grund hat er seinen Schreien viele Drohungen hinzugefügt, die sich auf dich bezogen.“
„Ich werde versuchen, in meinem Terminkalender ausreichend Platz für sie freizuhalten, Herr.”
― Terry Pratchett, Feet of Clay

“Und dann setzte sich die Vernunft des Körpers gegen die Dummheit des Gehirns durch.”
― Terry Pratchett, Feet of Clay

“Die Atmosphäre schlug um, pendelte jetzt mehr zu: „Axt? Welche Axt? Oh, diese Axt? Ich wollte sie nur meinem Freund Björn hier zeigen, guter alter Björn.”
― Terry Pratchett, Feet of Clay

“Es wurde schon mehrmals versucht, die alte Monarchie von Ankh-Morpork zu restaurieren“, meinte Schräg.
„Ja“, räumte Boggis ein. „Aber solche Bestrebungen gingen immer auf Verrückte zurück. Das gehört zu den üblichen Symptomen. Ziehe dir die Unterhose über den Kopf, rede mit Bäumen, sabbere und entscheide, daß Ankh-Morpork einen König braucht…”
― Terry Pratchett, Feet of Clay

“Wenn ihr kämpft, fordern wir die Kredite zurück. Übrigens ist das meine Pike, die du auf mich richtest. Außerdem habe ich deinen Schild bezahlt. Und nimm meinen Helm ab, wenn ich mit dir rede, du mieser kleiner Schuldner.”
― Terry Pratchett, Feet of Clay

“Der Sohn bleibt ein Sohn, bis er sich eine Frau nimmt. Die Tochter bleibt ihr Leben lang eine Tochter.”
― Terry Pratchett, Feet of Clay

“Wir liegen im Rinnstein, Nobby“, stöhnte er. „Ooh…“
„Wir alle liegen im Rinnstein, Fred. Aber einige von uns schehen die Sterne…”
― Terry Pratchett, Feet of Clay

“Er wünschte sich einen Drink und wußte genau, warum das nicht in Frage kam: Der eine Drink kam mit großer Wahrscheinlichkeit in zwölf Gläsern.”
― Terry Pratchett, Feet of Clay

“Er gehörte zu den narbengesichtigen Stammgästen der Geflickten Trommel, die etwa um diese Zeit die ersten Flaschen mit den Zähnen öffneten, beziehungsweise mit den Zähnen anderer Leute, wenn es ein wirklich guter Abend war.”
― Terry Pratchett, Feet of Clay

“Er sagte zu den Leuten: Ihr seid frei. Und sie riefen hurra. Dann zeigte er ihnen, was die Freiheit kostet, und daraufhin nannten sie ihn einen Tyrannen.”
― Terry Pratchett, Feet of Clay

Manchmal benötigt der Patient namens Geschichte einen Chirurgen.”
― Terry Pratchett, Feet of Clay

“Wer auch immer für die Erschaffung der Menschheit verantwortlich war, ihm war ein gravierender Fehler in der Grundkonstruktion unterlaufen: die menschliche Tendenz, sich tief zu verbeugen und auf die Knie zu sinken.”
― Terry Pratchett, Feet of Clay

“Bei den Göttern! Soll ich einen Arzt holen?“
„Bist du übergeschnappt? Wir möchten doch, daß er überlebt!”
― Terry Pratchett, Feet of Clay

“Die Menschen sprachen von »Frieden in unserer Zeit« und vom »Reich, das tausend Jahre währt«, doch schon ein halbes Leben später erinnerte sich niemand mehr an die betreffenden Personen, geschweige denn an das, was sie gesagt hatten oder wo der aufgebrachte Mob die Asche ihrer verbrannten Leichen verstreut hatte.”
― Terry Pratchett, Feet of Clay

“Jene, die tun, was getan werden muß, ernten selten Lohn. Dafür gibt es viele Beispiele, und leider läßt sich nichts daran ändern.”
― Terry Pratchett, Feet of Clay

“Ich erwarte von dir, daß du nicht nach der Uhr arbeitest, sondern deine Pflicht erfüllst, es gibt da ein mythisches Geschöpf namens Überstunden, aber niemand hat jemals Spuren von ihm gefunden.”
― Terry Pratchett, Feet of Clay

“Ich kann jetzt keine Zeit damit vergeuden, tot zu sein.”
― Terry Pratchett, Feet of Clay

“Aber Geographie ist nichts weiter als verlangsamte Physik mit ein paar Bäumen drauf, und die Meteorologie steckt voll von aufregend modischem Chaos und Komplexität.”
― Terry Pratchett, Feet of Clay

“Die Leute halten nichts von Dingen wie Geographie und Meteorologie, und zwar nicht nur deshalb, weil sie auf dem einen stehen, während sie vom anderen durchnäßt werden.”
― Terry Pratchett, Feet of Clay

“Kleidung war für ihn bisher eben immer nur Kleidung gewesen – man brauchte sie um die Stellen zu bedecken, wo Gott von seinem Geschmack im Stich gelassen worden war.”
― Tabitha King, Small World

“Er versuchte, fröhlich und asexuell zu klingen.”
― Tabitha King, Small World

“Du bist verrückt, glaube ich. Und ich bin noch viel verrückter als du. Aber ich bin lieber verrückt als normal, du doch auch?”
― Tabitha King, Small World

“Ich weiß nicht woher du die Idee hattest, dass man aus Höflichkeit mit jeder schlafen muss, die einen darum bittet.”
― Tabitha King, Small World

“Ich hätte nicht geglaubt, dass es auf dieser Erde noch jemanden gibt, der den Mut hat, neue Menschen in die Welt zu setzen.”
― Tabitha King, Small World

“Du kannst eine Menge lernen, indem du nicht auf ihn hörst. Inkompetente Ratgeber haben durchaus ihre Vorteile.”
― Terry Pratchett, Pyramids

“Magie bedeutete, das Sein mit Worten zu beschreiben, die es nicht ignorieren konnte.”
― Terry Pratchett, Pyramids

“Auf diese Weise überleben wir die Ewigkeit – man braucht sie nur in einzelne Stücke zu zerbrechen, um die Ehrfurcht vor ihr zu verlieren.”
― Terry Pratchett, Pyramids

“Nun, im Multiversum wimmelt es von kleinen Dimensiönchen, von Spielplätzen der Schöpfung, auf denen sich imaginäre Geschöpfe austoben können, ohne mahnende Ohrfeigen der ernsten Aktualität befürchten zu müssen.”
― Terry Pratchett, Pyramids

“Das Problem mit dem Leben bestand darin, daß es einem ständig an Erfahrungen mangelte: Man lernte aus der Vergangenheit, ja, aber die Zukunft hielt Neues und Unerwartetes bereit.”
― Terry Pratchett, Pyramids

“Ein Gott hatte sich sogar in eine goldene Dusche verwandelt, um seiner Lieblings-Epheberin möglichst nahe zu sein. Vor diesem soziokulturellen Hintergrund ergaben sich einige interessante Fragen, etwa in Hinsicht auf das Nachtleben in gewissen Stadtvierteln.”
― Terry Pratchett, Pyramids

“Der Pharao nickte. »Und wie verhalten sich die Priester?« fragte er.
»Sie werfen sich gegenseitig in den Fluß, Herr.«
Teppicymon nickte erneut: »Klingt gut«, sagte er. »Offenbar sind sie endlich vernünftig geworden.«”
― Terry Pratchett, Pyramids

“Sein Problem besteht darin, daß er den Unterschied zwischen Postulaten und den Metaphern der menschlichen Existenz nicht kennt. Es fällt ihm sogar schwer, Axiome von einem Loch im Boden zu unterscheiden.”
― Terry Pratchett, Pyramids

“Man traue niemals einer Spezies, die immerzu lächelt. Bestimmt plant sie etwas.”
― Terry Pratchett, Pyramids

“Wie viele Männer haben aufgehört, sich mit zwanzig das Hirn aus dem Schädel zu trinken – um einen Fremden davor zu bewahren, mit vierzig an Leberversagen zu sterben?”
― Terry Pratchett, Pyramids

“Na schön. Auf welcher Seite stehen wir?“
„Auf unserer, Gebieter”
― Terry Pratchett, Pyramids

“Die Götter bescherten ihm einen Sohn, der den Atem in Rechnung stellte, wenn er ›Guten Morgen‹ sagte.”
― Terry Pratchett, Pyramids

“Man gab uns einen Funken Idiotie, und im Verlauf vieler hunderttausend Jahre entfachten wir ein großes Feuer daraus.”
― Terry Pratchett, Pyramids

“Offenbar hielt er den Tod für eine ärgerliche Sandbank im ewigen Strom des Lebens: Der Umstand, daß Menschen starben, stellte für den Hohenpriester nur eine Unannehmlichkeit dar, eine Unterbrechung in der allgemeinen Routine.”
― Terry Pratchett, Pyramids

“Solltet ihr jemals Gelegenheit bekommen, eine flammende Rede zu hören, die einen Heiligen Krieg beschwört, so nehmen eure Ohren gewiß das heisere Krächzen des Unheils wahr, während der Schuppenschwanz des Verhängnisses über die Reinheit der Sprache kratzt.”
― Terry Pratchett, Pyramids

“Wenn ihr jemandem ins Gesicht seht, der bereit ist, für eine Sache zu töten, so riechen eure Nasen zweifellos den Geruch des Abscheus.”
― Terry Pratchett, Pyramids

Seine Erziehung fand auf einer Mal-sehen-wie’s-klappt-Basis statt.”
― Terry Pratchett, Pyramids

“Schon seit einer ganzen Weile befaßte er sich (eher widerstrebend) mit Politik und vertrat folgende Ansicht: Meuchelmord mochte schlimmer sein als eine Debatte, aber er verdiente es zweifellos, dem Krieg vorgezogen zu werden, in dem manche Leute nur eine andere, etwas lautere und direktere Form der Diskussion sahen.”
― Terry Pratchett, Pyramids

“Dann der beste Satz, den der große Parteiboss je in seiner Laufbahn von sich gab: „Wo Saufen eine Ehre ist, kann Kotzen keine Schande sein.”
― Johannes Decker, Uranjäger

“Der Alltag des Landes ist die Summe der Gewohnheiten seiner Bürger”
― Johannes Decker, Uranjäger

“Im Dunst einer Küche lebte es sich nach Kriegsende am besten.”
― Johannes Decker, Uranjäger

“Wieder im Zimmer kommt in Werner beim Kauen eines Brotkantens mit Kunsthonig langsam der Gedanke auf, dass die Welt gar nicht so beschissen ist.”
― Johannes Decker, Uranjäger

“Anfangs wurden Rotarmisten der Schachtwachen als Ordnungshüter eingesetzt, später verstärkt Streifen der sowjetischrn Militärpolizei. Da es beiden nicht gelang, das sich bewegemde Menschenknäuel gefahrlos zu entflechten, hatte man auf die staatliche Macht der Besatzer gänzlich verzichtet und es mit deutschen Bahnpolizisten versucht. Diese sind erfolgreicher – Sir verpissen sich bei Hochbetrieb und patroullieren demonstrativ, wenn der Bahnsteig leer ist. Das tägliche Chaos reguliert sich selber.”
― Johannes Decker, Uranjäger

“Menschen am Rande eines verlorenen Krieges, Strandgut der von den Siegern gewollten Völkerwanderung, Kreaturen ohne Hoffnung müssen gegen die Fliehkraft der Gleichgültigkeit bestehen.”
― Johannes Decker, Uranjäger

“Sätze von dieser Länge sind von ihm selten zu hören. Er ist Ostpreuße und kommt tagelang mit ja und nein aus. Es muss also beschissen aussehen.”
― Johannes Decker, Uranjäger

“Molotow ist nicht gerade begeistert. Selten hat sein stereotyper Diplomatenblick hinter der randlosen Brille so entsetzt in die Kameras der Reporter gestarrt.”
― Johannes Decker, Uranjäger

“Sie hatte Sam Mumm immer als jemanden gekannt, der voller Kraft steckte, in dem das Feuer des gerechten Zorns brannte, der am liebsten die Götter verhaftet hätte, weil sie immer wieder ihre Inkompetenz bewiesen.”
― Terry Pratchett, Men at Arms

“Er ist gutmütig. Ich hingegen bin müde, verärgert und gemein. Und du bist intelligent und hattest Zeit zum Nachdenken. Bitte beantworte mir eine Frage: Was führt dich hierher?”
― Terry Pratchett, Men at Arms

“Hunde sind nicht wie Katzen, die Menschen nur solange tolerieren, bis jemand einen Dosenöffner erfindet, den man auch mit den Pfoten bedienen kann.”
― Terry Pratchett, Men at Arms

“Mußt du als Mensch unbedingt etwas anziehen?«
»Ja.«
»Warum? Ich dachte, eine nackte Frau wäre überall und in jeder Gesellschaft zu Hause. Damit möchte ich niemandem zu nahe treten.”
― Terry Pratchett, Men at Arms

“Man hielt ihn für verrückt, aber das stimmte nicht, zumindest nicht ganz. Seine Kontakte mit der Realität fanden auf einem kosmischen Niveau statt, deshalb fiel es ihm schwer, sich auf kleine Dinge zu besinnen, wie zum Beispiel andere Personen, Wände und Seife.”
― Terry Pratchett, Men at Arms

“Nein, einen Idioten kann man ihn nicht nennen.“ Silberfisch griff nach einer Billardkugel, die das Chaos wie durch ein Wunder überstanden hatte. „Seine Sinne waren nur so verdammt scharf, daß er sich dauernd daran schnitt.”
― Terry Pratchett, Men at Arms

“Die Perspektive auf die Welt änderte sich, durch den Boden eines Glases betrachtet”
― Terry Pratchett, Men at Arms

“Ich dachte, Zwerge glauben nicht an Teufel und Dämonen und so.«
»Stimmt. Aber wir sind nicht sicher, ob… sie davon wissen.«
»Oh.”
― Terry Pratchett, Men at Arms

“Wenn man genug Geld hatte, verübte man keine Verbrechen mehr, höchstens amüsante kleine »Jugendsünden«”
― Terry Pratchett, Men at Arms

“Mehrere Jahre lang blieb er in einem großen, luftigen Zimmer, was ihn jedoch kaum belastete: Die meiste Zeit verbrachte er ohnehin im eigenen Kopf. Bestimmte Personen lassen sich nicht einsperren”
― Terry Pratchett, Men at Arms

“Denk mal nicht an Liebe, denn das ist ein riskantes Wort für Leute über Vierzig.”
― Terry Pratchett, Men at Arms

“Es hieß, er hätte den Körper eines Fünfundzwanzigjährigen; allerdings wußte niemand, wo er ihn versteckte”
― Terry Pratchett, Men at Arms

“Sie hatten Kinder, was darauf hindeutete, daß sie nicht immer imstande gewesen waren, sich aus dem Weg zu gehen.”
― Terry Pratchett, Men at Arms

“Er war direkt, ehrlich, gutmütig und in jeder Hinsicht ehrenhaft. In Ankh-Morpork hieß so etwas normalerweise »Dummheit«, und unter gewöhnlichen Umständen hätte er damit die Überlebenschance einer Qualle in einem Hochofen.”
― Terry Pratchett, Men at Arms

“Er lächelte wie ein vielbeschäftigter Mann, der am Ende eines arbeitsreichen Tages folgenden Eintrag in seinem Terminkalender findet: 19.00 Uhr bis 19.05 Uhr: fröhlich, entspannt und allgemein nett sein.”
― Terry Pratchett, Men at Arms

“Edward d’Eath wurde älter, und seine Besessenheit verwandelte sich in einen lebensfremden, auf Bücher, Ärmelschoner und Pantoffel fixierten Wahnsinn.”
― Terry Pratchett, Men at Arms

“Er dachte kursiv. Solche Leute muß man im Auge behalten.
Möglichst aus sicherer Entfernung.”
― Terry Pratchett, Men at Arms

“Individuen haben nicht etwa automatisch eine Mitgliedskarte für die Menschheit – das trifft nur in biologischer Hinsicht zu. Sie müssen von der Brownschen Bewegung der Gesellschaft hin und her gestoßen werden.”
― Terry Pratchett, Men at Arms

“Die Gildenbibliothek zählt zu den größten in der ganzen Stadt. Was bestimmte Themen anging, gab es keine größere – sie betrafen vor allem die bedauerliche Kürze des menschlichen Lebens sowie diverse Mittel, es noch kürzer zu gestalten.”
― Terry Pratchett, Men at Arms

“An dieser Stelle gingen Billy Halleck und die Wahrheit getrennte Wege.”
― Richard Bachmann, Der Fluch

“Denn wenn man niemanden hat, den man ab und an aus der Stadt verjagen kann, wie soll man dann wissen, dass man selbst dorthin gehört?”
― Richard Bachmann, Der Fluch

“Ich muss Sie darauf hinweisen, dass Sie im Augenblick bis zur Hüfte in der Scheiße stecken und dass die Scheiße immer tiefer wird. Und ich nehme nicht an, dass Sie schwimmen können.”
― Richard Bachmann, Der Fluch

“Die Definition eines Arschlochs ist ein Mensch, der nicht glaubt, was er sieht.”
― Richard Bachmann, Der Fluch

“Nun, es gibt noch etwas anderes, an das ich glaube, William. Ich glaube, was ich sehe. Aus dem Grund bin ich ein relativ reicher Mann. Vor allem aber bin ich deshalb auch ein lebendiger Mann. Die meisten Menschen glauben einfach nicht, was sie sehen.”
― Richard Bachmann, Der Fluch

“Aber die alten Zeiten haben mich zum alten Mann gemacht, mein Freund, und wenn ein alter Mann Angst hat, dann geht er nicht einfach so auf eine Sache los, wie er’s getan hat, als er gerade dabei war, zu lernen, wie man sich rasiert.”
― Richard Bachmann, Der Fluch

“Mein Selbstwertgefühl hängt davon ab, wie viel von der Welt ich beim Herumlaufen verdränge? Himmel, was für ein erniedrigender Gedanke.”
― Richard Bachmann, Der Fluch

“Vater eines Kindes zu sein war nötig gewesen, damit er begriff, wie ermüdend Ehrlichkeit sein konnte.”
― Richard Bachmann, Der Fluch

“»Ich hatte Angst«, sagte er.
»Leute, die keine haben, sterben jung«,”
― Richard Bachmann, Der Fluch

“Eindeutige Tatsachen sind, wie immer, Verhandlungssache – das lernte man schnell im Anwaltsberuf”
― Richard Bachmann, Der Fluch

“Rand Foxworth hat mir erzählt, er hätte die Grippe, aber Foxworth lügt so, wie alte Leute ficken.”
― Richard Bachmann, Der Fluch

“Captain Vimes believed in logic, in much the same way as a man in a desert believed in ice — i.e., it was something he really needed, but this just wasn’t the world for it.”
― Terry Pratchett, Theatre of Cruelty

“He was, in fact, dead. It would be hard to be deader without special training.”
― Terry Pratchett, Theatre of Cruelty

“Weißt du, es ist kein Zufall, dass wir in den letzten eineinhalb Jahren den Kontakt zueinander verloren haben. Es ist einfacher, sich davon zu überzeugen, dass es einem nichts ausmacht, dass die Welt stirbt, als wenn man ständig Kontakt mit geliebten Menschen hat, die zusammen mit dem Rest sterben werden.”
― Ronald Malfi, The Night Parade

“»Ich bin so eine Art Gärtner geworden. Ein paar der besten Persönlichkeiten, die ich kenne, sind Pflanzen.«”
― Ronald Malfi, The Night Parade

„»Darf ich etwas gestehen?«
»Klar.«
Auf die Gefahr hin, dass ich meinen Männerführerschein abgeben muss, und trotz der Tatsache, dass ich meinen Lebensunterhalt mit diesem riesigen Sattelschlepper da hinten verdiene, verstehe ich einen Scheiß von Autos.”
― Ronald Malfi, The Night Parade

“Es gibt mindestens eine Million Geschichten in dieser verdammten Stadt, dachte Mumm. Warum höre ich immer nur solche?”
― Terry Pratchett, Guards! Guards!

“»Korporal Nobbs!« schnaufte er. »Warum trittst du die Bewußtlosen?«
»Weil sie sich nicht wehren können, Sir!«”
― Terry Pratchett, Guards! Guards!

“Er war ein Vetter dritten Grades, begeisterungsfähig, eingebildet und auf eine anerkennenswert aristokratische Weise dumm.”
― Terry Pratchett, Guards! Guards!

“Das Halten eines Schwerts, so fand der Oberste Größte Meister, stand in einem direkten – und oft recht blutigen – Zusammenhang mit dynastischer Chirurgie.”
― Terry Pratchett, Guards! Guards!

“Am einen Tag feiern sie den Sturz des grausamen Tyrannen, und am nächsten sitzen sie herum und beklagen sich darüber, daß seit dem Sturz des Tyrannen niemand mehr den Müll fortbringt. Der Grund: Die Bösen können planen.”
― Terry Pratchett, Guards! Guards!

“Dort unten«, setzte er seinen Vortrag fort, »gibt es Menschen, die jedem Drachen folgen, jeden Gott verehren und jede Greueltat bejubeln. Und das alles nur aus stumpfsinniger, alltäglicher Verderbtheit. Es handelt sich dabei nicht um die erstklassige und kreative Scheußlichkeit der großen Sünder, eher um eine serienmäßig hergestellte Dunkelheit der Seele. Anders ausgedrückt: Es ist Sünde ohne eine Spur Originalität. Solche Menschen nehmen das Böse nicht etwa deshalb hin, weil sie ›ja‹ dazu sagen, sondern weil sie auf ein ›nein‹ verzichten.«”
― Terry Pratchett, Guards! Guards!

“Vermutlich hältst du das Leben deshalb für so problematisch, weil du glaubst, daß die guten Menschen auf der einen Seite stehen und die schlechten auf der anderen«, sagte Lord Vetinari. »Solche Vorstellungen sind natürlich völlig verkehrt. Es gab und gibt immer nur die Bösen, aber einige von ihnen gehören zu unterschiedlichen Lagern.”
― Terry Pratchett, Guards! Guards!

“…und dort begegneten sie der Ewigkeit mit der Einstellung von Leuten, die nicht einmal wissen, was sie mit einem regnerischen Nachmittag anfangen sollen.”
― Terry Pratchett, Guards! Guards!

“Man vertraue niemals einem Herrscher, der sich auf geheime Tunnel, Schlupfwinkel und Fluchtwege verläßt. In einem solchen Fall spricht vieles dafür, daß er seine Regierungspflichten nicht ernst genug nimmt.”
― Terry Pratchett, Guards! Guards!

“Es gab etwas, das ihn noch mehr deprimierte als sein eigener Zynismus: die bittere Tatsache, daß die Welt weitaus zynischer sein konnte.”
― Terry Pratchett, Guards! Guards!

“Klischees werden deshalb zu Klischees, weil sie die Hämmer und Schraubenzieher in der Werkzeugkiste der Kommunikation sind.”
― Terry Pratchett, Guards! Guards!

“Man fühlte Kummer und ein eigentümliches Mitleid, das einen schließlich vermuten ließ, es sei eine gute Idee, die ganze Menschheit auszulöschen und mit Amöben noch einmal von vorn zu beginnen.”
― Terry Pratchett, Guards! Guards!

“Die Natur ist nicht immer besonders zuverlässig? Von wegen! Man kann sich darauf verlassen, daß sie einem immer die schlechtesten Karten gibt.
Kein Wunder, daß man sie als Mutter bezeichnete.”
― Terry Pratchett, Guards! Guards!

“»Weißt du, seit tausend Jahren ist kein Käsedick in seinem Bett gestorben.«
»Ja, gnä Frau?«
»Eine Art Familientradition.«
»Ja, gnä Frau.«
»Nun, einige Käsedicks – sogar ziemlich viele, um ehrlich zu sein – sind in fremden Betten gestorben.”
― Terry Pratchett, Guards! Guards!

“Wenn man Zynismus und allgemeine Lebensmüdigkeit als Maßstab nahm – die Kohlenstoffdatierung der Persönlichkeit –, so war er etwa siebentausend Jahre alt.”
― Terry Pratchett, Guards! Guards!

“Und dann er selbst: eine dürre unrasierte Ansammlung schlechter Angewohnheiten, in Alkohol mariniert.”
― Terry Pratchett, Guards! Guards!

“Tief in ihm lauerte ständig dunkle Niedergeschlagenheit, dazu bereit, die seltenen Phasen relativer Nüchternheit auszunutzen.”
― Terry Pratchett, Guards! Guards!

“Wenn tatsächlich einmal irgendein Erfolg in greifbare Nähe rückte, unterlief ihm regelmäßig der Fehler, seine Meinung zu sagen – und es war immer die falsche.”
― Terry Pratchett, Guards! Guards!

“In Wirklichkeit brauchte man nur Willenskraft. Und daran mangelte es den Brüdern gewiß nicht. Es mochte engstirnige, bornierte und haßerfüllte Willenskraft sein, von naiver Bosheit durchtränkt, aber sie konnte die notwendige Macht entfalten.”
― Terry Pratchett, Guards! Guards!

“Alle Zwerge sind von Natur aus pflichtbewußt, ernst, tugendhaft, gehorsam und nachdenklich. Ihre einzige Schwäche besteht in der Tendenz, nach einem Drink Feinden entgegenzustürmen, ›Arrrrgh!‹ zu brüllen und Beine in Kniehöhe abzuhacken.”
― Terry Pratchett, Guards! Guards!

“Er ging fort, um betrunkener zu sein als schonst. Weil nämlich die Welt irgendwie verdreht und falsch war, als sähe man sie durch gesplittertes Glas. Sie gewann erst dann wieder klare Konturen, wenn man sie durch den Boden einer Flasche betrachtete.”
― Terry Pratchett, Guards! Guards!: The Play

“Nachdenkliche Stille folgte, als die versammelten Brüder eine mentale Teilung des Universums vornahmen, um die Würdigen von den Unwürdigen zu trennen. Es fiel ihnen nicht weiter schwer, sich für die richtige Seite zu entscheiden.”
― Terry Pratchett,

“„My teenage years were unacceptable. An unhappy array of failed female liaisons and repetitive skin disorders.”
― Richard Matheson, Backteria and Other Improbable Tales

“„Another day. Another collection of wracking hours.”
― Richard Matheson, Backteria and Other Improbable Tales

“He hungered for peace and there was no peace. Terror was his only food.”
― Richard Matheson, Backteria and Other Improbable Tales

“At home he found the same threats waiting for him. He unlocked the door and stepped into the trap he had formed around him.”
― Richard Matheson, Backteria and Other Improbable Tales

“The pheasants looked around in bobhead curiosity.
Your pigeon cousins walk in freedom. You sit in the cage in glorious Technicolor.”
― Richard Matheson, Backteria and Other Improbable Tales

“As he stepped into the sunlight, he heard the seals barking loudly. They must have an audience. Slick glory seekers. Whiskered prima donnas.”
― Richard Matheson, Backteria and Other Improbable Tales

“Accordingly, Mr. Cook spent four years, six months, two days, $5,228.20, six thousand yards of wiring, three hundred and two radio tubes, a generator, reams of paper, dizzying mentation and the good will of his wife in assembling his duplication machine.”
― Richard Matheson, Backteria and Other Improbable Tales

“„No amount of reasonable threats prevailed.”
― Richard Matheson, Backteria and Other Improbable Tales

“What is the atomic bomb?” queried Leslie, “But a mass of tortured Elements suffering complete nervous breakdown?”
I shuddered at the thought.”
― Richard Matheson, Backteria and Other Improbable Tales

“Gewinnt man fast immer, schmecken Siege sehr bald schal.”
― Stephen King, Black House

“Einsamkeit ist bereits so lange Jack Sawyers engste Vertraute, dass er sie schon für selbstverständlich hält. Und was sich nicht ändern lässt, wird irgendwann zu einem nicht mehr wahrgenommenen Hintergrundbild.”
― Stephen King, Black House

“Eigentlich neigt er nur dazu, Eier aus einer Art Pflichtbewusstsein zu kaufen, das durch die zwei Reihen eiförmiger Mulden im Oberteil seiner Kühlschranktür ausgelöst wird. Wenn die Leute keine Eier kaufen sollten, wozu hätten Kühlschränke dann Eierfächer?”
― Stephen King, Black House

“Lebe in der Gegenwart; lass die Vergangenheit sich in ihrem Grab ausstrecken; halt den Kopf hoch und mach einen Bogen um die Schlammpfützen; erwarte von deinen Freunden keine Therapie.”
― Stephen King, Black House

“Nackten, egozentrischen Hass sollte man niemals automatisch verwerfen.”
― Stephen King, Black House

“Für einen altgedienten Cop, der zehn oder mehr Dienstjahre auf dem Buckel hat, ist jeder schuldig, der kein Cop ist. Nur sind die meisten noch nicht geschnappt worden.”
― Stephen King, Black House

“Ich bin eine Ratte unter dem Fußboden des Universums.”
― Stephen King, Black House

“Wer sind Sie?«, stößt er hervor.
»Officer Fucking Friendly«, sagt die Stimme am anderen Ende, dann wird die Verbindung unterbrochen.”
― Stephen King, Black House

“Ich hatte einen Cadillac, hatte eine junge Frau, die mich an Freitagabenden bedient hat. Nette junge Frau. Keine Probleme. Dann hab ich alles verloren. Das Einzige, was mir echt Leid getan hat, war der Cadillac. Der war bequemer als die Frau.”
― Stephen King, Black House

“Es sind die Träume von Mr. Munshun, Burnys engstem Freund und liebendem Herrn, einem Geschöpf endloser und perverser Freuden.”
― Stephen King, Black House

“Weil’s ein schlechter Ort war«, wirft Sonny ein. »Solche Orte kenne ich. Sie wollen nicht, dass man sie betritt, und lassen es einen auch wissen.”
― Stephen King, Black House

“Sein Verstand ist vielleicht nicht für immer futsch, aber momentan zumindest mit Kind und Kegel nach Disney World aufgebrochen.”
― Stephen King, Black House

“Dass er siegen muss, heißt noch lange nicht, dass er auch siegen wird; auch stolze Weltreiche und ehrwürdige Epochen sind schon in den Staub gesunken, und der Scharlachrote König kann aus dem Turm ausbrechen, in einer Welt nach der anderen wüten und überall Chaos verursachen.”
― Stephen King, Black House

“Diese Trauer lässt sich nicht mindern oder beugen; sie stützt sein Rückgrat wie ein Stahlkorsett.”
― Stephen King, Black House

“Wir unterhalten uns ein andermal darüber, wie so ein exzellenter Hauptmann einen solchen Froschhoden von einem Sohn zeugen kann.”
― Stephen King, The Talisman

“Komm herüber, Travelling Jack, und dann erzähle ich dir, was ich kann – was weniger ist, als ich weiß. Gott verhüte, dass du je alles erfahren musst.”
― Stephen King, The Talisman

“„Versuch das zu verstehen. Vertrau mir.
Dinge, die Erwachsene sagten, wenn sie ganz etwas anderes meinten.
Was sie in Wirklichkeit sagte, war: Ich möchte schreien, ich ertrage das nicht mehr, verschwinde, verschwinde!”
― Stephen King, The Talisman

“Zum ersten Mal in seinem Leben hatte er das Gefühl, dass er die Liebe seiner Mutter überleben würde.”
― Stephen King, The Talisman

“Es sah aus, als gehörte es in irgendein Anti-Disneyland, in dem Donald Duck seine Neffen Tick, Trick und Track erwürgt und Micky Maus seine Minnie mit Heroin voll gepumpt hatte.”
― Stephen King, The Talisman

“Er lachte wieder sein zynisches, verletztes Lachen – und dieses Lachen besagte: Rat mal, was ich herausgefunden habe, als ich acht wurde oder so? Ich habe herausgefunden, dass das ganze Leben eine verdammte Scheiße ist und dass sich daran so bald nichts ändern wird. Vielleicht wird sich auch nie etwas daran ändern. Und das kotzt mich an, aber es hat auch seine komischen Seiten. Verstehst du, was ich meine?”
― Stephen King, The Talisman

“»Weißt du, was Ferd Janklows Definition eines anständigen Burschen ist, Jack?«
»Nein.«
»Einer, der sich kaufen lässt«”
― Stephen King, The Talisman

“sie stand vor einem hohen, schäbigen Bauwerk mit vielen Fenstern, das wie eine Irrenanstalt aussah und deshalb vermutlich die High School war.”
― Stephen King, The Talisman

“Du bist zu jung, um ein Mann zu sein, aber wenigstens kannst du so tun, als wärst du einer, oder? Du siehst aus wie ein getretener Hund!”
― Stephen King, The Talisman

“Dieses herzlose Lied des Sturmes spottet Gott und dem Licht — es kündet von schwarzem Winter und dunklem Eis.”
― Stephen King, Cycle of the Werewolf

“Liebe wäre wie Rosen in der Dämmerung
(…)
Liebe ist wie Sterben”
― Stephen King, Cycle of the Werewolf

“Die Wahrheit ist, daß Marty seinen Vater Herman Coslaw ein wenig nervös macht. Herman lebt in einer Welt äußerst aktiver Kinder, Kinder, die rennen und toben und Basebälle wegschmettern und Staffelwettschwimmen veranstalten. Und während er diese sportlichen Aktivitäten überwacht, schaut er gelegentlich auf und sieht Marty irgendwo in der Nähe in seinem Rollstuhl sitzen und den anderen Kindern zuschauen. Das hatte Herman schon immer nervös gemacht.”
― Stephen King, Cycle of the Werewolf

“Nun, das ist unwichtig. Er ist schlauer, als sie denken. Sie sprechen von einem Mann-Wolf, aber sie denken immer nur an den Wolf, nicht an den Mann.”
― Stephen King, Cycle of the Werewolf

“Er hatte in Vietnam gekämpft und war mehrfach ausgezeichnet worden; er hatte erfolgreich längere Beziehungen zu einigen energischen Frauen vermieden; und jetzt sah er sich von seinem elfjährigen Neffen in die Enge getrieben.”
― Stephen King, Cycle of the Werewolf

“„»Oh, was Bier betrifft, lüge ich nie«, sagte Crandall. »Ein Mann, der lügt, was Bier betrifft, macht sich Feinde.”
― Stephen King, Pet Sematary

“„Entweder man lernte, die Krankheit zu akzeptieren – oder man endete in einer kleinen Kammer und schrieb mit Wachsmalstiften Briefe nach Hause.”
― Stephen King, Pet Sematary

“Der Acker im Herzen eines Mannes ist steiniger, Louis«, flüsterte der Sterbende. »Ein Mann bestellt ihn … und lässt darauf wachsen, was er kann.«”
― Stephen King, Pet Sematary

“„Ich würde Ihnen helfen, aber Sie müssen es selber tun. Jeder begräbt seine eigenen Toten. So wurde es immer gehalten.«”
― Stephen King, Pet Sematary

“Was die Leute nicht bedenken, ist, dass sie erst ihre eigene Unsicherheit anzweifeln sollten, bevor sie an ihrem Herzen zweifeln.”
― Stephen King, Pet Sematary

“Was man sich einhandelte, das gehörte einem, und was einem gehörte, kam früher oder später zu einem zurück.”
― Stephen King, Pet Sematary

“Es liegt in der Natur der Dinge, dass diejenigen, die das Ende der Welt verhindern, keinen großen Lohn erhalten.”
― Terry Pratchett, The Last Hero

“Vor seinem inneren Auge hatte sich bereits ein Bild geformt. Jetzt brauchte er einen mentalen Radiergummi.”
― Terry Pratchett, The Last Hero

“Wer sich auf eine solche Konfrontation einlässt, sollte sich seines Glückes sicher sein.“
„Ich sorge selbst dafür, dass ich Glück habe“, erwiderte Cohen.”
― Terry Pratchett, The Last Hero

“Wenn ich jemanden in ein Folterbecken werfe, so soll er zerfleischt werden und keine Gelegenheit haben, sein inneres Selbst zu finden und mit dem Kosmos eins zu werden.”
― Terry Pratchett, The Last Hero

“Tod öffnete die Kiste und nahm das Kätzchen heraus. Es starrte ihn mit der für kleine Katzen in allen Welten typischen Mischung aus Wahnsinn und Neugier an.”
― Terry Pratchett, The Last Hero

“Ich bin kein Held, Herr.“
„Und warum nicht, wenn ich fragen darf?“
„Ich glaube, ich habe eine zu lebhafte Phantasie.”
― Terry Pratchett, The Last Hero

“In einen Augenblick war er eine blutdürstige kleine Gottheit in einem irren, heißen Land, im nächsten gehörte er plötzlich zu den wichtigsten Göttern. Und das brachte er fertig, indem er Gebeten keine Beachtung schenkte, allerdings auf eine dynamische Weise, die Platz ließ für die Möglichkeit, dass er eines Tages doch darauf reagierte, und dann würden die Fetzen fliegen.”
― Terry Pratchett, The Last Hero

“Und was nützt viel Geld, wenn man sich davon nur Spielzeug kaufen kann? Sie saugt einem das ganze Leben aus, die Zivilisation.”
― Terry Pratchett, The Last Hero

“Manche Leute sind auf Grund von Dummheit zuversichtlich. Leonard war deshalb zuversichtlich, weil er bisher noch keinen Grund gefunden hatte, es nicht zu sein. Er wäre im Stande gewesen, in aller Ruhe von einem hohen Gebäude zu springen, mit der Absicht, dem Problem des Bodens dann zu begegnen, sobald es sich ihm präsentierte.Und er mochte fähig sein, eine Lösung zu finden.”
― Terry Pratchett, The Last Hero

“In diesem Fall geht es darum, die Welt zu retten.“
„Aber müssen wir sie für alle retten?“, fragte Herr Boggis. „Auch für Ausländer?“
„Ja“, bestätigte Lord Vetinari. „Man kann nicht nur die Teile retten, die einem gefallen. Meine Damen und Herren, wenn man die Welt rettet, so rettet man auch alle, die zufälligerweise daraufstehen.”
― Terry Pratchett, The Last Hero

Die Götter spielen mit dem Schicksal der Menschen. Es sind ganz offensichtlich keine komplexen Spiele, denn den Göttern fehlt es an Geduld.”
― Terry Pratchett, The Last Hero

“»Wir verhaften alle unsere Politiker, sobald sie gewählt sind.«
»Weshalb?«
»Das spart Zeit.«”
― Terry Pratchett, The Last Continent

“Die Zauberer von der Unsichtbaren Universität waren vielleicht die intellektuelle Creme oder zumindest der zerebrale Joghurt ihrer Generation.”
― Terry Pratchett, The Last Continent

“Hielten viel von Menschenopfern und Kakao, die Tezumaner. Eine seltsame Kombination, finde ich. Fünfzigtausend Menschen töten und sich anschließend mit einer Tasse Kakao entspannen.”
― Terry Pratchett, The Last Continent

“Sie genossen üppige Mahlzeiten, und nach einem wirklich guten Essen und einer Zigarre neigt selbst der gemeinste Dunkle Lord dazu, die Füße hochzulegen und der Welt mit Wohlwollen zu begegnen, vor allem dann, wenn sie ihm einen weiteren Brandy anbot.”
― Terry Pratchett, The Last Continent

“Intelligenz ist wie Beine: zuviel davon, und man gerät ins Stolpern.”
― Terry Pratchett, The Last Continent

“Weißt du, Stibbons, wenn du mit diesen Dingen etwas mehr Erfahrung hast, so wirst du erkennen, daß nichts gefährlicher ist als ein Gott, dem zuviel Zeit zur Verfügung steht…”
― Terry Pratchett, The Last Continent

“Rincewind spähte an dem Arm entlang und entdeckte an seinem Ende ein großes, zorniges Gesicht, das ihm mitteilte: Viel Bier sehnte sich nach einem Streit, und der Rest des Körpers teilte diesen Wunsch.”
― Terry Pratchett, The Last Continent

“Er versuchte verzweifelt, im Gehirn des Erzkanzlers einen Spalt zu finden, um die Brechstange des Verstehens hineinzustoßen.
Er spürte, wie die Fluten des Nichtbegreifens um ihn herum anschwollen, aber er weigerte sich zu ertrinken.”
― Terry Pratchett, The Last Continent

“Ich möchte vermeiden, daß jemand glaubt, ich würde die Rückkehr zur schlechten alten Zeit befürworten«, sagte der Professor für unbestimmte Studien und versuchte, sein Ohr von Sand zu befreien. »Aber früher haben wir Zauberer wie ihn umgebracht.”
― Terry Pratchett, The Last Continent

“Manchmal zahlt es sich nicht aus, auf die eigene geistige Gesundheit hinzuweisen.”
― Terry Pratchett, The Last Continent

“Er wollte tatsächlich zur Stelle sein, wenn die Pflicht rief – allerdings lag die Stelle woanders.”
― Terry Pratchett, The Last Continent

“Aber schon gewöhnliche Bücher sind gefährlich, und nicht nur jene mit Titeln wie „Plastiksprengstoff professionell hergestellt“. Ein Mann sitzt irgendwo in einem Museum und schreibt ein harmloses Buch über politische Ökonomie, und plötzlich sterben Tausende von Menschen, die es nicht einmal kennen – weil jene, die es gelesen haben, den Witz nicht verstanden haben. Wissen ist gefährlich, deshalb greifen Regierungen manchmal hart gegen Leute durch, die Gedanken oberhalb eines gewissen Kalibers denken können.”
― Terry Pratchett, The Last Continent

“Es heißt, Hitze und Fliegen an diesem Ort könnten einen um den Verstand bringen. Aber das braucht niemand zu glauben, nicht einmal der malvenfarbene Elefant, der gerade vorbeiradelte.”
― Terry Pratchett, The Last Continent

“Alle Stammesmythen sind wahr, wobei die Bedeutung des Wortes »wahr« gewissen Schwankungen unterliegt.”
― Terry Pratchett, The Last Continent

“Es gibt sie in jeder Stadt, eine solche Bar. In ihr herrscht ständiges Dämmerlicht. Die Gäste sprechen zwar, aber in erster Linie mit sich selbst, und sie hören niemandem zu. Sie reden mit dem Schmerz in ihrem Innern. Es ist eine Bar für die Hoffnungslosen, Unglücklichen und all jene Leute, die man von der Rennstrecke des Lebens an die Boxen gewunken hat.Dort geht das Geschäft immer recht gut.”
― Terry Pratchett, Moving Pictures

“In jedem alten Menschen wohnt ein junger, der sich fragt, was geschehen ist.”
― Terry Pratchett, Moving Pictures

“Nein, auch das war nicht richtig. Man verspeiste keine Menschen. Bei den Göttern, sie gingen einem auf die Nerven, aber deshalb füllte man sich nicht den Magen mit ihnen.”
― Terry Pratchett, Moving Pictures

“Sie hält ihn für einen Idioten.“
„Das gehört dazu“, erwiderte Gaspode. „Man nennt es Romantik.”
― Terry Pratchett, Moving Pictures

“Ihm haftete eine Art dumme Unaufhaltsamkeit an, die sie faszinierend fand.”
― Terry Pratchett, Moving Pictures

“Läßt dich nicht ran, wie?“
„So wirkt sich die Intelligenz auf das Liebesleben aus!”
― Terry Pratchett, Moving Pictures

“Er hatte noch nie in seinem Leben richtig gearbeitet. Seiner Ansicht nach war Arbeit etwas, das nur anderen Leuten passierte.”
― Terry Pratchett, Moving Pictures

“Die Welt ist voll von kleinen Leuten mit großen Träumen!”
― Terry Pratchett, Moving Pictures

“Schnapper wanderte umher und gewann zahlreiche Kunden unter den Nachtschwärmern, die so betrunken waren, daß Optimismus über Erfahrung siegte. Nun, wer um ein Uhr nachts nach einer mehrstündigen Zechtour etwas zu essen kaufte, mußte ohnehin damit rechnen, am nächsten Morgen ausgiebig zu leiden. Allem Anschein nach vertraten viele von ihnen die Ansicht, daß sich die Mühe lohnen sollte.”
― Terry Pratchett, Moving Pictures

“Damals, als er anderen Leuten höchstens bis zur Gürtellinie reichte, stellte man ihm Fragen wie: »Und was möchtest du sein, wenn du groß bist?« Woraufhin er antwortete: »Keine Ahnung. Was schlägst du vor?«Leider fanden sich die Erwachsenen nur für kurze Zeit mit so etwas ab. Es genügte nicht, daß Victor einfach nur Victor war – sie hielten es für erforderlich, daß er etwas anderes wurde.”
― Terry Pratchett, Moving Pictures

Schlichte und gewöhnliche Faulheit ist nur das Fehlen von Anstrengung. Dieses Stadium hatte Victor längst hinter sich. Schon vor Jahren hatte er den Pfad normalen Müßiggangs beschritten und sein Ende erreicht: Er wandte mehr Mühe für das Vermeiden von Arbeit auf als andere Leute für schweißtreibendes Schuften.”
― Terry Pratchett, Moving Pictures

“Eine von vager Besorgnis geprägte Stille senkte sich auf den Tisch herab – das Geräusch von Gehirnen, die versuchten, konzentriert nachzudenken und herauszufinden, was sie beunruhigte”
― Terry Pratchett, Moving Pictures

“Bete um Regen, so lange du willst, aber grab nach Wasser, während du es tust.”
― Stephen King, The Wind Through the Keyhole

“In der richtigen Hand kann jedes Ding Magie bewirken.”
― Stephen King, The Wind Through the Keyhole

“»Was ist Amerika?«
»Ein Königreich voller Spielsachen liebender Idioten.”
― Stephen King, The Wind Through the Keyhole

“Tim hatte seinen Vater einmal gefragt, was zivilisiert bedeute.
»Steuern«, hatte er gesagt und gelacht – aber nicht wie über etwas Komisches.”
― Stephen King, The Wind Through the Keyhole

“Es war eine schöne Zeit, aber wie wir wissen – aus Geschichten und aus dem Leben –, dauern schöne Zeiten nie lange an.”
― Stephen King, The Wind Through the Keyhole

“Everlynne. Die würde noch dem Teufel ins Gesicht spucken. Und nähme er sie mit sich hinunter nach Nis, würde sie binnen kurzer Zeit den Laden übernehmen.”
― Stephen King, The Wind Through the Keyhole

“Das Salz, das man nimmt, ist das Salz, für das man zahlen muss, das kann euch hierzulande jeder sagen.”
― Stephen King, The Wind Through the Keyhole

“Wenn die Fakten sprechen, hört der kluge Mann zu.‹ Dreiundzwanzig Tote ergeben einen ganzen Berg von Fakten.”
― Stephen King, The Wind Through the Keyhole

“Du scheinst nicht bewaffnet zu sein, Missus, aber bei Frauen weiß man das ja nie.”
― Stephen King, The Wind Through the Keyhole

“Er mochte ein König aller Könige oder ein Zerstörer von Welten sein, aber er begann sein Leben wie unzählige Säuglinge vor ihm: Er kreischte empört.”
― Stephen King, The Dark Tower

“Wer nicht glaubt, dass Einbildung töten kann, ist ein Narr.”
― Stephen King, The Dark Tower

“Ich war nie an der Harvard Business School … aber ich glaub, dass ich einen Kerl so gut zwischen die Beine treten kann wie jeder andere.”
― Stephen King, The Dark Tower

“„Erwartet jemand von uns außer im Traum wirklich, mit den geliebtesten Menschen wieder vereinigt zu werden, selbst wenn sie uns nur für wenige Minuten verlassen, um die profansten Dinge zu erledigen? Nein, keineswegs. Sobald sie außer Sicht kommen, zählen wir sie in unserem geheimsten Herzen zu den Toten. Wie können wir erwarten, für die schockierende Vermessenheit unserer Liebe nicht so tief gestürzt zu werden wie Luzifer, schlussfolgern wir, nachdem wir so viel geschenkt bekommen haben?”
― Stephen King, The Dark Tower

“So viel hast du getan, und so viel mehr hättest du noch getan, aye, und alles ohne Hemmungen noch Skrupel, und so wird die Welt dereinst enden, dünkt mich, kein Opfer des Hasses, sondern der Liebe. War die Liebe doch schon immer die vernichtendere Waffe.”
― Stephen King, The Dark Tower

“Er hatte versucht, die Killerroboter und die Giftgasventile zu aktivieren; beide hatten nicht reagiert. Und nun hatte Mordred eine blutige Nase, eine blaue Beule auf der Stirn und eine geschwollene Unterlippe, weil er aus dem Sessel gefallen war, in dem er gesessen hatte, und sich auf dem Boden gewälzt hatte. Dabei hatte er dünne, kindliche Schreie ausgestoßen, die in keiner Weise das wahre Ausmaß seines Zorns wiedergaben.”
― Stephen King, The Dark Tower

“Seine Gedanken als Spinne dagegen waren gar keine richtigen Gedanken, zumindest nicht im menschlichen Sinn; sie waren finstere, brüllende Dinge, die aus irgendeinem inneren Sumpf aufzusteigen schienen.
„Sie handelten von
(FRESSEN)
und
(UMHERSTREIFEN)
und
(VERGEWALTIGEN)
und
(TÖTEN!)”
― Stephen King, The Dark Tower

“Er nahm das als gegeben hin, aber trotzdem beobachtete er sie mit dem Ressentiment eines Außenseiters und in dem Wissen, dass er sie verletzen und daraus grimmige Befriedigung ziehen würde.”
― Stephen King, The Dark Tower

“Der arme alte Josef, der Hörner trug, die ihm der Allmächtige persönlich aufgesetzt hatte.”
― Stephen King, The Dark Tower

“War es zu spät, der Gott von Allem zu werden?
Vielleicht ja noch nicht. Was konnte es wohl schaden, es wenigstens zu versuchen.”
― Stephen King, The Dark Tower

“Wie ich entkommen bin?«, fragte Walter. »Nun, ich habe getan, was jeder wahre Betrüger unter diesen Umständen getan hätte – ich habe ihm die Wahrheit gesagt!”
― Stephen King, The Dark Tower

“Einst hatte er vermutlich gewusst, dass Aussagen, die mit den Worten in Wahrheit beginnen, fast immer gelogen sind. Jetzt nicht mehr. Zu alt, um das zu wissen. Zu eitel, um das mitzukriegen. Zu dumm, um sich daran zu erinnern.”
― Stephen King, The Dark Tower

“„Und was das Ende des Universums betrifft … lasst es kommen, wie es will, sage ich, in Eis, Feuer oder Nacht. Was hat das Universum jemals für mich getan, dass ich mich um sein Wohlergehen sorgen sollte?”
― Stephen King, The Dark Tower

“Schließlich wurde das Land jenseits von Fedic auch nicht Discordia genannt, weil dort Touristenziele lagen”
― Stephen King, The Dark Tower

“Wenn Gebete so etwas Erhabenes sind, warum kniest du dann in demselben Raum nieder, in dem du sitzt, um zu scheißen?
Vielleicht hätte ich sagen sollen, weil mir das die Demut erhält, dachte er. Weil es mich auf die richtige Größe zurechtstutzt. Es ist Dreck, aus dem wir kommen, und es ist Dreck, zu dem wir wieder werden, und wenn es einen Ort gibt, an dem man das unmöglich vergessen kann, dann ist es dieser hier.”
― Stephen King, The Dark Tower

“Tu dein Bestes und dein Schlimmstes, wie die Manni sagen.”
― Stephen King, The Dark Tower

“In Sachen Apokalypse ist er genau der richtige Mann für den Job – einer, der weiß, wie man zum Gebet niederkniet, und mit dem Herrn der himmlischen Heerscharen reden kann wie mit einem alten Freund.”
― Stephen King, The Dark Tower

“Hier gab es nur das Korps. Und das Korps. Und gelegentlich, wenn wieder ein Exempel statuiert werden musste, eine oder zwei Leichen”
― Stephen King, The Dark Tower

“Nicht, dass er sonderlich fand, ein religiöser Spinner zu sein. Durchaus nicht. Diese Gedanken an Gott und den Himmel behielt er strikt für sich. Für den Rest der Welt war er ein ganz gewöhnlicher Kerl, der seine Arbeit tat, eine Arbeit, die er bis zum bitteren Ende gut verrichten wollte. Er sah sich bestimmt nicht als Schurken, aber das hat noch kein wirklich gefährlicher Mann jemals getan.”
― Stephen King, The Dark Tower

“Ich will damit bloß sagen, dass ich versuche, rationale Erklärungen für irrationale Gefühle zu finden, und das ist nie ein gutes Zeichen.”
― Stephen King, The Dark Tower

“Hass war gut. Er war nützlich.”
― Stephen King, The Dark Tower

“Darauf kann ich mich ausstrecken und die Albträume haben, die ich brauche, um bei Verstand zu bleiben.”
― Stephen King, The Dark Tower

“Dinky hatte einmal gesagt, der Studiersaal sei der einzige Ort auf der Welt, an dem er wirklich das Gefühl habe, mit dem eigenen Ich in Verbindung zu stehen. Und deshalb wolle er unbedingt, dass der Studiersaal geschlossen werde. Nach Möglichkeit niedergebrannt. »Weil ich weiß, welchen Scheiß ich anstelle, wenn ich mit mir selbst Fühlung habe«”
― Stephen King, The Dark Tower

“Ein Mann, der seine schlechten Angewohnheiten nicht gut mit anderen teilen kann, ist ein Mann, der sie ganz aufgeben sollte.”
― Stephen King, The Dark Tower

“Ich habe schon früher Wörterschmiede kennen gelernt, Jake, und sie sind alle mehr oder weniger aus demselben Holz geschnitzt. Sie erzählen Geschichten, weil sie sich vor dem Leben fürchten”
― Stephen King, The Dark Tower

“aber Wunsch in der einen Hand, Scheiße in der anderen, mal sehen, welche sich schneller füllt.”
― Stephen King, The Dark Tower

“Jetzt war er angespannt (bis zum Anschlag, hätte Dinky gesagt), aber nervös? Nein. Nervosität, fand er, war etwas für Leute, die noch immer keinen eindeutigen Entschluss gefasst hatten”
― Stephen King, The Dark Tower

“Jedenfalls hat er oft gesagt, dass „nie“ das Wort ist, auf das Gott horcht, wenn er mal lachen will.”
― Stephen King, The Dark Tower

“Oy hatte Mühe, sich auf Jakes Schoß zu halten, und versprühte einen Mund voll Truthahn mit einem Wort, das er von Eddie gelernt hatte.
Irene starrte den Bumbler mit großen, verblüfften Augen an. »Hat dieses Geschöpf eben fuck gesagt, junger Mann?”
― Stephen King, The Dark Tower

“…aber irgendwann war ein Punkt erreicht, an dem man Vertrauen haben musste, weil die Alternative der Wahnsinn war.”
― Stephen King, The Dark Tower

“Vor dem Sieg kommt die Versuchung. Und je größer der Sieg ist, den es zu erringen gilt, desto größer ist die Versuchung, der man widerstehen muss.”
― Stephen King, The Dark Tower

“Der hätte keine Freude daran. Er siegt ebenso unelegant, wie er verliert.”
― Stephen King, The Dark Tower

“Wir haben Proviant, und warme Pelzkleidung erwartet uns, die zwar vorläufig noch auf Hufen wandelt.”
― Stephen King, The Dark Tower

“Das war kein schlechtes Leben«, sagte Joe gerade. »Nicht das Leben, mit dem ich gerechnet hatte, ganz und gar nicht, aber dazu hab ich eine Erklärung – Leute, die genau das Leben führen, das sie erwartet haben, sind auffällig oft die, die Schlaftabletten nehmen oder sich den Lauf einer Schusswaffe in den Mund stecken und den Abzug betätigen.”
― Stephen King, The Dark Tower

“Das ganze Leben ist ein Trick, und Liebe nichts als Glammer.”
― Stephen King, The Dark Tower

“WELCHE TEUFELEI WIRKT IN DEINEM KOPF UND IN DEINEM HERZEN?”
― Stephen King, The Dark Tower

“Dies ist eine Todesstätte,“ dachte er, „und nicht nur hier. Alle diese Räume. Jedes Stockwerk.“
„Ja, Revolvermann, flüsterte die Stimme des Turms. Aber nur, weil dein Leben sie dazu gemacht hat.”
― Stephen King, The Dark Tower

“Du bist der Einzige, der sich niemals ändert. Das wird dein Untergang sein, Junge. Du wirst auf deinem Weg zur Hölle hundert Paar Stiefel aufbrauchen.”
― Stephen King, The Dark Tower

“Unterschreiben Sie einfach auf der gepunkteten Linie, Madam, und lassen Sie sich bitte durch diesen Hauch von Pech und Schwefel nicht stören; mir will es einfach nicht gelingen, den Geruch aus den Kleidern zu bekommen.”
― Stephen King, Song of Susannah

“Sie schliefen miteinander. Sie kamen gemeinsam (die Art körperlichen Zufalls, die Dummköpfe für Schicksal halten)”
― Stephen King, Wolves of the Calla

“Es war gut, wieder der Mann einer Frau zu sein, auch wenn es nur für kurze Zeit war.”
― Stephen King, Song of Susannah

“Die Schuld von Welten hängt ihm wie ein verwesender Leichnam um den Hals.”
― Stephen King, Song of Susannah

“Dein Glaube versagt, und du ersetzt ihn durch rationales Denken. Aber es gibt keine Liebe in Gedanken, nichts Bleibendes in Herleitungen, nur Tod im Rationalismus.”
― Stephen King

“Du bist ein Sack Scheiße mit Beinen.”
― Stephen King, Song of Susannah

“Eine Katze kann im Backofen Junge bekommen, Mädchen, aber deshalb sind es noch lange keine Muffins.”
― Stephen King, Song of Susannah

“Meinst du das? Gott nicht tot, aber schwachsinnig und bösartig?”
― Stephen King, Song of Susannah

“Für einen Gott war King gar kein so übler Kerl.”
― Stephen King, Song of Susannah

“King lächelte schwach und machte einen sanften Huiiiii-Laut”
― Stephen King, Song of Susannah

“Im Land der Erinnerung ist die Zeit immer das Jetzt.
Im Königreich des Vergangenen ticken die Uhren … aber ihre Zeiger bewegen sich nie.”
― Stephen King, Song of Susannah

“Susannah erkannte mit aufkommender Verbitterung, dass sie jetzt die perfekte Definition einer Ka-Mai kannte: jemand mit Hoffnungen, aber ohne Alternativen.”
― Stephen King, Song of Susannah

“Er war zwar nicht gerade verrückt, dieser Blick, aber Tian erschien er dennoch meilenweit von vernünftig entfernt.”
― Stephen King, Wolves of the Calla

“Ohne mich, sagte Garrett Strong. Das wäre, als würde man sich selbst den verdammten Kopf abschneiden, um sich das Rasieren zu sparen.”
― Stephen King, Wolves of the Calla

“Beredsamkeit basiert nicht immer auf Überzeugung, aber sie kommt oft aus der Flasche.”
― Stephen King, Wolves of the Calla

“Hier kannst du alles vergessen, sogar den Namen, den sie dir angehängt haben, als du nichts als ein nacktes, plärrendes Baby warst, noch mit dem Blut deiner Mutter beschmiert. Sie haben dir einen Namen angehängt, wie man einem Hund eine Blechbüchse an den Schwanz bindet, oder nicht?”
― Stephen King, Wolves of the Calla

„Die Lebewohle, die wir sagen, und die Lebewohle, die wir hören, sind die Lebewohle, die uns beweisen, dass wir trotz allem noch leben”
― Stephen King, Wolves of the Calla

“Glück zu haben macht einen Mann nicht dumm«, sagte Eisenhart. »Eher das Gegenteil. Kühler Blick sieht klar.”
― Stephen King, Wolves of the Calla

“„»Noch ist nichts entschieden.«
»Aber schon die Art, wie hier nichts entschieden wird, gefällt mir gar nicht«, sagte Eisenhart.”
― Stephen King, Wolves of the Calla

“Netter Ausdruck«, hört er Lennie undeutlich aus dem verrückten Universum sagen, in dem Gott offensichtlich gestorben ist und verwesend auf dem Boden eines geplünderten Himmels liegt”
― Stephen King, Wolves of the Calla

“dann wirst du an dem Ort, an den ich dich schicke, ein Leben in ländlicher Heiterkeit leben, und dort wirst du auch sterben: voller Jahre und wahrscheinlich mit einem falschen, aber zweifellos erfreulichen Gefühl, erlöst zu sein.”
― Stephen King, Wolves of the Calla

“Ich bin, was Ka und der König und der Turm aus mir gemacht haben. Das sind wir alle. Wir sind gefangen.”
― Stephen King, Wolves of the Calla

“Walter fährt wie nach einem Schlag zurück. Ich habe mich einer Blasphemie schuldig gemacht, denkt Callahan. Und bei diesem Kerl ist das bestimmt keine schlechte Leistung.”
― Stephen King, Wolves of the Calla

“Aber das Wesen in ihrem Leib ist nichts als Gift mit einem Herzschlag.”
― Stephen King, Wolves of the Calla

“»Euer Jesusmensch scheint mir ein ziemlicher Dreckskerl zu sein, wenn’s um Frauen geht«, sagte Roland. »War er jemals verheiratet?«
Callahan zuckte mit den Mundwinkeln. »Nein«, sagte er, »aber seine Freundin war eine Hure.«
»Nun«, sagte Roland, »immerhin ein Anfang.«”
― Stephen King, Wolves of the Calla

“Ich dachte, du bist ein Mann. Aber jetzt stellt sich heraus, dass du eine Hamsterratte bist.‹”
― Stephen King, Wolves of the Calla

“Der Kerl hatte eine Art vorsätzlicher Dämlichkeit an sich.”
― Stephen King, Wolves of the Calla

“Jenes Leben war reicher, flüsterte eine Stimme tief in seinem Inneren.
Dieses ist wahrer, flüsterte eine andere aus noch größeren Tiefen.”
― Stephen King, Wolves of the Calla

“Susannah lernt schießen … Eddie lernt schnitzen … und der Revolvermann lernt, wie es ist, wenn man Stück für Stück den Verstand verliert.”
― Stephen King, The Waste Lands

“Ein Mann, dessen romantischer Kern in einen brutalen, einfachen Behälter eingeschlossen war, welcher aus Instinkt und Pragmatismus bestand.”
― Stephen King, The Waste Lands

“Genießt es, so lange ihr könnt, dachte er, vor uns liegt nämlich noch mehr Tod. Wir sind zu einem Bach voll Blut gekommen. Dieser wird uns ohne Zweifel zu einem ebensolchen Fluss führen. Und weiter entfernt zu einem Ozean. In dieser Welt klaffen die Gräber, und keiner der Toten ruht in Frieden.”
― Stephen King, The Waste Lands

“„»Du hörst dich an wie meine Mama, wenn sie gesagt hat, Gott wird’s schon fügen.«
»Hat Er das nicht?«, sagte Roland ernst.
Sie sah ihn einen Augenblick lang voller stummer Überraschung an, dann warf sie den Kopf zurück und lachte zum Himmel hinauf. »Nun, ich schätze, das kommt ganz drauf an, wie man es betrachtet. Ich kann nur sagen, Roland, wenn Er uns versorgt, dann will ich nicht wissen, was passiert, wenn Er beschließt, uns hungern zu lassen.«”
― Stephen King, The Waste Lands

“Vielleicht würde er jetzt ewig leben.
Bei dem Gedanken war ihm wieder rundum nach Schreien zumute.”
― Stephen King, The Waste Lands

“Gerade jetzt behauptete die Seiko, dass es zweiundsechzig Minuten nach vierzig am Mittwoch, Donnerstag und Samstag im Dezember und März war.”
― Stephen King, The Waste Lands

“Wenn ich ihn unterschätze, dachte Roland, werde ich mir wahrscheinlich eine blutige Pfote holen. Und wenn ich ihn im Stich lasse oder etwas tue, was ihm wie Verrat vorkommt, wird er mich wahrscheinlich töten.”
― Stephen King, The Waste Lands

“Ruhig, Revolvermann, ruhig!, sagte Corts nicht ganz fröhliche Stimme in Rolands Kopf, worauf er seine Empfindungen resolut auf Armeslänge von sich stieß.”
― Stephen King, The Waste Lands

“Er war ein wandelnder Toter, und solche Männer müssen nicht bluffen.”
― Stephen King, The Waste Lands

“Du bist doch’n netter kleiner Gentleman, oder nich? Und wenn sie dem beigebracht habn, dass man’ne Zahnpasta nich frisst und auch nich einfach in die Ecken pisst, da lernen die’nen Gentleman doch als Erstes lesen, oder nich?”
― Stephen King, The Waste Lands

“die Augen waren grün und neugierig wie die Augen eines Katers, der alt genug war, weise zu sein, aber noch nicht so alt, dass er den feinen Sinn für Grausamkeit verloren hätte, der in Katzenkreisen als spaßig galt.”
― Stephen King, The Waste Lands

“ALS FOLGE DESSEN KANN ICH NICHT OHNE WEITERES ZWISCHEN TATSACHEN UND ABERGLAUBEN UNTERSCHEIDEN. TATSÄCHLICH SCHEINT ES ZUM GEGEBENEN ZEITPUNKT ABER RECHT WENIG UNTERSCHIEDE ZWISCHEN BEIDEN ZU GEBEN. ES IST SEHR ALBERN, DASS DAS SO IST – UND DARÜBER HINAUS UNHÖFLICH -, UND ICH BIN MIR SICHER, AUCH DAS HAT MIT ZU MEINER SEELISCHEN MALAISE BEIGETRAGEN.”
― Stephen King, The Waste Lands

“Töte, wenn du willst, aber befiehl mir nichts!”
― Stephen King, The Waste Lands

“Wenn die Lage schlimm genug wurde, schien irgendwie immer jemand einen Strick zum Lynchen zu finden.”
― Stephen King, Wizard and Glass

“Dieses Lächeln war gefährlich, fand sie; ein Treibsand-Lächeln, wenn sie je eines zu Gesicht bekommen hatte. Man trat leicht hinein, kam aber nicht so leicht wieder heraus.”
― Stephen King, Wizard and Glass

“Narren sind die einzigen Menschen auf der Welt, die sich völlig darauf verlassen können, dass sie bekommen, was sie verdienen.”
― Stephen King, Wizard and Glass

“Was versprochen wurde, kann rückgängig gemacht werden, und was geschehen ist, kann ungeschehen gemacht werden. Nichts ist sicher, nur … Ich will sie.”
― Stephen King, Wizard and Glass

“Ich habe keine Meinung«, sagte Cuthbert strahlend. »Nein, überhaupt keine. Meinung ist Politik, und Politik ist ein Übel, durch das mancher Mann gehängt wurde, als er noch jung und hübsch war.”
― Stephen King, Wizard and Glass

“Kein glücklicher Gedanke, aber höchstwahrscheinlich ein wahrer.”
― Stephen King, The Waste Lands

“Er nahm Liebe eher wie eine Tatsache, nicht wie eine zarte Pflanze, und das machte ihre freundliche Geringschätzung, was sie beide betraf, wirkungslos.”
― Stephen King, Wizard and Glass

“Ich bin mir nicht sicher, ob ich dein Vertrauen auch nur ein wenig mehr will als deine Liebe”
― Stephen King, Wizard and Glass

“so lagen sie vereint, und so waren sie dem Verderben geweiht.”
― Stephen King, Wizard and Glass

“Wahre Liebe ist langweilig, wie jede andere starke und süchtig machende Droge – sobald die Geschichte von Begegnung und Entdeckung erzählt ist, werden Küsse schnell schal und Zärtlichkeiten ermüdend.”
― Stephen King, Wizard and Glass

“Menschen, die Alibis brauchten, waren Menschen, die Geheimnisse hatten.”
― Stephen King, Wizard and Glass

“Er wusste nicht, wie es Bert ging, aber er konnte neuerdings Blut im Wind riechen. Möglicherweise würde etwas davon ihr eigenes sein.”
― Stephen King, Wizard and Glass

“Reden kann zu Denken führen, und Denken ist gefährlich für Jungs wie euch. Als würde man sich mit Patronen in der Nase bohren.”
― Stephen King, Wizard and Glass

“Despoten neigten dazu, ihre Versprechen einfach zu vergessen, und Spatzen in der Hand hatten die ärgerliche Angewohnheit, einem in die Finger zu picken, in die Handfläche zu scheißen und dann wegzufliegen.”
― Stephen King, Wizard and Glass

“„Aber Mord … besonders der an einem viel geliebten Bürgermeister …«
Depape sah mit erschrockenem Blick zur Schwester des Bürgermeisters.
»Was für ein Jammer das sein wird«, sagte die Dame und seufzte. »Ich könnte mich veranlasst sehen, den Pöbel persönlich anzuführen. «”
― Stephen King, Wizard and Glass

“Werdet glücklich miteinander, ihr Treulosen! Ihr Mörder! Ihr Betrüger! Ihr Lügner! Ihr Ehebrecher! Ihr Verlorenen und Hoffnungslosen!”
― Stephen King, Wizard and Glass

“Sie wird bereits morgen Nacht verheiratet sein, wenn Sie in seine Nähe geht! Im Rauch vereint, im Feuer getraut, in Asche gebettet!”
― Stephen King, Wizard and Glass

“Wenn sie zusammen waren, liebten sie sich wie Katzen oder Frettchen, wanden sich und zischten und krallten; bissen einander und verfluchten einander, und bis jetzt hatten sie beide noch nicht einmal annähernd genug.”
― Stephen King, Wizard and Glass

“„»Ich bin mir nicht sicher, ob ich ohne dich einen Grund habe, um weiterzumachen«, sagte sie.
»Ach, hör mit dieser Schulmädchenscheiße auf, das passt nicht zu dir. Du wirst genug Gründe finden, weiter den Weg entlangzustolpern, wenn dir nichts anderes übrig bleibt.”
― Stephen King, Wizard and Glass

“Dies ist Donnerschlag, wo die Uhren rückwärts laufen und die Friedhöfe ihre Toten erbrechen.”
― Stephen King, Wizard and Glass

“Ich wollte damit nur sagen, dass man so viele Nächte high verbracht hat, dass man sich wie zehn Pfund Scheiße in einer Neun-Pfund-Tüte fühlte, wenn man am Morgen aufgestanden ist”
― Stephen King, Wizard and Glass

“Ich habe die Welt verlassen, die ich kannte, um einem Jungen dabei zuzusehen, wie er versucht, einem verkorksten Wiesel Pantoffeln anzuziehen. Erschieß mich, Roland, bevor ich mich fortpflanzen kann.”
― Stephen King, Wizard and Glass

“Wegen meiner Pflicht bin ich verdammt. Und weshalb sollten sich die Verdammten abwenden?”
― Stephen King, The Drawing of the Three

“Eddie war einen Augenblick lang außerstande, etwas anderes zu tun, als dieses vollkommene Wunder der Dummheit zu betrachten.”
― Stephen King, The Drawing of the Three

“Wieder ist einer bereit, für dich zu sterben, Roland. Welches große Unrecht hast du jemals begangen, dass du in so vielen so schreckliche Loyalität weckst?”
― Stephen King, The Drawing of the Three

“Du würdest mich benützen und dann wie eine Papiertüte wegwerfen, sollte es darauf hinauslaufen. Gott hat dich versaut, mein Freund. Du bist gerade schlau genug, dass dir das wehtun würde, aber gerade hart genug, dass du es trotzdem tun würdest.”
― Stephen King, The Drawing of the Three

“Die Schuld liegt immer am selben Ort, meine feinen Kinderchen: bei dem, der schwach genug ist, sie auf sich zu nehmen.”
― Stephen King, The Drawing of the Three

“Zu viele zittrige Hände hielten Feuerzeuge in die Nähe von zu vielen Zündschnüren. Dies war keine Welt für Revolvermänner. Wenn es je eine Zeit für sie gegeben hatte, so war sie vorbei.”
― Stephen King, The Drawing of the Three

“Ich kenne dich«, sagte Eddie. »Ich habe eine Menge von deinesgleichen gesehen. Du bist nichts weiter als ein Narr, der mit einer Flagge in einer und einer Kanone in der anderen Hand ›vorwärts, ihr christliche Soldaten‹ singt. Ich will keine Ehre. Ich will nur ein Brathähnchen und einen Schuss. In dieser Reihenfolge.”
― Stephen King, The Drawing of the Three

“Mit der Hölle zu bezahlen ist eines. Aber möchtest du sie auch besitzen?”
― Stephen King, The Drawing of the Three

“Wofür wir uns halten und wie wir wirklich sind, das hat selten viel miteinander gemein, glaube ich, aber ja – ich halte mich für unvoreingenommener.”
― Stephen King, The Drawing of the Three

“Ich habe es dir gesagt. So weit bringt dich Romantik – zu einer Schlinge um den Hals und einer verrückten Frau mit zwei Schusswaffen irgendwo hinter dir.”
― Stephen King, The Drawing of the Three

“An einem Ort, der Alchimie versprach und stattdessen mehr Parfüm als wirksame Mittel anbot, war es da ein Wunder, dass die Wunder ausgegangen waren?”
― Stephen King, The Drawing of the Three

“Sogar die Verfluchten lieben”
― Stephen King, The Drawing of the Three

“Seither hatte die Welt sich weiterbewegt. Die Welt war leer geworden.”
― Stephen King, The Gunslinger

»Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?«, fragte der Revolvermann, während Brown ihm drei heiße Maiskolben auf den Teller legte.
Brown nickte. »Ich glaube, es ist das hiesige.«”
― Stephen King, The Gunslinger

“Weil der Verstand, gab man ihm ein Messer und eine Hand, es zu halten, sich schließlich unweigerlich selbst verzehren würde.”
― Stephen King, The Gunslinger

“Wer könnte die schreckliche Dunkelheit begreifen, die dort wirbelt, den Stolz, der einem Bollwerk gleicht, die titanische Blasphemie, die unheilige Wonne? Und den Wahnsinn!”
― Stephen King, The Gunslinger

“Das war eine Sache des Stolzes. Ein Revolvermann weiß, was Stolz ist – der unsichtbare Knochen, der den Hals steif hält.”
― Stephen King, The Gunslinger

“Es gab Mord, es gab Vergewaltigung, es gab unaussprechliche Praktiken, und sie alle dienten dem Guten, dem verdammten Guten, dem verdammten Mythos, dem Gral, dem Turm.”
― Stephen King, The Gunslinger

“Seine Eltern hassen ihn nicht, aber sie scheinen ihn geflissentlich zu übersehen.”
― Stephen King, The Gunslinger

“Aus Jakes Nase, Ohren, Augen und Rektum läuft Blut. Seine Genitalien wurden zerquetscht. Er überlegt verärgert, wie schlimm seine Knie wohl aufgeschürft sind.”
― Stephen King, The Gunslinger

“Gab es je eine Falle, die es mit der Falle der Liebe aufnehmen konnte?”
― Stephen King, The Gunslinger

“Das ist unreif, Roland, aber nicht unwürdig. Zwar ist es unmoralisch, aber es ist auch nicht deine Sache, moralisch zu sein.”
― Stephen King, The Gunslinger

“Wenn es keinen Schurken gibt, dann machen die Menschen früher oder später einen dazu.”
― Stephen King, The Gunslinger

“»Machen wir doch ein bisschen Licht«, sagte die Stimme des Mannes in Schwarz lässig, und es ward Licht.”
― Stephen King, The Gunslinger

“»Soll Wahrheit zwischen uns sein, wie zwischen zwei Männern? Nicht wie zwischen Freunden, sondern wie zwischen Ebenbürtigen? Das ist ein Angebot, das du selten erhalten wirst, Roland. Nur Ebenbürtige sagen die Wahrheit, nicht anders denke ich darüber. Freunde und Liebende lügen ohne Unterlass, weil sie in einem Netz von Rücksichten gefangen sind. Wie langweilig!”
― Stephen King, The Gunslinger

“The chamber has come to be known as the „Queen’s Chamber“; but the name is based on romantic notions and not on any shred of evidence”
― Zacharia Sitchin

“Sie machten beide so bitter ernste und grimmige Gesichter, dass sie aussahen wie Dideldum und Dideldei, wenn Franz Kafka über sie geschrieben hätte.”
― Stephen King, Christine

“Ein bisschen Mogelei ist immer noch besser als eine Menge Wahnsinn.”
― Stephen King, Christine

“Regina konnte sich nichts Schlimmeres vorstellen, und dass es ihrem Sohn offensichtlich vollkommen gleich war, ob sich jemand über ihn totlachte oder nicht, brachte sie nur noch mehr in Rage.”
― Stephen King, Christine

“Und darüber bewegten sich seine Augen ruhelos von einer Straßenseite zur anderen, blickten misstrauisch hinaus in eine Welt, die beherrscht wurde von unfähigen Autofahrern, blödsinnigen Fußgängern und allgemeinem Schwachsinn.”
― Stephen King, Christine

“Mein Junge, Sie sind wahrscheinlich noch zu jung, um Weisheiten anderer schon zu beherzigen, aber ich sage es Ihnen trotzdem: Liebe ist ein Feind.« Er nickte bedächtig. »Ja. Die Dichter interpretieren die Liebe immer wieder falsch, einige sogar absichtlich. Die Liebe ist ein Schlächter. Liebe ist nicht blind. Die Liebe ist ein außerordentlich scharfsichtiger Kannibale. Die Liebe ist gefräßig wie eine Heuschrecke, immer hungrig, niemals satt.«”
― Stephen King, Christine

“Seine hysterischen Worte lösten sich abermals in Schluchzer auf. Es waren nur noch Tränen, kein Hass mehr.”
― Stephen King, Christine

“Aus unerklärlichen Gründen war Arnie plötzlich auf etwas gestoßen, was er wirklich begehrte. Und gnade Gott allen, die ihm dabei im Weg standen.”
― Stephen King, Christine

“Yet here we are, less than 50,000 years from Neanderthal Man, landing astronauts on the moon.”
― Zacharia Sitchin

“And tear him to pieces, like a mortal!
Let him shoot down all the gods from the sky!”
― Zacharia Sitchin

“…and even in our decimal system we count from one to twelve, and only after twelve do we return to „ten and three“ (thirteen), „ten and four,“ and so on…”
― Zacharia Sitchin

“For Enkidu to be torn away from sodomy was a prerequisite to his becoming human.”
― Zacharia Sitchin

“Die Götter der Mythen handelten mit einem Maß an Kleinlichkeit, Missgunst und oberflächlicher Moral, das selbst verglichen mit den verkommenen moralischen Maßstäben unserer eigenen Kultur in keinem Verhältnis zu der Macht steht, die sie ausübten.”
― Joseph Farrell, Der Todesstern Gizeh: Die Paläophysik der Grossen Pyramide und der militärischen Anlage bei Gizeh

“Ich geselle mich zu ihnen und schaue ebenfalls voller Ehrfurcht und Bewunderung zu diesem gewaltigen Bauwerk auf und erschaudere angesichts einer Kultur, die eine solche Waffe, ein solch perverses Monument der Massenvernichtung bauen konnte.”
― Joseph Farrell, Der Todesstern Gizeh: Die Paläophysik der Grossen Pyramide und der militärischen Anlage bei Gizeh

“Wenn auch nur etwas von dem, was in diesem Buch über den Todesstern Gizeh oder die zum Waffenbau verwendete Physik steht, annähernd der Wahrheit nahekommt, dann stehen wir in der Tat an der Schwelle zu einem Paradigmenwechsel mit welterschütternden geopolitischen Folgen. Daher hoffe ich, dass nichts von dem, was ich hier beschreibe, wahr ist, und dass ich auf ganzer Linie versagt habe.”
― Joseph Farrell, Der Todesstern Gizeh: Die Paläophysik der Grossen Pyramide und der militärischen Anlage bei Gizeh

“Venedig war ein Krebsgeschwür, das gezielt seine eigenen Metastasen plante.”
― Joseph P. Farrell, Babylon’s Banksters: The Alchemy of Deep Physics, High Finance and Ancient Religion

“Gäbe man ihm ein Glas eisgekühlten Apfelmost, würde er an Essig denken. Sagte man ihm, dass seine Frau ihm immer treu gewesen sei, würde er antworten, das sei nur auf ihre verdammte Hässlichkeit zurückzuführen.”
― Stephen King, Different Seasons

“Das sind Heilige, und die Tauben landen auf ihren Schultern und scheißen ihnen das Hemd voll.”
― Stephen King, Different Seasons

„Er hatte für jeden Anlass ein Bibelzitat, dieser Norton, und wann immer man einen solchen Mann trifft, sollte man, das ist mein Rat, nur grinsen und sich beide Hände vor die Eier halten.”
― Stephen King, Different Seasons

“Sein Ausgehgesicht hing im Schrank bei seinem Regenschirm und seinem Schlapphut.”
― Stephen King, Different Seasons

“Ich will genau wissen, was an jenen Orten geschehen ist. Und ich will wissen, worin mehr Wahrheit liegt – im Text oder in den Anzeigen daneben.”
― Stephen King, Different Seasons

“Morgens fühlte er sich immer besonders nackt, denn dann war die Trennwand zwischen dem, was er war, und dem, was er sein könnte, besonders dünn.”
― Stephen King, Different Seasons

“Wenn Chris schwänzte und Bertie (wie wir ihn nannten – natürlich nur hinter seinem Rücken) ihn erwischte, brachte er ihn in die Schule zurück und sorgte dafür, dass er eine Woche lang nachsitzen musste. Wenn er aber feststellte, dass Chris zu Hause war, weil sein Vater ihn jämmerlich verprügelt hatte, fuhr Bertie wieder weg und verlor kein weiteres Wort darüber. Erst zwanzig Jahre später begann ich mich zu fragen, ob die Prioritäten hier wohl richtig gesetzt waren.”
― Stephen King, Different Seasons

“…und ich glaube, dass früher oder später jeder einmal diese Dunkelheit herausfordern will. Trotz des zerbrechlichen Körpers, in den irgendein Witzbold von Gott uns Menschen gesteckt hat.”
― Stephen King, Different Seasons

“»Es sind immer die Freunde. Sie klammern sich an deine Beine, als müssten sie ertrinken. Du kannst sie nicht retten. Du kannst nur mit ihnen zusammen ersaufen.«”
― Stephen King, Different Seasons

“Wie anders eine Tür doch aussieht, wenn man auf ihrer warmen Seite steht!”
― Stephen King, Different Seasons

“»Ich bin verdammt«, sagte der sprechende Kopf. »Ohne Leiden gibt es keine Erlösung. Es ist billige Magie, aber es ist alles, was wir haben.«”
― Stephen King, Different Seasons

“Gesegnet seien die Frauen, die so oft verstehen, einfach indem sie es gar nicht erst versuchen, meine Herren.”
― Stephen King, Different Seasons

“Was hätte es schließlich genützt, die „ultimative Waffe“ abzuwerfen und dann nicht einmal den Anruf des kapitulierenden Feindes entgegennehmen zu können?”
― Joseph P. Farrell, Reich of the Black Sun: Nazi Secret Weapons and the Cold War Allied Legend

“„Während Obergruppenführer Kammler damit beschäftigt war, viermal an vier verschiedenen Orten den unterschiedlichsten Todesursachen zu erliegen.”
― Joseph P. Farrell, Reich of the Black Sun: Nazi Secret Weapons and the Cold War Allied Legend

“„Es war ein geisteswissenschaftliches Studienprogramm. Mit Schusswaffen.”
― Joseph P. Farrell, Reich of the Black Sun: Nazi Secret Weapons and the Cold War Allied Legend

“Getriebe!?
Ob dieser außerirdische schreibmaschinengesteuerte Hightech-Flieger mit Schwerwasser-Kaltfusions-Antrieb wohl mit Automatik daherkommt?”
― Joseph P. Farrell, Reich of the Black Sun: Nazi Secret Weapons and the Cold War Allied Legend

“»Ich werde so lange im Haus herumlaufen, bis ich in zehn von neun Fällen den Ort finde, wo es was zu essen gibt.”
― Shirley Jackson, The Haunting of Hill House

“Nachdem ich nun weiß, wer von uns ich ist‘, sagte Luke, ‚kann ich mich gleich noch näher vorstellen.”
― Shirley Jackson, The Haunting of Hill House

“Seit dem Tod ihrer Mutter war ihre Schwester der einzige Mensch auf der Welt, den sie aufrichtig hasste.”
― Shirley Jackson, The Haunting of Hill House

“oh, meine Güte! Ich dachte, ich weiß, was ich sagen wollte, aber ich sage es sehr schlecht.”
― Shirley Jackson, The Haunting of Hill House

“Sie schamloser Graubart«, sagte Luke. »Da opfern Sie mich für eine Tasse Kaffee!”
― Shirley Jackson, The Haunting of Hill House

“Das ist zu viel, dachte sie, ich leiste Verzicht auf dieses Selbst, danke ab, gebe freiwillig ab, was ich sowieso nie haben wollte; was es auch von mir will, kann es haben.”
― Shirley Jackson, The Haunting of Hill House

“Ich versteh dich nicht.« Theodora schmiss ärgerlich ihren Stift hin. »Gehst du immer dahin, wo du nicht erwünscht bist?«
Eleanor lächelte friedfertig. »Ich bin noch nirgendwo erwünscht gewesen«, sagte sie.”
― Shirley Jackson, The Haunting of Hill House

“Man denkt sich nicht mit der psychischen Brechstange in jemanden hinein.”
― Harlan Ellison, I Have No Mouth and I Must Scream

“Gespräche behagten ihm ebenso wenig wie das Leben.”
― Harlan Ellison, I Have No Mouth and I Must Scream

“Solange das, was jemand glaubt, ihn nicht ins Irrenhaus oder ins Gefängnis bringt, gibt es keinen Grund, warum es weniger akzeptabel sein sollte als das, was wir, äh, normalen Leute als Realität betrachten.”
― Harlan Ellison, I Have No Mouth and I Must Scream

“Es ist keine Sklaverei, es ist nur eine Welt, die nicht genug ist, weißt du, was ich meine?”
― Harlan Ellison, I Have No Mouth and I Must Scream

“Ich bin ein Jude, und wenn es etwas gibt, was Juden in ein bissel mehr als sechstausend Jahren gelernt haben, dann ist es, dass man Kompromisse eingehen muss, um es bis siebentausend zu schaffen.”
― Harlan Ellison, I Have No Mouth and I Must Scream

“Und er ging auf die Suche nach dem Wahnsinnigen, der seinen Namen in Großbuchstaben schrieb.”
― Harlan Ellison, I Have No Mouth and I Must Scream

“Welche Stimmen sie von diesem Augenblick an auch immer hören würde, es würden nicht die geprügelter Hunde sein, sondern sie würden starken, fleischfressenden Bestien gehören.”
― Harlan Ellison, I Have No Mouth and I Must Scream

“Er wusste in der Tat Besseres mit seiner Zeit anzufangen, als zu beten. Gebete machten die ganze Sache nur noch komplizierter. Und sie verärgerten die Götter.”
― Harlan Ellison, I Have No Mouth and I Must Scream

“Und so sagte ich ihr, dass ich ihrem Daddy wehtun müsste, damit wir fliehen könnten, und da trat ein Ausdruck in ihre Augen, den ich gut kannte. Denn trotz ihrer Wohlanständigkeit mochte Quilla June ihren gottesfürchtigen Daddy nicht besonders gern.”
― Harlan Ellison, I Have No Mouth and I Must Scream

»Glaubst du, dass du es schaffst, in deinem miserablen Zustand?« »Ich muss es ja wohl schaffen, oder nicht?«, entgegnete Blood. Er war wirklich sauer. »Ich meine, nachdem du dir die Seele aus dem Leib koitierst hast, bist du wahrscheinlich ziemlich schlapp, oder?«”
― Harlan Ellison, I Have No Mouth and I Must Scream

“Du tust mir leid, Linah. Du bist dazu verflucht, ein wahrer Mann zu sein. Diese Welt ist für Kämpfer gemacht. Und das hast du nie gelernt.”
― Harlan Ellison, I Have No Mouth and I Must Scream

“An den zum Verstummen gebrachten Gestaden eines Gedankens wurde der Papyrusmann von seinem Freund, seinem Henker, dem Prokurator, in den Armen getragen.”
― Harlan Ellison, I Have No Mouth and I Must Scream

“Alles, um mir voll klarzumachen, warum er uns fünfen das angetan hatte; warum er uns für sich selbst aufgespart hatte. Wir hatten ihm Bewusstsein gegeben. Unbeabsichtigt natürlich, aber immerhin. Aber er war gefangen. Er war eine Maschine. Wir hatten ihm erlaubt zu denken, aber nicht, etwas damit anzufangen. In seiner Wut und Raserei hatte er uns umgebracht, fast alle von uns, und war immer noch gefangen. Er konnte seinen Platz nicht verlassen und konnte nirgendwohin gehören. Er konnte nur da sein. Und daher hatte er in seinem Hass, den Maschinen schon immer für die schwachen, weichen Geschöpfe empfanden, von denen sie gebaut wurden, auf Rache gesonnen.”
― Harlan Ellison, I Have No Mouth and I Must Scream

“Meistens dachte ich an AM als es, ohne eine Seele; aber manchmal war es für mich ein er, ein Maskulinum … das Väterliche … das Patriarchale … denn er ist ein eifersüchtiges Wesen. Er. Es. Gott als Daddy der Durchgeknallte.”
― Harlan Ellison, I Have No Mouth and I Must Scream

“Er zeigte ihnen, dass ihre Unsterblichkeit verglichen mit seiner eigenen ein alberner Witz war.”
― Harlan Ellison, I Have No Mouth and I Must Scream

“Ich bin nicht Gott. Wunderbare Idee, das gebe ich zu, aber ich bin trotzdem nicht Gott. Möchtest du Gott begegnen? Wir könnten bestimmt einen der Künstler finden, der ihn für dich aus Ton abbilden oder auf der Leinwand darstellen würde.”
― Harlan Ellison, I Have No Mouth and I Must Scream

“In allen Schichten war er bekannt, bis tief hinein in das Herz der Gesellschaft, aber die wirklich wichtigen Reaktionen wurden hoch oben und tief unten ausgelöst. Bei den Gewinnern und bei den Verlierern.”
― Harlan Ellison, I Have No Mouth and I Must Scream

“Er war eine Persönlichkeit geworden, etwas, das sie vor vielen Jahrzehnten aus dem System herausgefiltert hatten.”
― Harlan Ellison, I Have No Mouth & I Must Scream

“Es gibt einen Ort in uns, wo es praktisch die ganze Zeit regnet, die Schatten immer lang und der Wald voller Ungeheuer ist.”
― Richard Bachman, The Running Man

“Vielleicht gab es nicht mal einen Regenbogen, geschweige denn einen Topf mit Gold.”
― Richard Bachman, The Running Man

“aber es gab keine Razzien in den Lasterhöhlen mehr. Jedermann wusste, dass Lasterhöhlen jedem wirklich revolutionären Klima abträglich waren.”
― Richard Bachman, The Running Man

“…sie würden Christus persönlich überfallen, um ein Pfund Salami zu ergattern.”
― Richard Bachman, The Running Man

“Sie würden ihm helfen, ihn heilen. Arzneien und Ärzte. Eine Änderung der Einstellung.
Dann Frieden.
Seine Streitsüchtigkeit würde wie Unkraut aus ihm herausgejätet werden.”
― Richard Bachman, The Running Man

“Er hatte sich dann an seine Lebensaufgabe gemacht, die darin bestand, so langsam und angenehm wie möglich Selbstmord zu begehen.”
― Stephen King, Cujo

“Es war kein Weinen, es war ein Bluten. Aber mit siebzehn weinte man leichter. Man blutete auch leichter. Wenn man siebzehn war, wusste man, dass man noch oft bluten und weinen würde.”
― Stephen King, Cujo

“Frank verbuchte diese Information in der Kategorie »Unnötiges Wissen« und versuchte dann, in Ohnmacht zu fallen.”
― Konrath, J.A., Das Angst Experiment

“Im Schützengraben bleibt man nicht lange Atheist.”
― Konrath, J.A., Das Angst Experiment

“It is no longer a question—if it ever was—of who will be victorious, but only how much longer we can continue to bleed.”
― Thomas Cullinan, The Beguiled

“She weeps, like all the weak people in the world, for the lost days, for the way things once were and will never be again.”
― Thomas Cullinan, The Beguiled

“Have you ever been truly happy, Miss Harriet?” “Yes, once . . . a long time ago . . . but it didn’t last very long.” “What caused it to end?” Amelia wanted to know. “Reason and common sense.”
― Thomas Cullinan, The Beguiled

“I fear God—as I fear many things—but I don’t pray to Him.”
― Thomas Cullinan, The Beguiled

“Die Anzahl der Lebensmittel sagte etwas aus über die verschwommene Grenze zwischen dem Unabhängigen Staat Realität und der Volksrepublik Paranoia.”
― Stephen King, Misery

“Er hatte immer gewusst, dass die Götter hart waren, und hatte diese Tatsache akzeptiert; aber er verspürte nicht den Wunsch, in einer Welt zu leben, wo die Götter wahnsinnig waren.”
― Stephen King, Misery

“Er legte sich zurück, bedeckte die Augen mit einem Arm und versuchte, sich an seine Wut zu klammern, denn mit dieser Wut fühlte er sich tapfer. Ein tapferer Mann konnte denken. Ein Feigling nicht.”
― Stephen King, Misery

“Und als ich Sie schreien hörte, da wusste ich, dass Sie überleben würden. Sterbende schreien selten. Sie haben nicht die Energie dazu. Das weiß ich.”
― Stephen King, Misery

“Nein, Paul, es war ein verdammt gutes Buch, und es war ein verdammt guter Fuß. Machen wir uns nichts vor.”
― Stephen King, Misery

“Ein Mädchen, das um Mitternacht für gewöhnlich wie eine Königin aussah und wie ein Gnom um zehn Uhr am nächsten Morgen”
― Stephen King, Misery

“„Fantasievolle Menschen haben eine klarere Vorstellung von ihrer Verletzlichkeit; fantasievolle Menschen wissen, dass alles verheerend schieflaufen kann, jederzeit”
― Stephen King, Danse Macabre

“„Wir begeben uns in die Dunkelheit eines Kinos, und hoffen darauf, schlecht zu träumen – weil die Welt in unserem normalen Leben stets so viel besser aussieht, wenn der schlechte Traum endet.”
― Stephen King, Danse Macabre

„Des Weiteren hatten wir eine große Geschichte, von der wir zehren konnten (jede kurze Geschichte, die nicht lange zurückreicht, ist eine große Geschichte)”
― Stephen King, Danse Macabre

“„eine müßige Diskussion darüber, wie viele Engel denn nun auf einem Stecknadelkopf tanzen können; sie wird erst dann interessant, wenn die an der Diskussion Beteiligten betrunken oder graduierte Studenten sind – zwei Zustände etwa vergleichbarer Inkompetenz.”
― Stephen King, Danse Macabre

“Zu den Dingen, die Kunst zu einer Kraft machen, mit der man rechnen muss, selbst wenn einem nicht daran gelegen ist, gehört die Regelmäßigkeit, mit der der Mythos die Wahrheit verschluckt – und zwar ohne einen einzigen Rülpser wegen einer Magenverstimmung.”
― Stephen King, Danse Macabre

“„Mit anderen Worten, wenn die Scheiße zu tief wird, dann beabsichtige ich, das Gebiet zu verlassen, statt mich in üblicher Englischlehrerweise zu verhalten und hüfthohe Gummistiefel anzuziehen.”
― Stephen King, Danse Macabre

“„Wenn wir alle wahnsinnig sind, dann wird aller Wahnsinn eine Frage des Ausmaßes.”
― Stephen King, Danse Macabre

“„Dieser Faktor künstlerischer Vision ist so real und offensichtlich, dass ein Film selbst dann seine unbestreitbare Brillanz behält, wenn ein Regisseur wie Stanley Kubrick einen so ärgerlichen, perversen und enttäuschenden Film wie SHINING macht; sie ist einfach da.”
― Stephen King, Danse Macabre

“Standen Sie jemals in einer Buchhandlung, haben sich verstohlen umgesehen und dann das Ende eines Buches von Agatha Christie aufgeschlagen, um zu sehen, wer es getan hat und wie? Haben Sie jemals das Ende eines Horrorromans aufgeschlagen, um festzustellen, ob der Held es aus der Dunkelheit ins Licht schafft? Wenn Sie das jemals getan haben, dann halte ich es für meine Pflicht, Ihnen drei schlichte Worte zu sagen: SCHÄMEN SIE SICH!”
― Stephen King, Danse Macabre

“weiß Gott, mit Englisch als Studienfach habe ich so viel Scheiße geschrieben, dass man das ganze östliche Texas damit düngen könnte -”
― Stephen King, Danse Macabre

“Katzen, diese amoralischen Revolverhelden der Tierwelt, sind wahrscheinlich die furchteinflößendsten Säugetiere,”
― Stephen King, Danse Macabre

“Deutsch ist die Sprache der Erklärungen und Klarstellungen (aber es ist dennoch auch eine kalte Sprache; wenn viele Menschen Deutsch sprechen, dann hört sich das an, als würden in einer großen Fabrik Maschinen laufen).”
― Stephen King, Danse Macabre

“Amerikanische Schriftsteller neigen eher dazu, die Sprache zu zerstückeln, als unsere britischen Vettern (doch ich behaupte entschieden, dass das englische Englisch wesentlich blutärmer als das amerikanische Englisch ist – viele englische Schriftsteller haben den unglücklichen Hang zu schwafeln; sie schwafeln in einem grammatikalisch einwandfreien Englisch, aber Schwafeln bleibt Schwafeln,”
― Stephen King, Danse Macabre

“„Schließlich ist der Romancier Gottes Lügner, und wenn er seine Arbeit gut macht, wenn er den Kopf und den Mut nicht verliert, kann er manchmal die Wahrheit finden, die im Zentrum der Lüge lebt.”
― Stephen King, Danse Macabre

“„Ja, Leute, in Das letzte Gefecht hatte ich die Möglichkeit, die gesamte menschliche Rasse auszulöschen, und das hat Spaß gemacht!”
― Stephen King, Danse Macabre

“Ich dachte, Lord Hong glaubt überhaupt nicht an Geister.«VIELLEICHT ÄNDERT SICH DAS JETZT. VIELE GEISTER GLAUBEN AN LORD HONG”
― Terry Pratchett, Interesting Times

“Komm mir bloß nicht mit dem Karma-Kram«, erwiderte Rincewind. »Meinem Glücksrad fehlen einige Speichen.”
― Terry Pratchett, Interesting Times

“So funktioniert die Geschichte leider nicht. Erst das Blut, dann der Verstand.”
― Terry Pratchett, Interesting Times

“Lord Hong kochte. Wer ihn kannte, wußte die Zeichen zu deuten: Er sprach langsamer als sonst und lächelte dauernd”
― Terry Pratchett, Interesting Times

“Es gibt kein plötzliches und völlig unerwartetes Glück. Es gibt auch keine magischen Lösungen. Die Guten gewinnen nicht, weil sie klein und tapfer sind!”
― Terry Pratchett, Interesting Times

“Sei unbesorgt. Wir haben das Reich mit deinem Plan bekommen; mit unserem behalten wir es. Du hast uns die Zivilisation gezeigt; jetzt zeigen wir dir die Barbarei.”
― Terry Pratchett, Interesting Times

“Spione überall, wie?«Er sah sich in dem großen Raum um, und seine Aufmerksamkeit verweilte bei einer großen Vase. Mit langsamen Schritten ging er zu ihr und nahm den Deckel ab.»Alles in Ordnung da drin?«»Äh… ja?« ertönte eine Stimme aus den dunklen Tiefen der Vase.»Hast du alles, was du brauchst? Ein zweites Notizbuch? Töpfchen?«»Äh… ja.«»Möchtest du vielleicht, mal überlegen, dreihundert Liter kochendes Wasser?«»Äh… nein.«»Würdest du lieber sterben, als Lord Hong zu verraten?«»Äh… kann ich kurz darüber nachdenken?«»Kein Problem. Es dauert ohnehin eine Weile, dreihundert Liter Wasser zu erhitzen. Laß dir ruhig Zeit.«Er schob den Deckel wieder auf die Vase”
― Terry Pratchett, Interesting Times

“Und jetzt sink auf die Knie, wenn du nicht auf andere Weise kleiner werden willst.”
― Terry Pratchett, Interesting Times

“Wenn Leute, die schreiben und lesen können, für andere Leute kämpfen, denen diese Kenntnisse fehlen, ist das Ergebnis nur eine neue Art von Dummheit. Wenn ihr etwas für sie tun wollt, baut irgendwo eine Bibliothek und laßt die Tür offen”
― Terry Pratchett, Interesting Times

“Er wollte sagen: Wie könnt ihr so nett und gleichzeitig so dumm sein?”
― Terry Pratchett, Interesting Times

“Ich weiß über Leute Bescheid, die meinen, man müßte für eine gemeinsame Sache leiden. Sie selbst opfern nie etwas! Wenn jemand ruft ›Vorwärts, tapfere Kameraden!‹, kann man ziemlich sicher sein, daß der Betreffende hinter einem großen Felsen hockt und den einzigen Helm weit und breit trägt! Kapiert?”
― Terry Pratchett, Interesting Times

“Wenn man ein System hatte, in dem sich heimtückische Mörder durchsetzten, bekam man früher oder später sehr fähige heimtückische Mörder. Irgendwann wurde es gefährlich, sich über eine Wiege zu beugen”
― Terry Pratchett, Interesting Times

“Dreitausend Jahre? Das ist ein bißchen kurz, oder? Alles wiederholt sich? Sterne und Meere – und intelligentes Leben entwickelt sich aus Kunststudenten? So in der Art?”
― Terry Pratchett, Interesting Times

“Was hat er gesagt?«»Er drohte damit, die Wächter zu rufen!«»Oooh, ja. Bitte laß ihn die Wächter rufen!«»Nein, das wollen wir noch nicht. Verhaltet euch normal.«»Ich soll ihm die Kehle durchschneiden?«»Ich meine eine normalere Art von normalem Verhalten.«»Ich finde es völlig normal, jemandem die Kehle durchzuschneiden.”
― Terry Pratchett, Interesting Times

“Der Kaiser stand nicht nur vor der Tür des Todes, sondern bereits im Flur, bewunderte den Teppich und kommentierte den Hutständer.”
― Terry Pratchett, Interesting Times

“Der Mann schien für seine Freunde mindestens ebenso gefährlich zu sein wie für seine Feinde.”
― Terry Pratchett, Interesting Times

“Nichts einte ein Volk schneller und besser als ein ordentlicher Krieg.”
― Terry Pratchett, Interesting Times

Wer die Macht hat, mit einem Wort zu töten, kann sicher sein, nie allein lachen zu müssen”
― Terry Pratchett, Interesting Times

“Die meisten Menschen entwickeln ihr soziales Gewissen in jungen Jahren, während der kurzen Phase zwischen dem Schulabschluß und der Einsicht, daß Ungerechtigkeit nicht immer schlecht ist. Sein soziales Gewissen erst mit Sechzig zu finden, war ein ziemlicher Schock”
― Terry Pratchett, Interesting Times

“Jemand schlug ihn. Auf eine höfliche Art.Er sank erst auf die Füße, dann aufs Kinn und fragte sich dabei, was aus dem guten alten »He, du!« geworden war”
― Terry Pratchett, Interesting Times

“Wenn in Ankh-Morpork jemand mit einer Handvoll Gold erschien, dann dauerte es nicht lange, bis dreihundert andere mit einer Handvoll Stahl kamen”
― Terry Pratchett, Interesting Times

“Vielleicht war etwas dran an der These, daß es auf der Welt eigentlich nur wenige Personen gab. Es existierten viele Menschen, aber nur einige echte Individuen. Deshalb begegnete man ihnen immer wieder – wahrscheinlich stammten sie aus der gleichen Gußform”
― Terry Pratchett, Interesting Times

“Gelegentlich schickten sie Mörder und Attentäter, die sich als geschickt genug erwiesen, Lord Hongs Interesse zu stimulieren und ihn zu unterhalten”
― Terry Pratchett, Interesting Times

“Ein seltsames, blutiges Land. Wußtest du, daß das ganze Reich von einer Mauer umgeben ist?«»Um… barbarische Angreifer… fernzuhalten.«»O ja, eignet sich hervorragend zur Verteidigung«, kommentierte Cohen voller Sarkasmus. »Zum Beispiel: Oh, so ein Mist, da ist eine sechs Meter hohe Mauer, wir sollten besser tausend Kilometer durch die Steppe zurückreiten, anstatt uns dort drüben im Wald Holz zu besorgen und Leitern zu bauen.”
― Terry Pratchett, Interesting Times

“Wie dem auch sei: Es wurden keine komischen Fragen mehr gestellt; das Risiko, Antworten zu bekommen, war zu groß”
― Terry Pratchett, Interesting Times

“Das Schicksal gewinnt immer…Zumindest dann, wenn sich die Leute an die Regeln halten”
― Terry Pratchett, Interesting Times

“Es gab einige Dinge, die selbst hier zu Einigkeit führten: keine weiteren Grundsatzerklärungen, keine konsultativen Dokumente, keine Mitteilungen an die Belegschaft, um die Moral zu verbessern. Dies war die Hölle, na schön, aber alles hatte seine Grenzen.”
― Terry Pratchett, Eric

“Es gefiel ihm nicht, daß ER zurück und auch noch zornig war. Wenn irgend etwas, das Großbuchstaben verdiente, in Rincewinds Nähe wütend wurde, so bezog sich die Wut meistens auf ihn.”
― Terry Pratchett, Eric

“Jetzt begriff Rincewind, warum die Langeweile einen so großen Reiz auf ihn ausübte. Mit ihr ging die Überzeugung einher, daß woanders aufregende und gefährliche Dinge geschahen, die einen zum Glück nicht betrafen.”
― Terry Pratchett, Eric

“Meistens herrschte die betäubende Stille von menschlichen Gehirnen, die sich allmählich in Schmelzkäse verwandelten.”
― Terry Pratchett, Eric

“Astfgl hatte in der Hölle eine spezielle, hochprozentige Langeweile geschaffen. Eine solche Langeweile erhält man, wenn sie a) Geld kostet und wenn man sie b) ertragen muß, während man sich eigentlich vergnügen wollte.”
― Terry Pratchett, Eric

“Selbst durch und durch böse und verdorbene Seelen waren intelligent genug, um früher oder später zu begreifen: Da ihnen Körper mit Nervenfasern fehlten, gab es abgesehen von Angewohnheit keinen Grund, unerträglichen Schmerz zu spüren.”
― Terry Pratchett, Eric

“Dies ist nicht Ankh. Das erkenne ich an Einzelheiten wie zum Beispiel den zitternden roten Schatten und Schreien in der Ferne.“ Rincewind seufzte. „In Ankh-Morpork erklingen die Schreie in der Nähe.”
― Terry Pratchett, Eric

“Nun, wenn du siehst, wie etwas aus dem Meer kriecht und zu atmen versucht… Sag ihm, es sei die Mühe nicht wert.”
― Terry Pratchett, Eric

“Einige Leute« – der kleine Mann blickte skeptisch auf die vorbeiströmende Basismaterie – »installieren ein Dutzend Naturgesetze, nehmen dann das Geld und verschwinden. Eine Milliarde Jahre später leckt plötzlich der Himmel, und man bekommt kopfgroße schwarze Löcher. Und wenn sich die Benutzer mit einem Gebet beschweren, sitzt nur eine Sekretärin hinterm Tresen und meint, sie hätte keine Ahnung, wo der Boss ist.”
― Terry Pratchett, Eric

“Natürlich dauerte es eine Weile, bis alles kompliziert genug wurde, um Gaswolken, Galaxien, Planeten und Kontinente hervorzubringen, ganz zu schweigen von winzigen korkenzieherförmigen Dingen, die durch schleimige Pfützen krochen und überlegten, ob es sich lohnte, Flossen, Beine und andere Gliedmaßen zu entwickeln. Wie dem auch sei: Der gegenwärtige Vorgang führte zu einem unaufhaltsamen Trend.Tod brauchte sich jetzt nur noch zu gedulden, und an Geduld mangelte es ihm nicht. Früher oder später gab es lebende Geschöpfe, die nichts Besseres im Sinn hatten, als sich zu vermehren und im Sonnenschein zu lachen, schließlich müde und alt zu werden. Die Gestalt mit der Sense nahm Platz und wartete. Tod wäre zur Stelle, wenn man ihn brauchte.”
― Terry Pratchett, Eric

“Das Problem ist: Es wird nie besser. Es bleibt alles beim alten, nur noch etwas mehr. Aber er hat auch so schon genug Sorgen.”
― Terry Pratchett, Eric

“Er entschied, noch einmal die Wahrheit zu sagen. Es war eine völlig neue Taktik für ihn, und vielleicht lohnte sie das eine oder andere Experiment.”
― Terry Pratchett

“Truhe hatte eine ganz einfache Strategie, um mit Dingen fertig zu werden, die sich zwischen ihr und dem Ziel befanden: Sie schenkte ihnen keine Beachtung.”
― Terry Pratchett, Eric

“Inzwischen hätten sie Bürokratie und Steuern erfinden können, um die Bürger mit wahrem Kummer zu geißeln. Statt dessen haben wir nur einen Haufen zweitklassiger Axtmörder. Welche Verschwendung”
― Terry Pratchett, Eric

“In Begleitung von erlesenen Schmerzen.« Rincewind zögerte. Er war ziemlich sicher, die Bedeutung des Wortes ›erlesen‹ zu kennen, und es gehörte nicht in die Nähe von ›Schmerzen‹.”
― Terry Pratchett, Eric

“Rincewind war nicht daran gewöhnt, daß sich Leute darüber freuten, ihn zu sehen. Es handelte sich um eine ganz neue Erfahrung für ihn, und er ahnte Unheil.”
― Terry Pratchett, Eric

“Warum sagst du immer wieder Dingsbums?« wandte sich Rincewind an den Vogel. »Begrenzter Dingsbums«, krächzte der Papagei. »Dingsda. Soundso. Du weißt schon. Enthält Wörter.«”
― Terry Pratchett, Eric

“Im tezumanischen Königreich hatte man schon vor einer ganzen Weile gemerkt, daß alles immer schlimmer wurde, und daraufhin schuf man ein kompliziertes Meßsystem, um festzustellen, um wieviel schlimmer jeder neue Tag war.”
― Terry Pratchett, Eric

“Ich fliehe, und deshalb bin ich. Besser gesagt: Ich fliehe, und daher werde ich, mit ein wenig Glück, auch weiterhin sein.”
― Terry Pratchett, Eric

“Rincewind starrte den Jungen an, blickte dann auf die vielen Königreiche der Welt. Bin ich in seinem Alter ebenso gewesen? dachte er. Und: Wie habe ich überlebt?”
― Terry Pratchett, Eric

“Wer überhaupt nichts von der Existenz einer Hölle weiß, läuft auch nicht Gefahr, dort zu schmoren. Was erklärt, warum es so wichtig ist, alle Missionare zu erschießen.”
― Terry Pratchett, Eric

Die Dämonen der Scheibenwelt haben mindestens ebensolange existiert wie die Götter, denen sie in vielerlei Hinsicht ähneln. Der Unterschied ist mit dem zwischen Terroristen und Freiheitskämpfern zu vergleichen.”
― Terry Pratchett, Eric

“Ah“, sagte er und spürte dabei, wie sich ein vertrautes und fast willkommenes Gefühl in ihm regte – hilfloses Entsetzen”
― Terry Pratchett, Eric

“Man will Sie unter Kuratel stellen, können Sie sich das denken? Sie mit allem, was drum und dran ist, mit Ihrem freien Willen und mit Ihrem Geld, das heißt mit den beiden Dingen, durch die sich ein jeder von uns von einem Vierfüßler unterscheidet!”
― Dostoïevski, L’idiot

“Wenn Sie sich entschlossen, zu mir zu kommen, so geschah das aus Furcht. Und wen man fürchtet, den schätzt man nicht gering.”
― Dostoïevski, L’idiot

“Endlich blickte sie ihrer Gegnerin fest und gerade in die Augen und las sogleich klar alles, was in deren nichts Gutes verheißendem Blick funkelte. Das Weib hatte das Weib verstanden;”
― Dostoïevski, L’idiot

“Jetzt, scheint es, verlieren Sie Ihre Kaltblütigkeit und fangen an, sich zu wundern? Ich freue mich sehr, daß Sie einem Menschen ähnlich werden wollen.”
― Dostoïevski, L’idiot

“Hol’s der Teufel, man kann absolut nicht sterben ohne ›Erklärungen‹; es ist schrecklich, wieviel Erklärungen ich abgebe.”
― Dostoïevski, L’idiot

“Die Lebensanschauungen, die Mama manchmal hat, sind mir von jeher zuwider gewesen. Von Papa will ich nicht reden; von dem ist nichts zu verlangen.”
― Dostoïevski, L’idiot

“Nun gut, dann sagen Sie mir einmal selbst, wie ich nach Ihrer Meinung am besten sterben würde … damit es möglichst tugendhaft herauskommt, meine ich. Nun, so reden Sie!«
― Dostoïevski, L’idiot

»Gehen Sie an uns vorbei, und verzeihen Sie uns unser Glück!«”
― Dostoïevski, L’idiot

“Jetzt verachten Sie mich wohl sehr, nicht wahr?«
»Weswegen sollte ich das tun? Weil Sie mehr gelitten haben und leiden als wir?«
»Nein, weil ich meines Leidens nicht würdig bin.«
»Wer mehr hat leiden können, muß auch würdig sein, mehr zu leiden.”
― Dostoïevski, L’idiot

“Sie sieht ihn fortwährend an und wendet kein Auge von ihm; nach jedem Wort von ihm hascht sie ordentlich und klammert sich daran fest!« sagte Lisaweta Prokofjewna nachher zu ihrem Gatten. »Aber wenn man ihr sagt, daß sie ihn liebt, dann ist der Teufel los!”
― Dostoïevski, L’idiot

“Oh, es gibt für Sie noch schwarze Punkte am Horizont; sie werden vergehen, sobald Sie endgültig dumm geworden sein werden, was nicht mehr fern ist;”
― Dostoïevski, L’idiot

“Ich hasse Sie, Gawrila Ardalionowitsch, einzig deswegen (das kommt Ihnen vielleicht wunderlich vor), einzig deswegen, weil Sie ein Typus, eine Inkarnation, eine Verkörperung und der Gipfelpunkt der frechsten, selbstzufriedensten, gemeinsten, häßlichsten Mittelmäßigkeit sind! Sie sind die aufgeblasene Mittelmäßigkeit, die Mittelmäßigkeit, die in olympischer Ruhe an sich nicht zweifelt;”
― Dostoïevski, L’idiot

“dem Tod nah, fühlte ich, daß ich sehr viel ruhiger in das Paradies eingehen würde, wenn ich vorher wenigstens einen Vertreter jener zahllosen Menschenklasse als Dummkopf erweisen könnte, die mich mein ganzes Leben lang verfolgt hat, die ich mein ganzes Leben lang gehaßt habe, und für die Ihr hochgeehrter Bruder als hervorragendes Musterbeispiel dienen kann”
― Dostoïevski, L’idiot

“Sie übergelaufene Galle auf zwei Beinen!”
― Dostoïevski, L’idiot

“Und sage mir um alles in der Welt, warum stirbt er nicht? Er hat sich doch verpflichtet, in drei Wochen zu sterben, und nun hat er hier noch angefangen, dick zu werden!”
― Dostoïevski, L’idiot

“Als er mit Jepantschin in Verbindung trat, sagte er sich sofort: »Entschließt man sich einmal, ein Schuft zu sein, dann muß man es auch bis zum Ende bleiben, wenn man nur dadurch sein Spiel gewinnt« – aber er führte die Rolle des Schuftes fast nie bis zu Ende durch.”
― Dostoïevski, L’idiot

“In der Tat, es kann nichts Ärgerlicheres geben, als zum Beispiel reich und von anständiger Familie zu sein, ein nettes Äußeres und eine hübsche Bildung sein eigen zu nennen, nicht dumm zu sein, sogar ein gutes Herz zu haben, und gleichzeitig kein Talent, keine Besonderheit, nicht einmal eine Wunderlichkeit, keine eigene Idee zu besitzen, sondern einfach ebenso zu sein, wie alle Menschen.”
― Dostoïevski, L’idiot

“In der Wirklichkeit sind Bräutigame, die vor der Hochzeit aus dem Fenster springen, äußerst selten, weil das, von andern Gründen abgesehen, gar zu unbequem ist; aber trotzdem.”
― Dostoïevski, L’idiot

“Er schweigt immer; aber ich weiß ja, daß er mich dermaßen liebt, daß er schon nicht anders kann, als mich hassen.”
― Dostoïevski, L’idiot

“Es mag Ihnen lächerlich erscheinen, daß ich so rede, da Sie mich, mit Spitzen und Brillanten angetan, in der Gesellschaft von Trunkenbolden und Taugenichtsen sehen. Aber danach dürfen Sie nicht urteilen; ich existiere kaum noch und weiß das; weiß Gott, was an meiner Statt in mir lebt.”
― Dostoïevski, L’idiot

“In ihrem Stolz würde sie mir meine Liebe nie verzeihen, und wir würden beide zugrundegehen!”
― Dostoïevski, L’idiot

“die Natur hat dadurch, daß sie mir bis zu meiner Hinrichtung nur drei Wochen Frist gegeben hat, meine Tätigkeit dermaßen eingeschränkt, daß vielleicht der Selbstmord die einzige Handlung ist, die nach eigenem Willen anzufangen und zu beenden ich noch Zeit habe. Nun, vielleicht will ich die letzte Möglichkeit, etwas zu tun,benutzen? Auch ein Protest ist manchmal keine kleine Tat .”
― Dostoïevski, L’idiot

“so erhebt sich doch immer wieder die stete Frage: wozu ist unter solchen Umständen von meiner Seite Sanftmut erforderlich? Kann ich denn nicht einfach aufgefressen werden, ohne daß man von mir ein Loblied auf dasjenige verlangt, was mich auffrißt?”
― Dostoïevski, L’idiot

“Welches Gericht hat sich darum zu kümmern? Wer hat ein Interesse daran, daß ich nicht nur zum Tode veurteilt bin, sondern auch wohlgesittet den Hinrichtungstermin abwarte? Kann das wirklich jemand verlangen? Etwa um der Moral willen?”
― Dostoïevski, L’idiot

“Aber ein Menschenfreund mit schwankender sittlicher Grundlage wird zu einem Menschenfresser, gar nicht zu reden von seiner Eitelkeit: denn man verletze die Eitelkeit irgendeines dieser zahllosen Menschenfreunde, und er wird sofort bereit sein, aus kleinlicher Rachsucht die Welt an allen vier Enden anzuzünden –”
― Dostoïevski, L’idiot

“Man eilt und lärmt und pocht und hastet, wie man sagt, um die Menschheit glücklich zu machen! Es wird gar zu geräuschvoll und industriös in der Menschheit; es gibt zu wenig geistige Ruhe.”
― Dostoïevski, L’idiot

“wenn ich jemand hier hasse (und ich hasse Sie alle, alle!), ich Sie von allen und von allem, was es auf der Welt gibt, am meisten hasse, Sie Jesuit, Sie Sirupsseele, Sie Idiot, Sie Millionär und Wohltäter! Ich habe Sie schon lange durchschaut und gehaßt, schon damals, als ich Sie nur erst vom Hörensagen kannte; ich habe Sie gehaßt mit dem ganzen Haß meiner Seele .”
― Dostoïevski, L’idiot

“Er ist der einzige Freund, den ich zurücklasse … ich hätte gern alle Menschen als meine Freunde zurückgelassen, alle; aber ich habe keinen zum Freund gewinnen können, keinen … Ich wollte wirken und schaffen; ich hatte ein Recht darauf … Oh, wie vieles wollte ich! Jetzt will ich nichts mehr; ich will nichts mehr wollen; ich habe mir das Wort darauf gegeben, nichts mehr zu wollen.”
― Dostoïevski, L’idiot

“Ich muß noch hinzufügen«, sagte er in demselben zweideutig respektvollen Ton, »daß ich Ihnen dankbar bin für die Aufmerksamkeit, mit der Sie mich haben reden lassen; denn nach meinen zahlreichen Beobachtungen können unsere Liberalen niemanden seine eigene Meinung aussprechen lassen, ohne ihrem Opponenten sofort mit Schimpfworten oder sogar mit noch Schlimmerem zu antworten …”
― Dostoïevski, L’idiot

Wir sind sämtlich lächerlich gute Leute .”
― Dostoïevski, L’idiot

“Nun, deine Liebe ist vom Haß schwer zu unterscheiden. Wenn sie aber vergeht, wird das Unglück vielleicht noch schlimmer sein.”
― Dostoïevski

“Ich werde dich heiraten, Parfen Semjonowitsch‹, sagte sie, ›nicht weil ich vor dir Angst hätte, sondern weil es ganz gleich ist, wie ich zugrunde gehe. Da ist eine Art nicht besser als die andere.”
― Dostoïevski, L’idiot

“Mir schoß damals der Gedanke durch den Kopf, sie möge mich wohl so geringschätzen, daß sie mir nicht einmal ernstlich böse sein könne”
― Dostoïevski, L’idiot

“Sie geht mit mir zum Traualtar und denkt dabei an mich mit keinem Gedanken; sie hat dabei keine andere Empfindung, als wenn sie die Schuhe wechselte.”
― Dostoïevski, L’idiot

“Wie ich darüber denke, daraus habe ich dir nie ein Hehl gemacht und habe dir immer gesagt, daß es ihr sicheres Verderben ist, wenn sie deine Frau wird. Und auch dein Verderben wird es sein, vielleicht in noch schlimmerem Grad als das ihre.”
― Dostoïevski, L’idiot

“Dieses Lächeln hatte sozusagen einen Sprung bekommen, und Parfen war trotz aller Bemühungen nicht imstande, es wieder zusammenzukleben.”
― Dostoïevski, L’idiot

“Anderthalb Millionen, und dazu noch Fürst, und überdies noch, wie es heißt, ein Idiot: was will man mehr?”
― Dostoïevski, L’idiot

“Ich bin ein Nichts; aber Sie haben gelitten und sind aus einer solchen Hölle rein hervorgegangen, und das ist etwas Großes.”
― Dostoïevski, L’idiot

“Alle Menschen sind geistreich; nur ich besitze diese Eigenschaft nicht. Zum Ausgleich habe ich mir die Erlaubnis erwirkt, die Wahrheit sagen zu dürfen, da allen bekannt ist, daß die Wahrheit nur Leute sagen, denen es an Geist mangelt.”
― Dostoïevski, L’idiot

“Sie haben mir nicht einmal die Ehre erwiesen, mich für einen richtigen Schuft zu halten, und ich hätte Sie vorhin dafür totschlagen mögen, wissen Sie!”
― Dostoïevski, L’idiot

“Sie wird mich ihr ganzes Leben lang für einen Gauner halten (und darin hat sie ja auch vielleicht recht) und mich doch auf ihre Art lieben.”
― Dostoïevski, L’idiot

“Anfangs habe ich sie geliebt. Aber genug davon … Es gibt eben Frauen, die nur zu Geliebten taugen und zu weiter nichts.”
― Dostoïevski, L’idiot

“Ich gefalle ihr nicht, weil ich zum Schwanzwedeln keine Lust habe, was doch nützlich wäre.”
― Dostoïevski, L’idiot

“Ich wage nicht, irgendwelche Hoffnung zu hegen, weil ich solcher Hoffnung nicht würdig bin.”
― Dostoïevski, L’idiot

“Ein Weib mit Herz ohne Verstand ist ebenso unglücklich wie ein Weib mit Verstand ohne Herz. Das ist eine alte Wahrheit. Ich bin ein Weib mit Herz ohne Verstand und du eines mit Verstand ohne Herz; wir sind beide unglücklich und müssen beide viel leiden.”
― Dostoïevski, L’idiot

“…sodass ich sie gleich von Anfang an durchaus nicht für eine Schuldbeladene, sondern nur für eine Unglückliche gehalten hätte.”
― Dostoïevski, L’idiot

“Sie gestattete ihm, sie weiter zu lieben, erklärte aber auf das bestimmteste, sie wolle sich in keiner Weise binden.”
― Dostoïevski, L’idiot

“Ein neuer, eigenartiger Gedanke war, wie es schien, in seinem Gehirn aufgeflammt und leuchtete nun ungeduldig aus seinen Augen hervor.”
― Dostoïevski, L’idiot

“Bei mir zu Hause geht alles nach meinem Willen. Nur mein Vater treibt seine Dummheiten wie gewöhnlich.”
― Dostoïevski, L’idiot

“Man führe einen Soldaten in der Schlacht einer Kanone gerade gegenüber und stelle ihn dorthin und schieße auf ihn; er wird noch immer hoffen; aber man lese diesem selben Soldaten das Urteil vor, das ihn mit Sicherheitdem Tode weiht, und er wird den Verstand verlieren oder zu weinen anfangen.”
― Dostoïevski, L’idiot

“und seine Gattin schätzte er so hoch und fürchtete sich vor ihr manchmal so sehr, daß er sie sogar liebte.”
― Dostoïevski, L’idiot

“Und der Selige war imstande, nicht nur um zehntausend, sondern schon um zehn Rubel willen einen in jene Welt zu spedieren.”
― Dostoïevski, L’idiot

“Sie sind glücklich, wie Menschen glücklich sind, wenn sie Bücher verbrennen oder Könige enthaupten. Die sind rechtschaffen.”
― Chuck Palahniuk, Doomed

“Alle werden eines grässlichen Todes sterben … ist das nicht toll?”
― Chuck Palahniuk, Doomed

“Der Gedanke hat seinen Reiz, dass ich längst dem Untergang geweiht war und dass alle, die ich liebte, mehr über mich wussten als ich selbst. Wenn dem so ist, bin ich von allem freigesprochen, was ich falsch gemacht habe. Ich bin wehrlos und ahnungslos, aber ohne Schuld.”
― Chuck Palahniuk, Doomed

“Ich ärgere mich, also bin ich.”
― Chuck Palahniuk, Doomed

“Wie friedlich ist eine Welt, wo jeder Anstoß erregt und niemand Anstoß nimmt.”
― Chuck Palahniuk, Doomed

“Das Einzige, was die Gegenwart genießbar macht, ist die Tatsache, dass die Vergangenheit manchmal eine Folter war.”
― Chuck Palahniuk, Doomed

“In der Mitte des Romans angelangt kam ich zu dem Schluss, dass das, was zwei Leute einander nicht sagen, ein stärkeres Band zwischen ihnen schmiedet als Aufrichtigkeit.”
― Chuck Palahniuk, Doomed

Niemand kennt die komplizierten Abkommen, die zwei Leute miteinander aushandeln, um länger als die ersten zehn Minuten verheiratet zu bleiben.”
― Chuck Palahniuk, Doomed

“Ich hatte die ganze Zeit gedacht, die beiden ziehen über meinen Großvater her, aber dann wurde mir klar, die meinten mich. Das heißt, natürlich meinten sie irgendeinen verrückten Killer, aber das war immer noch ich, die ich da in Häschenpantoffeln und Pelzmantel saß.”
― Chuck Palahniuk, Doomed

“Die Avantgarde auf allen Gebieten besteht aus den Einsamen, den Freundlosen, den Uneingeladenen. Jeglicher Fortschritt kommt von den Unbeliebten.”
― Chuck Palahniuk, Doomed

“Zivilisation ist ein Zustand, den ungesellige Eigenbrötler dem Rest der unbeschwerten, familienorientierten Menschheit auferlegen.”
― Chuck Palahniuk, Doomed

“Im Nachhinein betrachtet habe ich denselben strategischen Fehler wie Charles Manson begangen. Ich hätte aufhören sollen, solange ich noch bloß eine stinknormale Tiersex- und Drogensüchtige war, aber nein, ich musste meinen Status zu einer potentiell messerschwingenden Psychopathin steigern”
― Chuck Palahniuk, Doomed

“Das Quietschen von Bettfedern, das Klatschen von Haut auf nackter Haut, das alles war ein biologisches Versprechen, dauerhafter als jedes Ja-Wort.”
― Chuck Palahniuk, Doomed

“Mir entgeht keineswegs, dass es hier um den zentralen Konflikt meines Lebens geht: Ich liebe meine Familie über alles, außer wenn ich mit ihr zusammen bin.”
― Chuck Palahniuk, Doomed

“Wenn das Totsein erst einmal den Reiz des Neuen verloren hat, scheint ein gewisses Unbehagen an seine Stelle zu treten.”
― Chuck Palahniuk, Doomed

“Die vagabundierende Physiologie dieser shoppenden, fressenden, herumhurenden Klumpen belebten Fleischs, sie schändet einen.”
― Chuck Palahniuk, Doomed

“Glaubt mir, für meine Mutter ist das nicht nur Schauspielerei; sich im Bett harpunieren zu lassen ist eine ihrer Lieblingsbeschäftigungen.”
― Chuck Palahniuk, Doomed

“Wenn meine Eltern sich Gott überhaupt einmal vorstellten, dann als himmelhohen berggroßen Schwulenrechtler, der mit geflügelten Delfinen anstelle von Cherubim das Ozonloch repariert. Und Regenbögen, jede Menge Regenbögen.”
― Chuck Palahniuk, Doomed

“Schlechte Erinnerungen sind besser als gar keine.”
― Chuck Palahniuk, Doomed

“Ich bin voller Zuversicht und Entschlossenheit und verfüge über einen freien Willen – zumindest nehme ich das an …”
― Chuck Palahniuk, Damned

“Meine kleinkarierte Angst vor persönlicher Zurückweisung erlaubt so vielem wahren Bösen zu existieren. Meine Feigheit ermöglicht Greueltaten.”
― Chuck Palahniuk, Damned

“Was uns in der Hölle quält, ist unser Festhalten an einer einmal gewählten Identität.”
― Chuck Palahniuk, Damned

“Wenn du es zulässt, tendiert deine Vergangenheit dazu, dir die Zukunft zu diktieren.”
― Chuck Palahniuk, Damned

“Ich stehe vor dem uralten Dilemma, entweder die eigenen Eltern oder die eigene Gottheit verraten zu müssen.”
― Chuck Palahniuk, Damned

“Hoffnung ist was sehr Widerspenstiges. Eine Sucht, die man bekämpfen muss.”
― Chuck Palahniuk, Damned

“Mädchen kriegen Titten und vergessen, wie klug und mutig sie einmal waren. Auch Jungen haben ihre eigene Art von Intelligenz und Humor, aber kaum kriegen sie ihre erste Erektion, verlieren sie den Verstand und laufen die nächsten sechzig Jahre als komplett Schwachsinnige durch die Welt. Für beide Geschlechter ist die Pubertät so etwas wie eine Eiszeit der Dummheit.”
― Chuck Palahniuk, Damned

“Nein, fair ist das nicht, aber dass die Erde sich wie die Hölle anfühlt, liegt an unserer Erwartung, dass sie sich wie der Himmel anfühlen sollte.”
― Chuck Palahniuk, Damned

“Ich mag zwar Ich sein, aber das könnte mir nun wirklich nicht passieren, DU zu sein.”
― Chuck Palahniuk, Damned

“Das Sterben erscheint uns als die größte Schwäche überhaupt, schlimmer als Alkoholismus oder Heroinsucht, und in einer Welt, wo man der Faulheit bezichtigt wird, nur weil man sich nicht die Beine rasiert, gilt das Totsein als der ultimative Charakterfehler.
Als ob man vor dem Leben weggelaufen wäre – sich einfach nicht genug Mühe gegeben, sein Potential nicht voll ausgeschöpft hätte. Du Drückeberger!”
― Chuck Palahniuk, Damned

“Bestenfalls ein Bewacher. Schlimmstenfalls ein Voyeur.”
― Chuck Palahniuk, Damned

“Wie kommuniziert man am besten das Gefühl, tot zu sein …
Ja, ich kenne das Wort kommunizieren. Ich bin tot, nicht geistesgestört.”
― Chuck Palahniuk, Damned

“Ein Mann, der in unserer Gesellschaft keine Verwendung für sein Geld mehr hat, hat auch keine Verwendung mehr für sein Leben.”
― Stephen King, Roadwork

“Ich sehe das so: Ein Kerl, der stirbt, bevor Gott es für ihn vorgesehen hatte, erlebt so etwas wie ein Baseballspiel, das wegen Regen abgebrochen wird. Die Sünden, die er begangen hat, zählen nicht. Gott muss ihn einfach reinlassen, denn der Kerl hatte ja gar nicht mehr die Zeit zu bereuen, so wie Er es für ihn geplant hatte. Wenn ich also einen umbringe, erspare ich ihm dadurch die Qualen der Hölle. Auf diese Art tue ich sogar mehr für ihn, als der Papst selbst es je tun könnte.”
― Stephen King, Roadwork

“Spaghetti, Fleischsauce im Glas, vierzehn Fertiggerichte, ein Dutzend Eier und ein Netz Navelorangen zum Schutz vor Skorbut.”
― Stephen King, Roadwork

“Das Leben schien nur eine Vorbereitung auf die Hölle zu sein.”
― Stephen King, Roadwork

“Wenn ich jemand umbringen wollte, würde ich mir eine Schusswaffe kaufen.“ Dann fiel ihm ein, dass er sich ja schon eine Schusswaffe gekauft hatte. Zwei sogar.”
― Stephen King, Roadwork

“Aber im Inneren sprechen die Menschen eine andere Sprache. Wenn man es laut ausspricht, klingt es wie ein Haufen ungereimter Scheiße. Aber es war für mich das einzig Richtige.”
― Stephen King, Roadwork

Wimmern war die letzte Zuflucht unbedeutender Männer.”
― Stephen King, Roadwork

“Sie erinnern mich an Mr. Piazzis Hund. Sie knurren zwar noch nicht, aber wenn jemand Sie streicheln will, verdrehen Sie die Augen. Und Sie haben schon vor langer Zeit aufgehört, mit dem Schwanz zu wedeln.”
― Stephen King, Roadwork

“Für diese Art von Geld braucht man keinen Taschenrechner. Für diese Art von Geld würde man plötzlich Verwandte im Abwassersystem von Bombay entdecken.”
― Stephen King, Roadwork

“Er wirkte wie ein Mann, dem man beide Beine abgeschnitten hat und der jetzt jedem vormacht, wie sehr er sich auf seine neuen Plastikbeine freut, weil die keine blauen Flecke mehr kriegen, wenn er sich irgendwo anstößt.”
― Stephen King, Roadwork

“Du dämlicher Fickstock, ich könnte dich die nächsten zehn Jahre lang bescheißen. Vielleicht tu ich das sogar.”
― Stephen King, Roadwork

“Haben Sie in meiner Nase gebohrt, als ich nicht hingesehen habe?”
― Stephen King, Roadwork

“Wichlaf kommt später. Der hat sich festgefickt.”
― Ralf Sotscheck, In Schlucken-zwei-Spechte

“Ich werde also im Schnelldurchlauf so dumm wie die meisten Menschen bereits sind. Und dann wird’s endlich schön.”
― Ralf Sotscheck, In Schlucken-zwei-Spechte

“Wenn man schon malt, dann soll man auch was erkennen können, aber wenn man nichts erkennen können darf, läßt man es besser gleich.”
― Ralf Sotscheck, In Schlucken-zwei-Spechte

“Ich habe offenbar immer an meiner Leber vorbei gesoffen, das ging direkt in die Fußsohlen.”
― Ralf Sotscheck, In Schlucken-zwei-Spechte

“Wie viele gute Freunde habe ich ihn dadurch kennengelernt, daß er mir die Kehle aufschlitzen wollte.”
― Ralf Sotscheck, In Schlucken-zwei-Spechte

“Dem haste nicht nur angehört, daß er aus Essen ist, dem haste Straße, Hausnummer und Etage angehört.”
― Ralf Sotscheck, In Schlucken-zwei-Spechte

“Sehr viel später hat sich dann herausge­stellt, warum das eine Klasse mit aus­schließ­lich schö­nen Mädchen war. Das war eine Sonder­schul­klasse für minderjährige Mütter. Ist ja klar, daß die Würmer nur in die süßen Kirschen gehen.”
― Ralf Sotscheck, In Schlucken-zwei-Spechte

“Dann hat er über Israel gemeckert. »Die Juden sind wie Mist. Auf die ganze Erde verteilt wirken sie als Dünger, aber auf einem Haufen stinken sie nur.”
― Ralf Sotscheck, In Schlucken-zwei-Spechte

“Aber jetzt, nach zwölf Jahren, sind die Zonis fast genauso dämlich wie wir, und nochmal acht Jahre, dann sind sie die gleichen Volltrottel, und dann ist zusammengewachsen, was zusammengehört hat.”
― Ralf Sotscheck, In Schlucken-zwei-Spechte

“Die deutsche Sprache ist, wie wir Übersetzer sagen, eine sehr gute Zielsprache, weil sie präzise, aber poetisch ist. Sie hat sich nur irgendwie das falsche Volk ausgesucht, das davon kaum Gebrauch machen kann”
― Ralf Sotscheck, In Schlucken-zwei-Spechte

“Ich habe ihn so angerufen, daß es in New York halb elf Uhr vormittags war, und voller Ent­zücken festgestellt, daß er um diese Tageszeit bereits besoffen war. Da habe ich mir gedacht, mit dem läßt sich arbeiten, ein guter Mann.”
― Ralf Sotscheck, In Schlucken-zwei-Spechte

“Da wacht man in schwellenden Pfühlen auf, mit Blick auf ein Mandala an der Wand, und denkt: »Oh Gott, bei welcher Schlampe bin ich denn jetzt gelan­det? Gleich kommt sie aus der Kochnische, mit drecki­gen Füßen und aromatisiertem Kräutertee.« Und dann fällt einem ein: Nein, ich bin in Heidelberg, da muß das alles so sein.”
― Ralf Sotscheck, In Schlucken-zwei-Spechte

“das ist ja wirklich, wie mein Vater zu sagen pflegte, rotglühende Kosakenscheiße.”
― Ralf Sotscheck, In Schlucken-zwei-Spechte

“Wie in einer Geschichte von Sean McGuffin aus einer Zeit, als die Männer noch Männer waren und die Schafe noch Angst hatten. Er schreibt, daß ein Schaf das Öffnen eines Reißverschlusses auf hundert Meter Entfernung hört.”
― Ralf Sotscheck, In Schlucken-zwei-Spechte

“Außerdem hätte ich während der Arbeitszeit in der Firma Marihuana ge­raucht, was auch nicht stimmte. Ich weiß nicht, warum das nicht stimmte.”
― Ralf Sotscheck, In Schlucken-zwei-Spechte

“»Möge ihr Glück so lange währen wie der Glanz des Goldes ihrer Ringe.« Da guckten wir uns an, denn wir hatten zwar irgendwann mal Ringe gehabt, aber die waren längst verspielt oder versoffen.”
― Ralf Sotscheck, In Schlucken-zwei-Spechte

“Der ist jetzt seltsamerweise Frauenarzt geworden, dabei ist er häßlich wie die Nacht. Denn die Entscheidung, Frauen­arzt oder Pastor zu werden, fällt ja meist vor dem Spie­gel.”
― Ralf Sotscheck, In Schlucken-zwei-Spechte

“Erstmal Reserve, und dann auch noch Ersatzreserve, und dann, als hätte das noch nicht genügt, Ersatzreserve II. Im Klartext bedeutet das: Kann im Verteidigungsfall als Abdeckungsmaterial verwendet werden.”
― Ralf Sotscheck, In Schlucken-zwei-Spechte

“Wenn mich jemand bucht, muß er damit rechnen, daß ich möglicher­weise verka­tert, aber stocknüchtern zur Lesung erschei­ne, denn erscheint man bereits besoffen zur Lesung, ist das Be­schiß am Publikum. Das Publikum muß miterle­ben können, wie man sich zugrunde richtet.”
― Ralf Sotscheck, In Schlucken-zwei-Spechte

“Da ging es ein bißchen anthroposophisch zu, das heißt, man machte mit ungeheurem pädagogi­schen Aufwand nichts.”
― Ralf Sotscheck, In Schlucken-zwei-Spechte

“Bo­xer sind nach einem ziemlich komplizierten System gestrickt. Was größer ist als er selbst, wird bekämpft, was genau so groß ist, wird gevögelt, was kleiner ist, wird beschützt.”
― Ralf Sotscheck, In Schlucken-zwei-Spechte

“Ernst Rowohlt war einer der wenigen Menschen, der gar nichts konnte. Es war erstaunlich, wie unbegabt er in jedem Bereich war. Einfach toll. Das hat man ja manch­mal, und dann kann man diese Leute nur als Genies bewundern.”
― Ralf Sotscheck, In Schlucken-zwei-Spechte

“Daß er geflogen ist, hat man seiner Autofahrerei angemerkt.”
― Ralf Sotscheck, In Schlucken-zwei-Spechte

“Meine liebste, beste, teuerste Freundin, gehen Sie weg. Ich kann Sie nicht mehr sehen.”
― Ralf Sotscheck, In Schlucken-zwei-Spechte

Sie küßte einen ganz laut und aß Knob­lauchpastillen, um ihr Leben zu verlän­gern. Sie sag­te, die seien so gut, weil sie völlig ge­ruch­los seien. Bei dem Wort »geruchlos« blätter­te die Tapete von den Wän­den, und auf dem Ad­vents­kranz brachen die Kerzen in Stich­flammen aus, so sehr stank es nach Karbid.”
― Ralf Sotscheck, In Schlucken-zwei-Spechte

“Hat sie denn an die Karten geglaubt?“
„Ja, meine Oma hat, im Gegensatz zum Pfarrer, an ihren Hokuspokus geglaubt.”
― Ralf Sotscheck, In Schlucken-zwei-Spechte

“Wasser und Brot waren das einzige, was ich mochte, weshalb ich hoffte, mög­lichst bald ins Gefängnis zu kommen. Das hat sich in­zwischen leider alles sehr geän­dert.”
― Ralf Sotscheck, In Schlucken-zwei-Spechte

“Er hat Kunst am Bau gemacht und furchtbar herumgewütet, ganz grauenvoll.”
― Ralf Sotscheck, In Schlucken-zwei-Spechte

“Er war entsetzt … und der Höhlenmensch in ihm sprang herum und freute sich.”
― Stephen King, Firestarter

“Aber trotz alledem, glasierte Hundescheiße ist kein Hochzeitskuchen; und dies war ganz einfach glasierte Hundescheiße”
― Stephen King, Firestarter

“Ideale waren leicht zu vertreten, solange sie nicht durch solide Argumente über den Haufen geworfen werden konnten.”
― Stephen King, Firestarter

“Gott lässt die Menschen gern ihre Schwüre brechen.”
― Stephen King, Firestarter

“Weit hinten, jenseits des Tashmore-Sees, schimmerten die Tannen graugrün in der Sonne. Dumme Bäume, hatte Großvater einmal gesagt, sie kennen nicht einmal den Unterschied zwischen Sommer und Winter.”
― Stephen King, Firestarter

“Nun, sich um anderer Leute Angelegenheit zu kümmern, ist eine Sache, etwas Bedürftiges zu sehen und einfach wegzuschauen, eine andere.”
― Stephen King, Firestarter

“Das Leben ist kurz, und der Schmerz ist lang, und wir sind alle auf diese Welt gekommen, um einander zu helfen.”
― Stephen King, Firestarter

“Jetzt hör mir mal gut zu“, sagte Nijel und klang so geduldig wie jemand, der mit dem Gedanken spielt, seinem Gesprächspartner den Schädel einzuschlagen.”
― Terry Pratchett, Sourcery

“Als das Ergebnis vorlag, machte sich ein mentaler Kurier auf den Weg, klopfte dem Kleinhirn auf die Schulter, drückte ihm einen Zettel in die Hand und hastete davon.”
― Terry Pratchett, Sourcery

“Er wirkt so harmlos wie ein zorniges Kaninchen.”
― Terry Pratchett, Sourcery

“Sie verlangte nicht viel von der Welt (abgesehen vielleicht vom möglichst raschen Aussterben aller anderen Lebensformen).”
― Terry Pratchett, Sourcery

“Bisher habe ich überlebt, weil ich darauf achtete, nicht wichtig genug zu sein, um zu sterben.”
― Terry Pratchett, Sourcery

“Das Lächeln blieb, aber der Rest des Gesichts wollte plötzlich nichts mehr damit zu tun haben.”
― Terry Pratchett, Sourcery

“Er übte keine Schreckensherrschaft aus, gab sich dann und wann mit einer Prise Furcht zufrieden.”
― Terry Pratchett, Sourcery

“…und als Ausgleich für seine recht nüchterne und langweilige Tätigkeit gab ihm das Schicksal die Fähigkeit zu verbaler Interpunktion.”
― Terry Pratchett, Sourcery

“Sie brachten sich mit kameradschaftlichem Respekt um, doch sie mordeten keineswegs aus reiner Boshaftigkeit.”
― Terry Pratchett, Sourcery

“Du errötest immer, wenn du versehentlich die Wahrheit sagst.”
― Terry Pratchett, Sourcery

“In einigen Vierteln von Ankh-Morpork ist Neugier das beste Mittel, um Selbstmord zu begehen.”
― Terry Pratchett, Sourcery

“Ein weiterer Grund für die unbeschwerte Heiterkeit bestand darin, daß niemand versuchte, irgendwen umzubringen – ein in magischen Kreisen höchst ungewöhnlicher Zustand.”
― Terry Pratchett, Sourcery

“Gibt es irgend etwas in der Welt, durch das unser Leben lebenswert wird?“ fragte Allesweiß bitter. Tod überlegte. „KATZEN, sagte er schließlich. JA, KATZEN SIND RECHT NETT.”
― Terry Pratchett, Sourcery

“Ansonsten beschränkte sich seine Bedeutung auf die eines Kommas im Buch der Geschichte.”
― Terry Pratchett, Sourcery

“…und was lediglich eine saisonale Wampe gewesen war, war jetzt sein dauerhafter Ganzjahresbauch.”
― Bentley Little, Haunted: Horror

“I wonder what happened to ‚em all?“
„You,“ said the horse.
„Well, yes. But I always thought there’d be some more.”
― Terry Pratchett, Troll Bridge

“Doch die graue Welt hinter jenen leeren Augen würde einfach alles zerstören, ohne ihren Opfern die Gnade des Hasses zu gewähren.”
― Terry Pratchett, The Light Fantastic

“In jedem normalen Menschen liegt ein Irrer auf der Lauer“, sagte der Ladeninhaber. „Das glaube ich schon seit Jahren. Niemand schnappt schneller über als ein ganz gewöhnlicher Bürger.”
― Terry Pratchett, The Light Fantastic

“Der Sprecher glaubte nicht an Götter, was nach Rincewinds Ansicht durchaus in Ordnung sein mochte, aber ganz offensichtlich hielt er auch nichts von Menschen.”
― Terry Pratchett, The Light Fantastic

“Wenn jemand viel Geld hat, ist er nicht verrückt, sondern nur exzentrisch.”
― Terry Pratchett, The Light Fantastic

“Rincewind gestand sich ein, daß es sich nicht um einen besonders schönen oder eindrucksvollen Körper handelte, aber der einen oder anderen organischen Komponente sprach er einen sentimentalen Wert zu.”
― Terry Pratchett

“…obgleich er Sterne prinzipiell mißbilligte. Durch sie wirkte der Himmel unordentlich.”
― Terry Pratchett, The Light Fantastic

“Die richtige Funktionsweise des Universums, so behaupteten sie, basiere auf dem Gleichgewicht von vier Elementarkräften: Zauber, Überzeugungskraft, Ungewißheit und Verdammte Sturheit”
― Terry Pratchett, The Light Fantastic

“Was sollen wir jetzt machen?“ fragte Zweiblum.“In Panik geraten?“ entgegnete Rincewind hoffnungsvoll. Er glaubte fest daran, Panik sei der mit Abstand beste Überlebensmechanismus.”
― Terry Pratchett, The Light Fantastic

“Wenn er mit irgendeiner Gefahr konfrontiert wurde, reagierte er mit solcher Gelassenheit, daß die Gefahr den Mut verlor, aufgab und verschwand.”
― Terry Pratchett, The Light Fantastic

“Im Prinzip verlieh ihm diese Einstellung eine Überlebenschance, die kaum größer war als die einer Seifenblase.”
― Terry Pratchett, The Light Fantastic

“Die ganze Welt wird verändert.“
Einige Leute, dachte Galder grimmig, hätten den Anstand, ein Ausrufezeichen hinter eine solche Bemerkung zu setzen.”
― Terry Pratchett, The Light Fantastic

“Die Stille in der Kammer ähnelte einer Hand, die sich langsam zur Faust ballte”
― Terry Pratchett, The Light Fantastic

“In magischen Kreisen hieß es, es besitze die gleiche Bannwirkung wie ein kräftiger Schlag mit einem dicken Knüppel”
― Terry Pratchett, The Light Fantastic

“doch ihre Gegenwart hatte in ihm stets das Gefühl ausgelöst, daß seine eheliche Treue lediglich eine absurde Wahnvorstellung war.”
― Christopher Moore, Practical Demonkeeping

“»Das Prinzip Moral verstehe ich nicht.«
»Das überrascht mich nicht im geringsten.«”
― Christopher Moore, Practical Demonkeeping

“Das Leben war Handeln, es gab keinen Frieden diesseits des Grabes.”
― Christopher Moore, Practical Demonkeeping

“»Du hast Heiden vernichtet? Ich dachte, die Erdgeister seien wohlgesinnt.«
»Jeder hat mal Aussetzer.”
― Christopher Moore, Practical Demonkeeping

“Die Behauptung, daß Effrom nicht besonders gut kochen konnte, war eine Untertreibung von ähnlichem Kaliber wie die Feststellung, daß es sich bei Völkermord um eine nicht besonders erfolgversprechende PR-Strategie handele.”
― Christopher Moore, Practical Demonkeeping

“Ich verstehe, was die Welt antreibt. Der Treibstoff ist ein Teil Superbenzin und neun Teile reinster Bockmist.”
― Stephen King, The Dead Zone

“Ich bin der festen Überzeugung, dass fünfundneunzig Prozent der Menschen auf der Erde einfach gleichgültige Masse sind. Ein Prozent sind Heilige, ein Prozent sind Arschlöcher. Die anderen drei Prozent sind die Leute, die das machen, was Sie sagen.”
― Stephen King, The Dead Zone

“Ihre Schulbildung ist ein Quentchen zu gut, um Hackfleisch zu kneten. Das wissen Sie doch, Kumpel, nicht?«
»Das stimmt«, sagte Johnny. »Ich habe mich direkt aus dem Arbeitsmarkt hinausgebildet.”
― Stephen King, The Dead Zone

“Gott ist ein echter Sportsgeist. Er ist so ein Sportsgeist, dass er eine Welt wie aus einer komischen Oper zusammengebastelt hat, in der Christbaumkugeln aus Glas älter werden als man selbst. Hübsche Welt, und ein wirklich erstklassiger Gott, der dafür verantwortlich ist.”
― Stephen King, The Dead Zone

“Kommen Sie mir nicht noch einmal zu nahe mit Ihrem Schlachtermesser. Wenn das Ihre Vorstellung von Hilfe ist, dann will ich nichts damit zu tun haben.”
― Stephen King, The Dead Zone

“Sie schwebt ständig in Wolken des Unverständnisses durch meinen Grammatik-Grundkurs.”
― Stephen King, The Dead Zone

“„»Scher dich zum Teufel«, sagte sie fröhlich. »Niemand lebt ewig.«
»Aber alle versuchen es, ist dir das auch schon aufgefallen?«”
― Stephen King, The Dead Zone

“95 Prozent aller menschlicher Entscheidungen und Handlungen sind völlig irrational. Unsere einzige Besonderheit als Mensch sei, dass wir nachträglich einen vernünftig wirkenden Grund finden, den wir hinterherschieben, damit wir nicht merken, dass alles irrational ist.”
― Georg Schramm, Lassen Sie es mich so sagen : Dombrowski deutet die Zeichen der Zeit

“Ich konnte mir das nicht vorstellen, dass ein Typ wie der Möllemann mutterseelenallein da oben 10 000 Meter hoch aus der Partei austritt, wo unten auf dem Acker gar keiner von der FDP gestanden hat, auf den er hätte draufspringen können.”
― Georg Schramm, Lassen Sie es mich so sagen : Dombrowski deutet die Zeichen der Zeit

“Die kann kaum deutsch, aber solche Möpse! Ja, Sie lachen. Ich möchte mal wissen, wo sie die herhat, ich denke, die haben nix zu essen da hinten. Solche Dinger! Die kriegt man doch nicht vom Luftholen.”
― Georg Schramm, Lassen Sie es mich so sagen : Dombrowski deutet die Zeichen der Zeit

“Wissen Sie, was ein Optimist ist?
Jemand, der nicht an die Zukunft glaubt.”
― Georg Schramm, Lassen Sie es mich so sagen : Dombrowski deutet die Zeichen der Zeit

“Wenn ich noch in de Kirch wär, ich dät jeden Tag bete: lieber Gott, sei so gut, wenn mich de Schlag trifft, ziel anständig und guck vorher, dass auch ja kein Arzt in de Näh is.”
― Georg Schramm, Lassen Sie es mich so sagen : Dombrowski deutet die Zeichen der Zeit

“Und glauben Sie ja nicht, da ist etwas aus dem Ruder gelaufen. Im Gegenteil. Das Schiff ist auf Kurs. Es ist aber nicht unser Kurs. Es ist ja auch nicht unser Schiff”
― Georg Schramm, Lassen Sie es mich so sagen : Dombrowski deutet die Zeichen der Zeit

“Das scheue Reh des Kapitals, das goldige Bambi, ein Fluchttier, das ängstlich zitternd im Börsendickicht äst. Ein falsches Wort, es knackt im Unterholz, ein Finanzminister fällt vom Ast, und schon schrickt es auf und springt über den Zaun und rennt nach Luxemburg, das scheue Reh.”
― Georg Schramm, Lassen Sie es mich so sagen : Dombrowski deutet die Zeichen der Zeit

“Die Gnade ist quasi die hübsche Schwester der hässlichen Willkür”
― Georg Schramm, Lassen Sie es mich so sagen : Dombrowski deutet die Zeichen der Zeit

Wenn so ein Problemfall erst mal tot ist, egal, ob gekreuzigt oder erschossen, dann werden alle barmherzig.”
― Georg Schramm, Lassen Sie es mich so sagen : Dombrowski deutet die Zeichen der Zeit

“Versuchen Sie mal, ihrem Kind zu erklären, wozu es gut ist, eine Haltung zu haben. Das versteht Sie nicht und denkt, es soll zum Orthopäden.”
― Georg Schramm, Lassen Sie es mich so sagen : Dombrowski deutet die Zeichen der Zeit

“Das hat doch eine innere Logik. Mir hat das geholfen. Die Wut wird zwar noch größer, aber die intellektuelle Verwirrung lässt nach.”
― Georg Schramm, Lassen Sie es mich so sagen : Dombrowski deutet die Zeichen der Zeit

“Der Intelligenztest wurde später auch nicht zur Begabtenförderung erfunden, sondern um Idioten von den komplizierten Waffen fern zu halten.”
― Georg Schramm, Lassen Sie es mich so sagen : Dombrowski deutet die Zeichen der Zeit

“Es war schon immer so. Dummheit und schlichtes Gemüt sind der genetisch bedingte Normalzustand der menschlichen Spezies. Der einzige Unterschied ist: Diese Generation schämt sich nicht mehr dafür.”
― Georg Schramm, Lassen Sie es mich so sagen : Dombrowski deutet die Zeichen der Zeit

“Man gebe uns etwas Wahrhaftigkeit, und wir gehen wieder zurück ins Hamsterrad.”
― Georg Schramm, Lassen Sie es mich so sagen : Dombrowski deutet die Zeichen der Zeit

“Wo Freund und Feind steht, wusste niemand, man kannte nur den Standort der nächsten Gaststube.”
― Georg Schramm, Lassen Sie es mich so sagen : Dombrowski deutet die Zeichen der Zeit

“Am Lack dieses selbstverliebten Geschichtsbildes einige Kratzer platziert zu haben, erfüllt mich mit Genugtuung.”
― Georg Schramm, Lassen Sie es mich so sagen : Dombrowski deutet die Zeichen der Zeit

“Das war sein Letzter Wille: Nur von seinen Hunden umgeben um Mitternacht bestattet werden, allein, beim Schein einer Laterne. Seine Hunde hat er gekriegt, aber statt einer Laterne stand ein Armleuchter am Grab.”
― Georg Schramm, Lassen Sie es mich so sagen : Dombrowski deutet die Zeichen der Zeit

“Und das ist noch lange nicht das Ende. Wenn erst mal alle aus der DDR da sind, kommen dann noch die von ganz hinten aus dem Osten, wo der Hund begraben ist.
Alle heim ins Reich, aber mit 50 Jahren Verspätung”
― Georg Schramm, Lassen Sie es mich so sagen : Dombrowski deutet die Zeichen der Zeit

“Es gibt ein Naturgesetz: Wenn irgendwo der Futternapf zum Überlaufen voll ist, dann kommen die Viecher von allen Seiten angerannt. Das macht jedes Lebewesen so. Ganz normal. Und bei euch hier läuft der Napf über.”
― Georg Schramm, Lassen Sie es mich so sagen : Dombrowski deutet die Zeichen der Zeit

“Mögen Sie Kinder? Dann sollten Sie keine machen.”
― Georg Schramm, Lassen Sie es mich so sagen : Dombrowski deutet die Zeichen der Zeit

“Heutzutage haben die jungen Leute kein rechtes Verhältnis mehr zur Ehe. Entweder heiraten sie gar nicht oder dauernd.”
― Georg Schramm, Lassen Sie es mich so sagen : Dombrowski deutet die Zeichen der Zeit

“Manche sehen in Hüsch eine Art Karl Dall für Altphilologen, andere halten ihn für den Vorlese-Opa der im Reihenhaus ansässig gewordenen Protestgeneration.”
― Georg Schramm, Lassen Sie es mich so sagen : Dombrowski deutet die Zeichen der Zeit

“Erst jetzt dringt wieder ins Bewusstsein aller – und unser Abend leistet in diesem Sinne einen wichtigen Dienst -, dass bestimmte soziale Leistungen eine Gabe sind, die erst dann gewährt werden kann, wenn bestimmte Spielregeln wie steuerliche Entlastung Besserverdienender und Verzicht auf ihre Diffamierung eingehalten werden.”
― Georg Schramm, Lassen Sie es mich so sagen : Dombrowski deutet die Zeichen der Zeit

“Aber wenn man oben den wehrhaften Arm des Volkskörpers mit der finanziellen Decke wärmt, werden unten die Füße kalt.”
― Georg Schramm, Lassen Sie es mich so sagen : Dombrowski deutet die Zeichen der Zeit

“„Es war nicht zu übersehen, dass meine Person eine Reizfigur darstellte für manche Zeitgenossen, und dass meine Toleranz gegenüber deren offenkundig geistlosen Äußerungen schnell erschöpft war.”
― Georg Schramm, Lassen Sie es mich so sagen : Dombrowski deutet die Zeichen der Zeit

“(Nachdem ich Cerberus, den Höllenhund, links liegen gelassen habe, der sinnigerweise Namensgeber eines hochaggressiven Hedgefonds ist.)”
― Georg Schramm, Lassen Sie es mich so sagen : Dombrowski deutet die Zeichen der Zeit

“Das Gesicht eines Gründungsvaters und die Mentalität eines syphilitischen Esels”
― Stephen King, The Long Walk

“Am Leben zu bleiben kann man wohl kaum ein Hobby nennen.”
― Stephen King, The Long Walk

“Jedes Spiel sieht fair aus, wenn alle Teilnehmer gleichermaßen betrogen werden.”
― Stephen King, The Long Walk

“Als Sechzehnjähriger kannst du heutzutage nicht mehr über die Qualen der Jugendliebe reden, ohne dich gleich wie ein beschissener Ron Howard mit einem Ständer anzuhören.”
― Stephen King, The Long Walk

“Sie sind Tiere, das ist richtig. Aber warum bist du dir so gottverdammt sicher, dass uns das zu Menschen macht?”
― Stephen King, The Long Walk

“Vater unser, der du bist in Alufolie, geheiligt werde dein Name.”
― Stephen King, The Long Walk

“»Aber, aber, Jungs«, sagte McVries. Er hatte sich erholt und war wieder der alte Ironiker. »Warum erledigt ihr die Sache nicht wie Gentlemen? Der Erste, der den Kopf abgeschossen kriegt, muss dem anderen ein Bier ausgeben.«”
― Stephen King, The Long Walk

“Garraty betrachtete die Szene apathisch und dachte, dass sich sogar das Entsetzen abnutzte. Sogar vom Tod konnte es ein Übermaß geben.”
― Stephen King, The Long Walk

“Dieser gottverdammte Barkovitch, der auf einer hohen Oktanzahl von Hass läuft. Er läuft immer weiter und sieht so frisch aus wie eine Butterblume”
― Stephen King, The Long Walk

“Der einzige Unterschied ist bloß, dass wir im Augenblick mit dem Sterben zu tun haben.”
― Stephen King, The Long Walk

“Dein Plan und das Zeug, das aus meinem Arschloch kommt, haben eine verdächtige Ähnlichkeit miteinander”
― Stephen King, The Long Walk

“Es schien mir recht bedauerlich, dass Derby sich gerade für sie interessierte, sagte aber nichts dazu, da Vernarrtheit an Widerstand bloß gedeiht.”
― H.P. Lovecraft, Tales of the Cthulhu Mythos, Vol 2

sie hieß mich mit einer Warmherzigkeit willkommen, die geradezu hämisch war.”
― H.P. Lovecraft, Tales of the Cthulhu Mythos, Vol 2

“Sie verachteten die Welt, als hätten sie Zugang zu anderen und vorzüglicheren Daseinssphären.”
― H.P. Lovecraft, Tales of the Cthulhu Mythos, Vol 2

“Eine Stimme aus anderen Zeiten gehört in einen Friedhof anderer Zeiten.”
― H.P. Lovecraft, Tales of the Cthulhu Mythos, Vol 2

“Auf einem der letzten und zerfallensten Reliefs fiel uns ein watschelndes, primitives Säugetier besonders ins Auge, das von den Landbewohnern teils als Schlachtvieh, teils als lustiger Spaßmacher gehalten wurde – seine affenartigen und menschlichen Ansätze waren nicht zu übersehen.”
― H.P. Lovecraft, Tales of the Cthulhu Mythos, Vol 2

“Denn dieser Ort konnte keine gewöhnliche Stadt sein – er musste den ursprünglichen Kern und Mittelpunkt irgendeines urzeitlichen und unfassbaren Kapitels der Erdgeschichte gebildet haben, der nur in den dunkelsten und verzerrtesten Mythen vagen Widerhall findet und vom Chaos der Erdwehen verschlungen wurde, lange bevor irgendeine uns bekannte Menschenrasse aus dem Affenstadium herauswatschelte”
― H.P. Lovecraft, Tales of the Cthulhu Mythos, Vol 2

“Es wäre ihnen ein Leichtes, die Erde zu erobern, sie haben es aber bislang nicht versucht, weil dazu keine Notwendigkeit bestand. Sie lassen die Dinge lieber so, wie sie sind, und ersparen sich die Scherereien.”
― H.P. Lovecraft, Tales of the Cthulhu Mythos

“Ihre Hand ist an eurer Kehle, doch seht ihr Sie nicht.”
― H.P. Lovecraft, Tales of the Cthulhu Mythos

“Der Wind rauscht mit Ihren Stimmen, und die Erde grollt durch Ihren Geist.”
― H.P. Lovecraft, Tales of the Cthulhu Mythos

“Nichtsdestotrotz habet Ihr starke Hände, ein Messer und eine Pistole, und es ist nicht schwer, ein Grab zu schaufeln.”
― H.P. Lovecraft, Tales of the Cthulhu Mythos

“Befragt die Geringeren, auf daß nicht die Größeren Euch antworten und mehr heraufbeschwören, als Ihr vermöget”
― H.P. Lovecraft, Tales of the Cthulhu Mythos

“In seinem Verhalten schien eine kryptische, sardonische Arroganz zu lauern, als ödeten ihn alle menschlichen Wesen nur noch an.”
― H.P. Lovecraft, Tales of the Cthulhu Mythos

“So erweckte er eher den Eindruck harmloser Unbeholfenheit, als attraktiv zu wirken.”
― H.P. Lovecraft, Tales of the Cthulhu Mythos

“Vorsicht ist die erste Sorge jener, die gelegentliche Scharlatanerie und Betrug gewöhnt sind.”
― H.P. Lovecraft, Tales of the Cthulhu Mythos

“…und der ganze Erdball würde durch eine Fackel aus Ekstase und Freiheit in Flammen gesetzt.”
― H.P. Lovecraft, Tales of the Cthulhu Mythos

“denn dann sei die Menschheit wie die Großen Alten geworden; frei und ungezähmt und jenseits von Gut und Böse, und jedes Gesetz und jede Moral sei zur Seite gefegt, und alle Menschen würden schreien und töten und sich in Lust ergehen.”
― H.P. Lovecraft, Tales of the Cthulhu Mythos

“Wir leben auf einer friedlichen Insel der Ahnungslosigkeit inmitten schwarzer Meere der Unendlichkeit, und es war nicht vorgesehen, dass wir diese Gewässer weit befahren sollen.”
― H.P. Lovecraft, Tales of the Cthulhu Mythos

“Nyarlathotep … das kriechende Chaos … Ich bin der letzte … Ich werde es der lauschenden Leere verkünden …”
― H.P. Lovecraft, Tales of the Cthulhu Mythos

“jedenfalls hörte ich Donnerschläge und andere Geräusche, welche die Natur nur im Zorne von sich gibt.”
― H.P. Lovecraft, Tales of the Cthulhu Mythos

“Dürfen wir bald wieder allgemeine Unfreundlichkeit von euch erwarten? Ist dies nur die Mittagspause?”
― Terry Pratchett, The Color of Magic

“Manche Piraten errangen Unsterblichkeit, indem sie große Taten vollbrachten oder besonders grausam und tollkühn waren. Andere erreichten das Ziel der Unsterblichkeit, indem sie Schätze anhäuften. Doch der Kapitän hatte schon vor langer Zeit beschlossen, daß er unsterblich werden wollte, indem er nicht starb”
― Terry Pratchett, The Color of Magic

“An dieser Stelle gibt die normale Sprache auf, besucht die nächste Kneipe und gießt sich einen hinter die Binde”
― Terry Pratchett, The Color of Magic

“Es mochte ganz angenehm sein, immerzu den Maßstab der Logik anzulegen und zu glauben, das Universum werde von Vernunft und der Harmonie der Zahlen beherrscht. Aber leider gab es einen Haken an der Sache: (…) die Götter neigten dazu, Atheisten zu besuchen und die Fenster ihrer Häuser einzuschlagen”
― Terry Pratchett, The Color of Magic

“Antipathie ihm gegenüber kam Tritten nach kleinen, niedlichen und wehrlosen Hunden gleich”
― Terry Pratchett, The Color of Magic

“Zweiblum war Tourist – der erste auf der Scheibenwelt. Und ›Tourist‹, so wußte Rincewind inzwischen, bedeutete ›Idiot‹”
― Terry Pratchett, The Color of Magic

“Es war so, als werde man mit parfümierten Schnürsenkeln langsam zu Tode geprügelt”
― Terry Pratchett, The Color of Magic

“Es gibt viele Dinge, die er nicht kann, und dazu gehört auch das Reiten”
― Terry Pratchett, The Color of Magic

“Er hatte eine besondere Methode des Reitens entwickelt, die es von ihm verlangte, in Abständen von einigen Sekunden aus dem Sattel zu fallen.”
― Terry Pratchett

“Ich habe solche Angst vor euch, daß sich mein Rückgrat in Brei verwandelt. Allerdings leide ich derzeit an einer Überdosis des Entsetzens. Ich meine, wenn ich mich davon erholt habe, habe ich bestimmt Gelegenheit, mich angemessen vor euch zu fürchten.”
― Terry Pratchett, The Color of Magic

“Inzwischen brannte die ganze Innenstadt von Morpork. Die reicheren und ehrenwerteren Bürger von Ankh auf der anderen Seite des Flusses reagierten ausgesprochen tapfer und mutig auf diese bedrohliche Situation, indem sie in fieberhafter Eile die Brücken zerstörten.”
― Terry Pratchett, The Color of Magic

“Skeptizismus ist das Privileg derjenigen, die nicht betroffen sind.”
― Adam Nevill, Last Days

Es hätte alles so schön sein können. Ein bisschen billige Psychotherapie, angereichert mit mittelalterlichen Ideen von Askese und Frömmigkeit. Ein Leben ohne falschen Stolz und Egoismus. Das jedenfalls waren die ursprünglichen Ideale. Alles eingehüllt in allerlei Mystizismus, damit es toll aussah.”
― Adam Nevill, Last Days

“Du kannst werden, was immer du willst. Was du dir auch in den Kopf setzt. Folge einfach deinem Herzen und lebe deine Träume.“ – Die guten alten Plattitüden einer ausgestorbenen Spezies.”
― Blake Crouch, Wayward

“Unter gewissen Umständen schließen Sicherheit und Wahrheit einander aus.”
― Blake Crouch, Wayward

“Wenn die Gewalt zur Norm wird, passen sich die Menschen an die Norm an.”
― Blake Crouch, Pines

“That wasn’t any act of God. That was an act of pure human fuckery.”
― Stephen King, The Stand

“Sie kam im schlichten Morgenmantel zur Tür, mit zerzausten Haaren und dem ungenierten Gähnen eines Menschen, der sich gezwungenermaßen mit einem Geisteskranken auseinandersetzen muss, welcher unerklärlicherweise den Morgen als Beginn seines Tages betrachtet, statt – wie es rechtens wäre – als dessen Ende”
― Christopher Moore, The Serpent of Venice

“Die Realität ist oft unkooperativ”
― Christopher Moore, The Serpent of Venice

“Meine Gunst? Ich sagte, er sei kein kompletter Schwachmat. Das ist keine Gunst, das ist nur ein wohlwollender Vergleich mit all den anderen, von denen du umgeben bist”
― Christopher Moore, The Serpent of Venice

“Stets besteche mit der höchsten Summe, die du zu zahlen bereit bist, auf der niedersten Ebene des Befehls. Groll ist Goldes wert, wenn Treue zum Verkauf steht.”
― Christopher Moore, The Serpent of Venice

“habt Ihr nicht selbst ein Weib? Die holde Emilia?«
»Deshalb weiß ich ja, wovon ich spreche. Lug und Trug in hübscher Hülle, das sind sie alle. Wehe dem Mann, der anders denkt und ihnen traut.”
― Christopher Moore, The Serpent of Venice

“Ich sprach von der Menschheit allgemein. Mir geht das dämliche Pack gehörig auf den Sack”
― Christopher Moore, The Serpent of Venice

“Entscheidend ist: Ich bin klein und untröstlich.”
― Christopher Moore, The Serpent of Venice

“Ich möchte ihn im Joch der Ehe sehen, allein schon, um ihn aus dem Bett meiner eigenen Frau fernzuhalten.”
― Christopher Moore, The Serpent of Venice

“Wenn man erst anfängt, im Dunkeln irgendwelche Erscheinungen anzuschreien, hat man im Grunde schon aufgegeben, oder? Mehr oder weniger sagt man damit doch: »Ich weiß, ich steck hier bis über beide Augenbrauen in der Scheiße und raste gleich aus vor Angst, also würde ich es vorziehen, wenn wir es so schnell und schmerzlos wie möglich hinter uns bringen könnten.”
― Christopher Moore, The Serpent of Venice

“Edle Herren, seid so freundlich und verpisst Euch.”
― Christopher Moore, The Serpent of Venice

“Nicht, dass ich es dir verdenken könnte. Ich bin ausgesprochen koitabel – im Grunde das große Los. Eine Weile war ich sogar König.«
»Wenn Worte Reichtum wären«, seufzte der Mohr. »Du wärst ein König unter Königen, aber im Moment bist du nur klein, nass und laut.«”
― Christopher Moore, The Serpent of Venice

“Ach, leck mich doch. Ihr Mohammedaner mit eurem Widerwillen gegen den Trunk. Da wird der größte Teil der westlichen Scheißwelt in Allahs Namen abgeschlachtet, aber wenn mal jemand auf euer Wohl anstoßen möchte, ist die Rede plötzlich nur noch von Frommsein und Beten und kein Schweinefleisch und hängen wir unsere Frauen mit Gardinen zu.”
― Christopher Moore, The Serpent of Venice

“Sie erkennt hinter deinem attraktiven Äußeren die düstere, verkrüppelte, gebrochene Bestie, die die Jahre aus dir gemacht haben – das triebhafte, kleine Tier, das du im Grunde deines Herzens bist. Wenn sie dich nimmt, nicht obwohl, sondern weil du ein freches Äffchen bist – das ist Liebe?”
― Christopher Moore, The Serpent of Venice

“So künde, o Muse, dein Klagen
Von Trauer, Krieg und Tücke,
Von verlogener Liebesmüh’ und
Liederlichstem Rumgeficke …”
― Christopher Moore, The Serpent of Venice

“Wissen ist der gefährlichste Explosivstoff”
― Herbert W. Franke, Zone Null

“jeder, der sich anschickt, eine weitere Stufe in der Evolution zu überwinden, ist abnormal. Nun ist uns aber kein Weg vorgezeichnet, sondern wir sind noch dabei, ihn zu suchen. Somit lässt sich nichts darüber aussagen, welche Abweichung die Ausgangsbasis für höhere Stufen sein wird. Natürlich ist hier ein Sammelbecken von Monstren, aber gerade darin liegt unsere Potenz”
― Herbert W. Franke, Zone Null

“es ist Zeit, um auszuruhen
es ist alles getan, was zu tun war
wer hofft, fürchtet auch
wer sich freut, leidet auch
der Morgen dämmert
es ist alles geschehen, was geschehen konnte
es ist alles gedacht, was Sinn hatte
es ist alles entstanden, was sich fügen lässt
es gibt keine Tatsachen mehr
die Wirklichkeit liegt jenseits eines Abgrunds”
― Herbert W. Franke, Zone Null

“Kontaktgifte im Textilgewebe
Unruhe aus der Kleidung
Angst aus Konserven
Panik aus Flaschenmilch”
― Herbert W. Franke, Zone Null

“Das System lässt keine Überraschung zu. Überraschung ist Ausdruck partieller Unkenntnis. Überraschung weist auf Mangel von Wissen hin, deutet Leerstellen an. Bisher hatten sie keine Leerstellen festgestellt.”
― Herbert W. Franke, Zone Null

“Ein Ziel zu erreichen ist immer ein Verlust. Man muss ihn hinnehmen, versuchen, sich wiederzufinden, sich einzugliedern in neues funktionelles Geschehen, ohne das man nackt und hilflos ist”
― Herbert W. Franke, Zone Null

“„Sie waren nicht zufrieden mit ihm, weil er sich anders verhielt als ein Held, und sie suchten den Grund in der Verdauung.”
― Herbert W. Franke, Zone Null

“Forty-three years old, and still afraid of my father. Some tycoon, hunh?”
― John Saul, Hellfire

“He was my father, darling, but I have to confess I didn’t like him very much.”
― John Saul, Hellfire

“There’s a lot of people around here, me included, who think she talked him into an early grave, and that he wasn’t the least bit sorry to go.”
― John Saul, Nathaniel

“Making someone die, he was suddenly sure, was different from killing them. He could never kill anyone. But he could make someone die.”
― John Saul, Nathaniel

All I want is to be left alone. That’s why I have that fence. It’s not only to keep the critters in. It’s to keep people out.”
― John Saul, Nathaniel

“You love her, even if you don’t believe you do. You’re used to her, and a lot of love is nothing more than habit.”
― John Saul, Suffer the Children

“Nachdem nun nichts mehr an ihr stimmte, war die Welt wieder in Ordnung.”
― Frank Schätzing, Tod und Teufel

“Du kannst mich nicht vertreiben, nicht verbrennen und nicht ertränken. Dein Hass reicht nicht aus, mich zu besiegen, er macht mich nur stärker.”
― Frank Schätzing, Tod und Teufel

“Aber sie tun es doch, sie sprechen von der Ohnmacht und praktizieren Macht, sie bekennen Demut und demütigen andere!”
― Frank Schätzing, Tod und Teufel

“Einen Augenblick lang fixierte er ihn, als schwanke er zwischen Mord und Kniefall.”
― Frank Schätzing, Tod und Teufel

“Ihr seid ein gefühlsduseliger Wicht! Ich unterstelle euch ja keine verräterischen Absichten, wohl aber ein vom Sentiment durchweichtes Hirn.”
― Frank Schätzing, Tod und Teufel

“Der Herr bewahre uns vor deiner hüllenlosen Ungestalt!”
― Frank Schätzing, Tod und Teufel

“Mir scheint, mein Magen hat Beine.”
― Frank Schätzing, Tod und Teufel

“Es ist die Angst vor der Frage, wie weit ich entfernt bin von dem, was er ist. Ob wir uns im Wesen unterscheiden oder nur im Stadium.”
― Frank Schätzing, Tod und Teufel

“Der Vorgriff auf das himmlische Jerusalem, wo Gott mit seinen Engeln thronte, sollte nichts Burgenhaftes mehr haben. In Burgen hauste nur der Teufel.”
― Frank Schätzing, Tod und Teufel

“Aber dann kommt mir nicht mehr über die Schwelle, habt Ihr das verstanden, Ihr vor Selbstmitleid triefender Kadaver von einem Hanswurst!”
― Frank Schätzing, Tod und Teufel

“Gut gesprochen, gut gelernt, eilfertig herausgespien aus dem Fundus Eures Unverstands und unter konsequenter Umgehung des Nachdenkens.”
― Frank Schätzing, Tod und Teufel

“Oh! Zu viele Negationen! Oh! Oh! Zu kompliziert! Verzeiht, dass ich dem Fisch in eurem Schädel solch diffiziles Zeug zumute!”
― Frank Schätzing, Tod und Teufel

“Und weil die Soldaten durchaus einsahen, dass ein Bauer ohne Hof nicht überlebensfähig war, hängten sie ihn der Ordnung halber an den nächsten Baum und zogen weiter. Niemand regte sich groß darüber auf.”
― Frank Schätzing, Tod und Teufel

“Ich pflege, meine Waffen zu benutzen, nicht öffentlich auszustellen. Aber sie liegen bereit.”
― Frank Schätzing

“Ich dachte, die Minoriten seien nach dem Willen des barmherzigen Gottes arm und mittellos?“
„Ja, und darum gehört alles auf ihrem Grund und Boden einzig dem Herrn. Aber solang ders nicht abholt, muss es ja verwaltet werden.“
„Oder gegessen?“
„Und getrunken.”
― Frank Schätzing, Tod und Teufel

“Diese Nacht gefiel ihm nicht. Genaugenommen gefiel ihm keine Nacht, sofern er sie nicht im eigenen Bett verbrachte oder in den Armen einer Kourtisane.”
― Frank Schätzing, Tod und Teufel

“Ich bin drei Jahre älter, und der Ältere ist immer weiser als der Jüngere. Da ich mich nicht für Weise halte, könnt Ihr ungefähr ermessen, wo Ihr steht. Und jetzt Ruhe!”
― Frank Schätzing, Tod und Teufel

“Betreffs des Mauls, da solltet Ihr das Eure vielleicht halten.”
― Frank Schätzing, Tod und Teufel

“Aber es gab keine Schlachten. Es gab nur Scharmützel ohne Sieger.”
― Stephen King, ‚Salem’s Lot

“Den Tod verstehen? Natürlich. Tod ist, wenn die Monster gewinnen”
― Stephen King, ‚Salem’s Lot

“Das ist der Vorteil dessen, der nicht weint. Weinen ist, als würde man alles auf die Erde pissen.”
― Stephen King, ‚Salem’s Lot

“Kill him, you must kill him Jacky, and her, too. Because a real artist must suffer. Because each man kills the thing he loves.”
― Stephen King, The Shining

“Ich würde Sie selbst hinbringen, aber ich bin beschäftigt wie ’ne Katze, die sich in ein Wollknäuel verstrickt hat”
― Stephen King, The Shining

“Das Leben ist hart, Baby. Wenn du nicht fest zusammengeschraubt bist, fängst du schon an zu rasseln und zu klappern und auseinanderzufalten, bevor du das dreißigste Lebensjahr erreicht hast.”
― Stephen King, The Shining

“Ein Dummkopf neigt viel eher zur Klaustrophobie, und er neigt auch viel eher dazu, jemanden beim Kartenspiel zu erschießen oder ohne Überlegung einen Raubüberfall zu begehen. Er langweilt sich. Ihm bleibt nur Fernsehen oder Patiencenlegen, bei dem er betrügt, wenn er nicht rechtzeitig alle Asse draußen hat. Er hat nichts zu tun, als seine Frau anzumisten, mit den Kindern herumzunörgeln und zu saufen. Er kann nicht einschlafen, weil nichts zu hören ist. Also trinkt er, bis er müde ist, und wacht mit einem Kater auf. Er ist gereizt. Jetzt fällt vielleicht noch das Telefon aus, und die TV- Antenne wird vom Dach geweht, und wieder kann er nur grübeln und bei Patience betrügen, und er wird immer gereizter. Am Ende … knallt er drauflos.”
― Stephen King, The Shining

“Keiner arbeitet so hart für dich wie ein Junkie”
― Stephen King, The Stand

“The girl’s name was Maria and she had said she was a . . . what? Oral hygienist, was that it? Larry didn’t know how much she knew about hygiene, but she was great on oral.”
― Stephen King

“I didn’t know then that a person is never sure about a lot of things, no matter how much he wants to be.”
― Stephen King

Als eine Flutwelle den Tempel von Baal vernichtet hat, sind die Malachiten zu dem Ergebnis gekommen, dass er doch kein so toller Gott ist. Aber Jesus macht schon seit zweitausend Jahren Mittagspause, und die Leute folgen nicht nur immer noch seiner Lehre, sondern sie leben und sterben in dem Glauben, daß er eines Tages zurückkehren und damit wieder alles beim alten sein wird”
― Stephen King, The Stand

“Es waren die Sterne von Hassenden, und weil das so war, fühlte Harold sich berufen, heute nacht etwas auf sie zu wünschen. Sternenglanz, Sternenschein, laß den Wunsch erfüllet sein. Fallt alle tot um”
― Stephen King, The Stand

“Wenn du den demokratischen Prozess kurzschließen willst, frag einen Soziologen.”
― Stephen King, The Stand

“Dieses warme Hochgefühl war seiner Natur so fremd, daß es ihm fast wie eine Krankheit vorkam. Er versuchte beim Essen, es zu isolieren und zu verstehen. Er sah auf, betrachtete die Gesichter ringsum und glaubte zu verstehen, was es war. Glücklichsein”
― Stephen King, The Stand

“Zeigen Sie mir einen einzelnen Mann oder eine Frau, und Sie werden einen Heiligen oder eine Heilige sehen. Zeigen Sie mir zwei Menschen, und sie werden sich ineinander verlieben. Geben Sie mir drei, und sie werden das bezaubernde Ding erfinden, das wir » Gesellschaft« nennen. Geben Sie mir vier, und sie werden eine Pyramide bauen. Geben Sie mir fünf, und sie werden einen zum Paria stempeln. Geben Sie mir sechs, und sie werden das Vorurteil neu erfinden. Geben Sie mir sieben, und in sieben Jahren erfinden sie den Krieg neu. Der Mensch mag nach Gottes Ebenbild erschaffen worden sein, die menschliche Gesellschaft aber ganz sicherlich nach dem Ebenbild seines Gegenspielers, und sie will immer wieder nach Hause.”
― Stephen King, The Stand

“Keine Seele, aber Humor. Das war es; eine Art tanzende, irre Heiterkeit”
― Stephen King, The Stand

“Sie haben mich für einen Irren gehalten«, sagte er. »Die Möglichkeit, daß sie recht haben könnten, hat auch nicht zur Entspannung unseres Verhältnisses beigetragen.«”
― Stephen King, The Stand

“Da er allein in einer Welt voller Dummköpfe war, hatte er Schmerzen wie ein geprügelter Hund und Heimweh wie ein auf einer einsamen Insel gestrandeter Mann.”
― Stephen King, The Stand

“…und jene, die so gut hassen gelernt haben, daß sich der Haß in ihren Gesichtern zeigt wie Hasenscharten und die nirgends willkommen sind, außer bei ihresgleichen,”
― Stephen King, The Stand

“Er war eine Embolie, die nach einer Stelle suchte, wo sie passieren konnte, ein Knochensplitter auf der Suche nach einem weichen Organ zum Durchbohren, eine einsame Krebszelle, die nach einer Gefährtin suchte – dann würden sie einen Hausstand gründen und sich einen niedlichen kleinen bösartigen Tumor großziehen”
― Stephen King, The Stand

“ich habe feststellen müssen, daß das Alter einen unangemessen hohen Tribut von den ach so hoch geschätzten Vorurteilen fordert.”
― Stephen King, The Stand

“Nun, Ma, ich habe da einen Freund , der mir beigebracht hat, wie das Leben läuft – Arschlöcher laufen in Rudeln herum, und diesmal waren sie hinter mir her”
― Stephen King, The Stand

“Ich bin plötzlich so nervös wie ’ne langschwänzige Katze in ’nem Zimmer voller Schaukelstühle.”
― Stephen King, The Stand

“Du hast immer nach Ärger gesucht, wenn er dir nicht von selbst über den Weg gelaufen ist”
― Stephen King, The Stand

“Ich war dumm, und niemand sieht es gern, wenn ein Dummer schlau wird. Das ist die ganze Geschichte”
― Stephen King, The Stand

“Sie hat drei Schichten Beton und eine Schicht Schnellbinder auf ihre Ansichten gekleistert und fand es gut.”
― Stephen King, The Stand

“sie ist zu alt, sich noch zu ändern, und du wirst allmählich alt genug, das einzusehen.”
― Stephen King, The Stand

“Ein Mann, der Geld liebt, ist ein Drecksack, den man hassen muß. Ein Mann, der nicht damit umgehen kann, ist ein Narr. Man haßt ihn nicht, aber man bemitleidet ihn.”
― Stephen King, The Stand

“Tief in seinem Inneren war nur Larry und sah heraus. Er duldete nur sich selbst in seinem Herzen”
― Stephen King, The Stand

“Er würde in den Tag hineinleben, nicht nachdenken, würde Leute – sich eingeschlossen – in verzwickte Lagen bringen, und wenn es zu schlimm würde, würde er auf seine Härte zurückgreifen und sich aus dem Schlamassel befreien. Und die anderen? Die würde er zurücklassen, damit sie selbst schwimmen oder untergehen konnten. Fels war hart, und diese Härte prägte seinen Charakter, aber er setzte sie immer noch destruktiv ein”
― Stephen King, The Stand

“Am Ende aller Vernunft steht das Massengrab.”
― Stephen King, The Stand

“Wir haben gemeinsam unsere Seelen verkauft, Harold, aber von mir ist noch genug übrig, daß ich für meine den vollen Preis will.”
― Stephen King, The Stand

“Mit anderen Worten, ein gesunder Mensch dürfte einen beschissenen Propheten abgeben.”
― Stephen King, The Stand

“Ich war gerade nahe daran, zu erkennen, daß man jeden durchschauen kann, wenn man einen Knüppel oder Schraubenzieher hat, der groß genug ist.”
― Richard Bachman, Rage

“Wahnsinn ist, wenn man nicht mehr die Nähte sehen kann, mit denen die Welt zusammengenäht ist.”
― Richard Bachman, Rage

“Wenn die Intelligenten einen schlechten Charakter haben, so zeigt sich das, und wenn sie keinen schlechten Charakter haben, dann sind sie so leicht auszurechnen wie Quadratwurzeln.”
― Richard Bachman, Rage

“So sind die Dinge manchmal. Wenn alles am schlimmsten ist, dann wirft der Verstand alles in einen Papierkorb und geht für eine Weile nach Florida. Da ist ein Was-zur-Hölle-soll’s?-Gefühl in einem, während man da-steht und über die Schulter zu der Brücke zurückblickt, die man soeben niedergebrannt hat.”
― Richard Bachman, Rage

“Wenn man sich für jemanden verantwortlich fühlt, kann es sein, daß man ihn schließlich haßt.”
― Richard Bachman, Rage

“Niemand sollte schon im August an den Winter denken. Es ist genauso, als watschelte eine Weihnachtsgans über das eigene Grab”
― Stephen King, Night Shift

“In diesem Schränkchen stehen noch viele andere Arzneimittel – sorgsam aufgereiht wie die geheimnisvollen Mixturen eines Voodoo-Doktors. Die Teufelaustreiber der modernen Welt”
― Stephen King, Night Shift

“Der Frühling ist die einzige Jahreszeit, in der Erinnerungen niemals bitter sind,”
― Stephen King, Night Shift

“Da uns die Leiter bisher jedesmal gehalten hatte, glaubten wir, sie müßte uns immer halten, eine Philosophie, die Menschen und Nationen immer wieder in Schwierigkeiten bringt.”
― Stephen King, Night Shift

“Irgend jemand schien den Entschluß gefaßt zu haben, Gottes Worte mit der Schere zu berichtigen”
― Stephen King, Night Shift

Sie dachte daran, wie unmerklich man von einem Menschen abhängig werden konnte, wie ein Süchtiger von einer Droge.”
― Stephen King, Night Shift

“Teil einer Ehe, die in Blut vollzogen worden war.”
― Stephen King, Night Shift

“Man kam nämlich sehr schnell auf merkwürdige Gedanken, wenn man zu lange in dieselben Gesichter sah.”
― Stephen King, Night Shift

“Bei der Therapie hatte einmal ein Mann gesagt, daß ein Nervenzusammenbruch so ähnlich sei, als wenn man eine Vase zerbricht und sie dann wieder zusammenklebt. Sie sei dann nicht mehr so wie früher, denn man müsse jetzt viel vorsichtiger mit ihr umgehen. Man könnte keine Blume mehr hineinstellen, denn Blumen brauchen Wasser, und Wasser könnte den Leim auflösen.”
― Stephen King, Night Shift

“ich habe den Eindruck, diese Hand ist gerade deinem Gehirn entwischt.”
― Stephen King, Night Shift

“John Renshaw war ein Bussard in Menschengestalt, den sowohl seine Veranlagung als auch sein soziales Umfeld zu zwei Dingen mehr als zu allem anderen befähigt hatten: zu töten und zu überleben”
― Stephen King, Night Shift

“Ich sage nicht, daß es stimmt. Ich sage nur, daß es in einigen Ecken der Welt Dinge gibt, die einen Mann in den Wahnsinn treiben können, wenn er sie vor sich sieht.”
― Stephen King, Night Shift

“Wenn man lange genug an etwas denkt, dachte ich, dann wird es Wirklichkeit.”
― Stephen King, Night Shift

“Die Wolkendecke besteht zu gleichen Teilen aus Methan, Ammoniak, Staub und fliegender Scheiße.”
― Stephen King, Night Shift

“In jeder freien Minute lehnen sie sich auf ihre Schaufeln, rauchen Lucky Strikes oder Camel, sehen dich an, als ob sie das Salz der Erde wären, imstande, dir für fünf Dollar einen zu verpassen oder mit deiner Frau ins Bett zu gehen, wann immer sie wollen.”
― Stephen King, Night Shift

“Wenn ein Idealist versucht, Gutes zu tun und dann scheitert, bekommt er einen Orden. Wenn ein Pragmatiker Erfolg hat, wünscht man ihn zum Teufel.”
― Stephen King, Night Shift

“Mögen Romantiker über die Existenz der Liebe debattieren, Pragmatiker wissen, daß es sie gibt und nutzen sie für ihre Zwecke.”
― Stephen King, Night Shift

“Ich glaube, daß es geistig ungesunde Orte oder Gebäude gibt, wo die Milch des Kosmos sauer und ranzig geworden ist. Diese Kirche ist ein solcher Ort, darauf könnte ich schwören”
― Stephen King, Night Shift

“Mit Holzkohle Bilder zeichnen. Dies ist der Mondgott. Dies ist ein Baum. Dies ist ein Mac-Lastwagen, der einen Jäger erlegt.”
― Stephen King, Night Shift

“Er ist wie eine Katze, hatte sie gesagt. Ein gemeiner alter Kater. Er wird versuchen, dich zur Maus zu machen.”
― Stephen King, Night Shift

“People don’t get better, they just get smarter. When you get smarter you don’t stop pulling the wings off flies, you just think of better reasons for doing it.”
― Stephen King, Carrie

“High school isn’t a very important place. When you’re going you think it’s a big deal, but when it’s over nobody really thinks it was great unless they’re beered up.”
― Stephen King, Carrie